Die Profigastro der Zukunft: Orchestrierung statt Inseln? – mit Sascha Keunecke von Melitta Professional (DD#8)
Shownotes
Sascha Keunecke leitet den Bereich Digitalisierung bei Melitta Professional und beschäftigt sich täglich mit der Frage, wie vernetzte Systeme den Gastroalltag konkret verbessern können. Im Gespräch mit Thomas Adelmeyer von slashwhy spricht er darüber, was "Profigastronomie" eigentlich bedeutet, wo die digitale Orchestrierung verschiedener Geräte heute schon gut funktioniert und wo IT-Security, fehlende Standards und zögerliche POS-Anbieter die Vernetzung noch ausbremsen.
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Die wichtigste Erkenntnis:
Orchestrierung ist dann in der Profigastronomie angekommen, wenn sich bestimmte Plattformen so weit im Markt durchgesetzt haben, dass sie zur unausgesprochenen Voraussetzung werden. Kein Gremium hat sie vorgeschrieben, kein Standard hat sie formell festgelegt – aber wer als Anbieter zum Kunden geht, fragt schlicht: Setzt ihr das ein? Und die Antwort bestimmt, wie man weiterarbeitet. Wer das in fünf Jahren beobachten kann, weiß: Orchestrierung ist angekommen.
Das besprechen wir in dieser Folge:
- Was Profigastro wirklich bedeutet und warum Konsistenz, Taktung und Effizienz die eigentlichen Treiber sind
- Warum Fachkräftemangel und steigende Rohstoffpreise den Digitalisierungsdruck auf die Branche erhöhen
- Was Orchestrierung konkret bedeutet und wie weit die Branche heute davon entfernt ist
- Warum Interoperabilität das A und O ist und POS-Systeme dabei die größte Hürde darstellen
- Wie Melitta Professional das eigene webbasiertes Kundenportal Melitta INSIGHTS als Einstieg in die Orchestrierung positioniert
- Welche Rolle KI in der Profigastro spielen wird und warum spezialisierte Systeme wichtiger sind als große Sprachmodelle
- Woran man in fünf Jahren erkennt, ob Orchestrierung in der Branche wirklich angekommen ist
Für wen ist diese Folge relevant?
- Produktverantwortliche, die Software in physische Produkte integrieren
- Digitalverantwortliche in der Gastronomie und Küchentechnik
- Alle, die verstehen wollen, wie globale Maschinenflotten digital skaliert werden
- Alle, die gerne Kaffee trinken und sich fragen, was in ihrer Maschine eigentlich steckt
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Über unseren Gast:
Sascha Keunecke ist Leiter des Bereichs Digitalisierung bei Melitta Professional. In dieser Rolle arbeitet er mit seinem Team an digitalen Lösungen, die Menschen im Gastroalltag konkret entlasten sollen: von vernetzten Kaffeemaschinen über Remote-Service bis hin zu IoT-Plattformen. Im Fokus steht dabei der praktische Nutzen: höhere Verfügbarkeit, vereinfachte Serviceprozesse und ein stabiler Betrieb im professionellen Kaffeegeschäft. Sascha beschäftigt sich intensiv mit dem digitalen Reifegrad der Branche, blickt über die Kaffeewelt hinaus auf andere Industrien und stellt konsequent die Frage, was Kund:innen im Alltag wirklich brauchen.
Über unseren Host:
Thomas Adelmeyer verantwortet als Business Manager den Bereich Consumer Electronics. Seit 2016 gestaltet er bei slashwhy die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und hat als Führungskraft stets ein offenes Ohr für unsere Kolleg:innen. Sein "why" liegt darin, Arbeitsumfelder für Enthusiast:innen zu schaffen, die Lust darauf haben in agilen und selbständig agierenden Teams innovative Softwarelösungen für unsere Kunden umzusetzen.
Über slashwhy:
Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.
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Hinweis: Dies ist Gespräch #2 von 3 zwischen Thomas Adelmeyer und Sascha Keunecke.
Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
Transkript anzeigen
00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zur Interviewreihe von und mit Sascha Koinick rund um das Thema Digitalisierung im Bereich der Gastronomie- und Kaffeeindustrie.
00:00:16: Erst mal herzlichen Willkommen Sascha!
00:00:18: Ja, hallo Gin!
00:00:19: Wir haben uns in der letzten Folge schon mit Nutzern, Trends und Strategien rund um Militaprofessional beschäftigt und wollen den Blick heute etwas weiter fassen und zwar mit dem Thema der heutigen Folge.
00:00:29: die Profigastro der Zukunft setzt auf Orkustrehung statt Inseln.
00:00:33: Kurzes Bild dazu.
00:00:34: Jeder kennt es, dass immer volle Café nebenan oder die Schickner Restaurants in der Nachbarschaft, wo man vielleicht auch wochenlang im Voraus reservieren muss.
00:00:42: Das ist alles Gastro aber mit Profi-Gastro hat das nur bedingt was zu tun.
00:00:47: In der Profigastro geht es stattdessen um Hochfrequenzbetrieb
00:00:51: und
00:00:51: Taktungen Um Menschen, die unter Zeitprog arbeiten und um Systeme, die oft parallel laufen.
00:00:57: Obwohl sie eigentlich nahtlos zusammenspielen müssten.
00:01:00: Und in dieser Folge untersuchen wir als erstes was die Profigastro so Profi macht.
00:01:05: Und schauen wie wir mit der digitalen Brille nach vorne.
00:01:09: Wie sieht eine Zukunft aus?
00:01:11: In der die Profiegastronomie nicht aus einzelnen Geräten und Apps besteht sondern als ein vernetztes System funktioniert?
00:01:18: Wie entsteht ein Betrieb, in dem Maschinen-Software Abläufe und Menschen denselben Takt finden?
00:01:23: Sascha du leitest den Bereich Digitalisierung bei der Militer Professional.
00:01:26: Und mit deinem Team beschäftigst du dich genau mit diesen Fragen also quasi einen Top Ansprechpartner um zu diesem Thema ein Deep Dive zu wagen.
00:01:36: Deswegen vielleicht nochmal dieses Bild so ein bisschen weiter vorzuführen.
00:01:39: wenn wir von Profi Gastro sprechen haben viele erst mal ein bisschen dieses Bild vom schönen Restaurant im Kopf.
00:01:47: Wie würdest du eigentlich beschreiben, was Profi-Gastro wirklich bedeutet und wie sie sich im Alltag von klassischen Gastrokonzepten wie zum Beispiel so ein Café oder einen normalen Restaurant unterscheidet?
00:01:56: Also Profi Gastronomie in der Ausprägung ist für mich tatsächlich eine Kette wo letzten Endes Das Kundenerlebnis nach vorne natürlich am besten konsistent immer das gleiche sein soll, egal wo ich mich befinde.
00:02:11: Ich habe zum Beispiel eine Restaurantkette und es spielt keine Rolle ob ich in Frankfurt da hingehe oder ob ich Hamburg da hingeh.
00:02:16: Es ist im Prinzip die Qualität und auch das Angebot und das Produkt ist eigentlich immer das Gleiche.
00:02:20: was ich da letztens erwarte Und das erfordert letzten Endes, hat ganz andere Anforderungen an was eigentlich in der Küche passiert oder auch im Hintergrund passiert.
00:02:29: Im Vergleich zu dem, sagen wir mal, Sterne-Restaurant, was du vielleicht dann irgendwo bei dir um die Ecke hast und da gerne einmal so einmal mehr hingehst.
00:02:38: Das heißt, wir reden hier von Prozessen, die sehr stringent organisiert sind.
00:02:42: Wir reden hier vom Supply Chain, die perfekt organisiert ist.
00:02:49: Geräten oder von Equipments, die aufeinander abgestimmt sind.
00:02:52: Um letzten Endes genau diese Parallelitäten gleich bei der Produktqualität überhaupt erst zu ermöglichen.
00:02:57: das bedeutet also wenn ich dann meinen Personal dort einsetze Ich habe ganz klare Vorgaben.
00:03:02: wie ist mein wegen sagen wir die hachst du zu bereiten?
00:03:05: Oder wie müssen die Nudeln zubereitet werden?
00:03:07: Wie muss der Kaffee zu bereit werden?
00:03:09: Was ist mit der Kühlkette?
00:03:10: Kann die eingehalten werden, all diese Geschichten?
00:03:12: wie lange muss frittiert werden.
00:03:14: Das ist im Grunde genommen alles H-Klein festgelegt um dann letzten Endes da diese gleichbleibende Qualität überall zu gewährleisten.
00:03:22: Höchsteffizienz!
00:03:23: Höchste
00:03:24: also maximal effizient so weit das geht ganz klipp und klar wird auch alles ein bisschen fett, was da über einen Prozess dran hängt.
00:03:31: Wird eigentlich im besten weggetrimmt muss man ganz klar sagen.
00:03:34: Was macht denn eigentlich diese Profigastroso-Profi?
00:03:36: Sind das die Profimachinen oder die Profi Mitarbeiter?
00:03:39: Beides, da muss ich natürlich sagen.
00:03:42: Also Ziel ist natürlich am Ende des Tages das die Maschine dadurch dass hier halt im Prinzip ja Automatarnis der in der Lage ist Dinge immer wieder gleich klein zu machen da natürlich entsprechend so ein bisschen den Tag vorgeben kann.
00:03:57: gerade bei dem Thema Gastronomie Team Das Amine geht es natürlich irgendwo auch immer um die Menschen.
00:04:02: Und ich sage mal, die beste Qualität wirst du nur hinbekommen wenn du top Maschinen hast und top Personal.
00:04:06: brauchen wir nicht drüber reden.
00:04:07: das ist ganz klar gerade in der Gastronomie das Erlebnis.
00:04:11: Du als Kunde du willst ja jetzt nicht nur das perfekte Essen haben du möchtest auch dass das Team natürlich entsprechend kompetent ist freundlich ist.
00:04:17: all das wird natürlich mit dazu zu einer professionellen zum professionell gesamten Ergebnis.
00:04:22: Die Redizierung ist natürlich Ich sage mal aufgrund der Fachkräftemangel, wir werden vielleicht nachher auch nochmal drüber sprechen.
00:04:28: Du hast natürlich die Thematiken dass du nicht mehr das top geschulte Personal jederzeit verfügbar ist und da kann natürlich eine Maschinen- oder ein Equipment Park, der entsprechend smart ist und dir mit schlauen Hilfen letzten Endes Ding an die Hand geben, die dann Personal in die Lage versetzt trotzdem Top Qualität zu erzeugen, das kann
00:04:51: dem es anleitet.
00:04:52: Anleitung.
00:04:53: Das kann genau Hilfestellung sein bei der Produktzubereitung.
00:04:55: automatisch erkennen Automatische Erkennungen Genau Füllstandserkennungen Dass du nicht in Leerstände reinläufst dass Du vielleicht auch entsprechende Supply Chat Prognosen bekommst dass du nicht irgendwie auf einem von dem Kühlschrank stehst all diese Sachen kann dir dann natürlich oder da kann dir die Detailierung ganz klipp und klar beihelfen.
00:05:12: Okay Spannend Du siehst die Branche ja eher aus so einer Systemperspektive.
00:05:16: Welche Szenen, Abläufe oder auch Herausforderungen sieht man in der Profi Gastronomie, die ein normaler Gast am Ende des Tages vielleicht auch gar nicht wahrnimmt?
00:05:24: Ja im Prinzip genau diese Parallelität.
00:05:26: Du hast Leitschellen!
00:05:27: Genau das ist zum Beispiel ein ganz wichtiger Faktor natürlich immer Verfügbarkeit von den Gütern, Verfügbarheit der Geräte.
00:05:34: In unserem Fall ist dann natürlich die Maschine muss... Einwandfrei funktionieren, am besten alle Frühstück sind voll aufgefüllt.
00:05:40: Wir laufen nicht in euch ein Leerstand rein, wir laufen nicht einfach mal eine Reinigung rein.
00:05:43: Das ist alles vernünftig vorabgetimt, dass ich im Prinzip zu meinen Peakzeiten, die ich ja kenne ob das an Abend oder Mittags ist immer genau die volle Verfügbarkeit am Ende des Tages habe und das kann ich mit digitalen Unterstützung natürlich ganz klar Steuern.
00:05:56: Und das machen nicht nur wir so, wenn man sich das mal in der Profiküche anguckt heutzutage da gibt es alle großen Player setzen eigentlich dort auf große Systeme die im Hintergrund genau diese Fähigkeiten zu fünft stellen auch mit großflächigen Displays dann natürlich den Menschen so viel Info wie möglich an die Hand zu geben um dann gleich eine Qualität zu erzeugen und da ist letztendlich Das Spiel wird ein bisschen anders.
00:06:21: Da geht es nicht darum, wie integrierst du dich eigentlich?
00:06:23: Also weg von dem.
00:06:24: wir sind der Komplettdienst.
00:06:26: gleichzeitig bei deiner kleinen Restaurantkette wo alles vom Liter vielleicht kommt hinzu.
00:06:31: so jetzt sind wir hier ein Player von mehreren und jetzt geht's darum, die können wir diese Systeme und das ist dann nämlich die Urkunsten miteinander vernetzen damit es da ist um dann wiederum für die Mitarbeiter und für den Betreiber selber maximal Mehrwert rauszuholen.
00:06:46: Ja spannend!
00:06:47: Wenn wir dieses Grundbild von der Provi-Gastro jetzt einfach auch klar vor Augen haben, lohnt sich vielleicht auf meinen Blick auf den Moment in dem sich diese Branche eigentlich gerade befindet.
00:06:55: Denn viele der Besonderheiten die du gerade beschreibst stehen ja aktuell ja auch irgendwie vor einem hohen Veränderungsdruck und deswegen lass uns da mal einmal anschauen was sich da gerade eigentlich konkret verändert und welche Herausforderungen eigentlich dieser Branche gerade umtreiben.
00:07:10: Und zwar lasst uns nochmal kurz zusammenfassen, was sind eigentlich so die größten Probleme?
00:07:15: ... als auch in der Profikastro gerade bestehen.
00:07:19: Die Personalmange hast du ja grade schon genannt, das ist wahrscheinlich ganz oben... Was sind dann noch irgendwie Herausforderungen?
00:07:24: Ja gute Kostendruck ist natürlich immer da ein Thema.
00:07:25: Also Gastronomie ist immer... Das ist jetzt nicht erst im letzten Jahr so... steht immer der hohen Kostendruck am Ende des Tages.
00:07:32: Also da geht es deswegen auch diese Effizienzgedanken dabei und das
00:07:35: mit einem hohen Qualitätsanspruch?
00:07:37: Natürlich, na klar!
00:07:38: Das ist ja das was nachher deine Marke nach außen hin auch ausmacht.
00:07:41: aber für die ist natürlich auch wichtig gerade wenn ich jetzt mal beim Thema Kaffee bleibe Wenn ich einen Kaffe produziere dann reden wir hier von gramgenauer Einwaage.
00:07:49: Das bedeutet wenn ich ein Espresso definiere dann weiß ich genau wie viel Gramm Kaffeeder reinrieseln und ich kann auch genau steuern und auch nachher am Ende eines Tages ermitteln denn ich sage mal jeder Mai-Prozess der für die Katz war, also der irgendwo dann verschwindet.
00:08:04: Der welcher Skaliere, der führt halt zu enormen Kosten und das ist genau dieser Kostenfakt.
00:08:08: Und gerade wenn man sich anschaut wie sich da... im Kaffeesegment vor allem die Preise aktuell entwickeln.
00:08:14: Jeder hat es vielleicht auch schon zu Hause mitbekommen, wenn man jetzt einkaufen geht und sich sein Kilo Kaffee holt der Preis ist das braune Gold?
00:08:21: Das wird dabei das ja das braune Gold wir entwickeln und zählen.
00:08:23: Ja es ist halt mehr und mehr ein Luxusgut muss man auch ganz klar sagen.
00:08:28: und umso wichtiger ist es natürlich genau da in dem Prozess keinen Ausschuss zu produzieren weil man möchte dass das ist halt wahres Geld.
00:08:36: damit alles.
00:08:39: Wenn du jetzt nochmal so ein bisschen den Blick nach vorne recht willst und auf die nächsten Jahre schaust, welche Entwicklungen werden da eigentlich die Profi Gastro am stärksten prägen noch bevor wir jetzt irgendwo über Technologie und Co.
00:08:50: sprechen?
00:08:51: Was hat der größten Einfluss deiner Sicht?
00:08:56: Also diese ganze Thema Rohstoff wird Thema werden, das glaube ich schon.
00:08:59: Das ist auch sicherlich nicht nur im Bereich Kaffee so abspielen, sondern es wird wahrscheinlich in beiden Anleges mit dem Thema werden.
00:09:05: also Verfügbarkeiten von der entsprechenden Qualität und da geht's dann halt auch wieder... ... immer wieder das Thema Effizienz.
00:09:11: Was du natürlich als Kunde selber eigentlich gar nicht so sehr mitbekommen möchtest, dass es dann auch ein bisschen... ...das hinzubekommen diese Trennung zwischennehmen was ist eigentlich in der Küche?
00:09:18: Was läuft da eigentlich ab und was läuft dem Backoffice ab?
00:09:20: Hinzu was ist nachher dein Erlebnis nach vorne?
00:09:23: Du willst natürlich davon am Ende des Tages nichts mitbekommen.
00:09:26: Das ist im Prinzip die Kunst.
00:09:28: Und das ist etwas was wir technologisch nicht lösen können komplett aber optimieren können sicherlich.
00:09:36: Okay jetzt hast du gerade schon mal so ein bisschen skizziert Man ist als Hersteller von Provigastro Geräten nicht alleine in einem Restaurant, in einem größeren Betrieb.
00:09:47: Und imsofern ist das Zusammenspiel von Geräte immer wichtiger so unter diesem Stichwort Augustierung statt Inseln.
00:09:54: Was verstehst du eigentlich darunter und wie würdest du diesen Ansatz erklären?
00:09:57: Orchestrierung ist ja im Grunde genommen, der Name sagt es ja schon.
00:10:00: Du hast viele, viele Spieler vor dir.
00:10:02: die haben also ein Instrument und am Ende des Tages muss ich dafür sorgen dass die alle im Einklang eine Symphonie ergeben und dafür brauche ich im Grunden genommen jetzt aus der Kuppensicht erstmal natürlich auch eine Plattform die dazu in der Lage ist.
00:10:15: Also ich muss die Möglichkeit haben das sage mal einen Konvektionsrufen ... auch irgendwie seine Information und auch eine ... ... Schlittstelle zur Verfügung stellt, um zum Beispiel ... ... dann Zeittiming meinigen Wegen mit der Fritteuse zu machen.
00:10:27: Oder ich kann z.B.
00:10:29: mir den Kühlschrank genau angucken... ... und weiß genau wie oft die Tür offen gewesen ist.
00:10:33: Ist mal ne Kühlkette eingehalten.
00:10:34: Da sind sie auch im Prinzip Food Safety Anforderungen,... ...die du weltweit übrigens hast.
00:10:38: Die du mit solchen Sachen überwachen kannst.
00:10:40: Und dann geht's darum!
00:10:41: Ich möchte mich natürlich als verantwortlicher in den verschiedenen Segmenten ... ... jetzt nicht fünfzehn verschiedene Plattformen des Tages angucken sondern.... Eigentlich wäre es natürlich schön, wenn ich das an einer einfach zugänglichen Stelle hätte.
00:10:54: Und da kommt man vorhin darauf an welche Stittstellen bringst du halt mit?
00:10:58: Also wir sind auch von einem vollen Service Gedanken gekommen und haben gesagt, pass auf!
00:11:02: Es gibt hier in Bonz die Kaffee-Maschine, es gibt eine Plattform, du hast ein Portal kannst du alles machen.
00:11:07: aber uns war natürlich vornherein klar dass das auf gar keinen Fall ausreichend wird weil einen Profigastronom als Systemgastronomen Er hat im Teufel schon sein eigenes Scheduling System, hat seine eigene Backend-Systeme und der sagt okay pass auf ich brauche eigentlich nur eine Schnittstelle gibt mir ne API.
00:11:20: Da kann ich mich hoffentlich andocken.
00:11:21: alles was du hier einsammelst das ist alles toll das brauche ich auch aber das werde ich in meinem eigenen System weiterverarbeiten.
00:11:26: also Stichwort Interoperabilität?
00:11:27: Interoperibilität
00:11:29: ist das A&O an der Stelle.
00:11:30: also da möchte eigentlich dann auch keiner mehr die fünfte Plattform integrieren sondern die wollen eigentlich nur wissen wie gezielt eine Cloud to Cloud schon Ende des letzten Endes und kann ich da im Prinzip alle diese Features die ihr mir verkaufen wollt auch gezielt um ein System ansteuern.
00:11:42: Ähnlich letztlich auch, wie es im Smartphone-Bereich wie jeder Endkunde tickt.
00:11:45: Genau, da möchte man ja auch weg von... Ich habe dreißig unterschiedliche Geräte von Herstellern und dazu auch eben entsprechend viele Apps sondern ich hab vielleicht meinen Unified App wo ich wirklich einen Systemzugang hab.
00:11:56: So ist das!
00:11:57: Und teils diese Anforderungen treffen wir euch da
00:11:58: auf?
00:11:59: Hundertprozentig.
00:11:59: und ich sag mal so die großen Player haben entsprechende Plattformen ja auch schon.
00:12:03: Die benutzen sie auch schon und teilweise gehen die auch noch ein Schritt weiter und sagen aus wettbewerbstechnischer Sicht sind z.B.
00:12:11: Zubereitungsdaten, also Produktionsdaten aus meinen Maschinen eigentlich auch in Betriebsgeheimnis.
00:12:16: Also eine Sache die sie vielleicht nicht unbedingt zur Verfügung stellen wollen.
00:12:21: Es gibt bei uns unterschiedliche Möglichkeiten wie die Maschine konnektiert werden können und das ist ja auch nicht nur der Kaffee-Maschine so es für die anderen Devices in meiner Küche genauso ich kann das... auch komplett lokal in die eigene Hand nehmen, haben wir auch Kunden, die das exakt so machen.
00:12:33: Die sind für uns halt, sagen wir mal datentechnisch zwar dunkel, nutzen aber komplett unsere Technologie, die wir ihnen aber auch zur Verfügung stellen mit allen Features, die die Maschine mitbringt.
00:12:40: und dann können sie sich quasi eine komplett eigene Infrastruktur aufbauen oder können auch ihre bestehende Infrastruktur nutzen und unseren Maschinen da entsprechend einbauen.
00:12:48: Dann hast du im Prinzip genau diese Fähigkeit überhaupt als Spieler denn wir sind ja auch nur ein Spieler in dem Orchester überhaupt mitspielen zu können und einen Dirigent uns überhaupt orchestrieren kann.
00:12:58: Aber kannibalisieren nicht genau solche Cloud-to-Cloud-Schnittstellen, dann am Ende des Tages auch eure Produkte wie beispielsweise Militare Insights?
00:13:04: Ja das kann passieren.
00:13:06: Das ist der Grund warum wir Insights im Prinzip auf ein ganz kleines umrissendes Konsequenz zugeschnitten haben.
00:13:11: hier sagen wir ganz klar dass es für den Gastronom interessant der irgendwo zwischen zwei und sagen wir mal hunderthundertfünfzig Maschinen sich bewegt.
00:13:19: Technisch können wir natürlich auch mehr, aber von der Produktplacement her wollen wir uns in dem Segment bewegen.
00:13:24: Weil da gehen wir davon aus dass der Kunde noch nicht die Größe hat um sich eine entsprechende Plattform mit einem entsprechenden Backend in Eigenologie letztendes leisten zu können Wobei man auch sagen muss auf wir sehen da mittlerweile durchaus Effekte, wo der Kunde dann das Insights zu Hause sich anschaut.
00:13:42: Da geht es ja dann auch zum Beispiel darum wie als Militer nehmen das halt eine Flagship Implementierung, wie sage ich immer so schön.
00:13:47: Das heißt wenn ein Kunde Interesse daran hat zu sehen was kann denn eigentlich MPCS im Bereich Digitalisierung sag ich immer okay pass auf am schnellsten und am einfachsten geht das.
00:13:55: Wenn wir uns mal das Insight angucken den da ist sehr bereites Anwendungsspektrum enthalten.
00:14:00: Sehr leicht verständlich und man kriegt die Idee davon was nicht alles bekommt der Kaffeemaschine mir hinstelle, denn all diese Fähigkeiten kannst du natürlich auch auf anderem Weg genutzen.
00:14:09: Und dann merken die man schon so hat
00:14:11: cool
00:14:12: und irgendwie ist es auch relativ tief.
00:14:13: und die Frage, die wir jetzt immer häufiger auch hören und der wir uns jetzt auch demnächst an auseinandersetzen werden ist kann ich den eigentlich auch mal daran die Weise hier reinhängen?
00:14:20: Wir haben z.B.
00:14:20: andere große große Player im Bewohnern
00:14:23: herstellen.
00:14:26: Das könnte die Plattform sein, die ich dann benutze.
00:14:29: Das könnte das Portal sein, dass ich dann benutze um meine Orchesterie und dann zukünftig zu machen.
00:14:35: Was für euch ja cool ist?
00:14:36: Was für uns cool wäre!
00:14:37: Ist übrigens eine Geschichte haben wir uns nicht träumen lassen.
00:14:40: also als wir damals damit angefangen haben und überleberiert haben machen wir eigentlich... Lassen wir Third Party Produkte zu, haben wir tatsächlich die Entscheidung getroffen es erstmal nichts zu tun.
00:14:49: da geht's kein technologisches Wuppführung.
00:14:50: Technologisch ist das natürlich alles integriert bei heutzutage ne?
00:14:52: Es war eine rein produktschartigische Entscheidung.
00:14:56: Aber das ist ein Thema, was wir jetzt auch nach und nach hinterfragen müssen.
00:15:00: Große andere Equipment-Teststellen im Bereich Küche machen das auch schon aktiv mit ihrem Plattformen.
00:15:06: Wir haben tatsächlich Projekte laufen wo wir als Mitspieler uns in deren System integrieren werden.
00:15:13: Da ist zum Beispiel ein großer Hersteller von Convectomaten die eine ziemlich fähige IT-Plattform haben.
00:15:19: Und da ist dann z.B.
00:15:20: auf dem Großkunde der dann sagt ganz klar ja das nehmen wir als fühle Plattform ... habt ihr Schnittstellen, um dann letzten Endes das mit anzudocken und da können wir natürlich auch mitspielen.
00:15:29: Spannend!
00:15:32: Welche Voraussetzungen braucht es eigentlich damit?
00:15:34: Technologieambienter wie zum Beispiel Point of Sale Player, Betreiberin, Service Partner wirklich als ein System funktionieren... ...und warum wird Offenheit aus deiner Sicht vielleicht sogar einen echter Wettbewerbsvorteil?
00:15:48: Ja, das ist tatsächlich auch... Ich hab's ja schon kurz erwähnt.
00:15:52: Nicht ganz so ein einfaches Thema gerade wenn es um das Thema Pause-Ambientar geht.
00:15:56: Am Ende des Tages betrachtet man natürlich sein Kassensystem, seinen Point of Sales als kritisches System am Ende des Tags.
00:16:02: Darüber läuft natürlich Payment und da sind auch noch bestimmte andere Informationen teilen die durchaus kritisch sind Aus regulatorischer Sicht.
00:16:09: Und wir haben natürlich das Thema, wenn wir hier von Digitalisierung sprechen reden, wir haben irgendwo auch ein Netzwerk.
00:16:14: Das bedeutet, irgendwo müssen Geräte in einem Netzwerk miteinander kommunizieren und dann können wir als Nächste Schicht die IT-Security dazu, wo dann im Prinzip auch natürlich dann die jeweilige Konzern oder die UnternehmensIT mitreden möchte und sagt okay pass mal auf ihr wollt jetzt hier Device Kaffeemaschine mit unserer Kasse zusammenpacken, die irgendwie vielleicht auch mit dem ERP-System verbunden ist?
00:16:35: No Way.
00:16:36: Und dann hast du im Prinzip ein ganz anderes Thema, da musst du dann im Prinzip dir Gedanken darüber machen.
00:16:40: okay wie sieht denn das eigentlich sicherheitstechnisch aus?
00:16:42: Du musst belegen dass dein Device entsprechende Anforderungen erfüllen kann und du musst dann auch vor dem Dialog gehen.
00:16:48: und das ist halt momentan.
00:16:49: heute stand heute einen extrem steiniger Weg durchaus was dann letztendlich dazu führt dass man so Beipassentwicklungen macht wo man sagt ok Müsst es eigentlich integrieren?
00:17:00: Ah, der Weg ist zu steinig.
00:17:01: Das ist viel zu schwierig!
00:17:02: Dann lass uns lieber irgendwie ein Bypass legen wo wir dann über irgendwelche, sagen mal, QR-Code zum Beispiel losgelöst zwei Systeme miteinander kommunizieren lassen die dann aber eigentlich auf direkten Wege nicht mehr miteinander reden dürfen aus bestimmten Gründen und da müssen wir glaube ich alle im Bereich der Digitalisierung also auch mit dem Postherstellern, auch wenn das ein schwieriger Dialog ist und so überdenken machen wie können wir solche Schlittstellen in Zukunft einfach standardisieren?
00:17:28: Es wird keinen Standort geben, der irgendwo vorgegeben ist.
00:17:30: Es wird irgendwas geben was sich herauskristallisieren wird da gehe ich ganz stark voraus.
00:17:33: aber das ist auch wie bei einem Thema was kommen muss.
00:17:36: Da ist Smartorm tatsächlich teilweise schon deutlich weiter?
00:17:40: Vielleicht weil auch regulatorisch nicht so sehr betroffen.
00:17:42: aber kann und muss sich da auch regulatorisch etwas ändern?
00:17:45: oder hat es aus deiner Blickweise auch finden von der Daseinsberechtigung dass diese Systeme so sehr voneinander abgeschoben sind.
00:17:51: Das hat natürlich eine Daseinberechtigungen.
00:17:53: Ich habe in der ersten Folge gesagt ich komme ja eigentlich auch aus der klassischen Business IT und ich kann auch genau nachvollziehen, wo das eigentlich herkommt.
00:18:02: Dass man da eben nicht bereit ist gerade aus IT Security Sicht beliebige Devices immer in der Zwerge reinzulassen weil wer sichert mir denn zum Beispiel zu dass es eine Militärmaschine auf einmal das Einbrustor für den nächsten Heck im Handsystem ist?
00:18:14: Das kann dir keiner zusichern und das Risiko will natürlich dann an der Stelle auch keiner übernehmen.
00:18:18: wir haben jetzt natürlich regulatorisch gerade im Bereich EU Passierendinge die sind erstmal sagen wir mal ganz klar, für die Hersteller erst mal Pain am Ende des Tages wieder.
00:18:26: Also wenn es jetzt um Cyber Resilience Act zum Beispiel wo es dann darum geht deine Systeme entsprechend zu herken.
00:18:32: Dass du gewissen Sicherheitsleveln halt genügst je nachdem was du für ein Device der letzten Endes hast.
00:18:39: Das ist natürlich eine sehr europäische Sicht.
00:18:40: am Ende dieses Tages wird in Amerika oder auch in Asien teilweise wieder komplett anders betrachtet.
00:18:47: Es muss sich da irgendwas rauskristallisieren und ich denke mal Das wird es auch tun.
00:18:52: Wir werden jetzt nach und nach wie man mehr so, ich sage mal was ist Best Practice Implementierung sehen?
00:18:58: Und da würden sich dann alle dann nach und danach orientieren und ich denke das wird auf jeden Fall auf klassische Schnittstellen die wir auch teilweise schon haben, falls sogar auch in Anlehnungen als Smart Home sicherlich Dinge geben, die wir da verwenden werden.
00:19:10: Man würde einfach sehen müssen ob wir in dem Bereich Poster ein bisschen Öffnung am Ende des Tages sehen.
00:19:16: Wenn wir dieses Bild jetzt mal so ein bisschen weiter zeichnen, was wir zu Beginn der Freude schon mal ein bisschen anskizziert haben.
00:19:23: Wir haben da ja so ein bißchen überlegt wie die Profi Gastro-Holter aussieht und unsere Zuhörer quasi im wahrsten Sinne des Wortes mal mit hinter den Tresen genommen das ganze jetzt mal zähnfünfzig vielleicht sogar hundert Jahre weiter geblickt.
00:19:38: ich weiß eine Glaskugel reicht soweit.
00:19:41: Stell dir da mal eine ideal orchestrierte Profi-Gastroszene vor.
00:19:47: Gibt es da was, bei denen du sagst so fühlt sich die Zukunft an?
00:19:51: Und was sind die Dinge, die ihr gerade beim Militär schon tut und die darauf vielleicht sogar ein Stück weit einzahlen?
00:19:58: Hast du da so ein Bild von der Zukunft, das du auch anstrebst oder was ihr anstrebt?
00:20:03: Also, fünfzig bis zuhundert Jahre ist natürlich schon extrem weiterholt.
00:20:06: Und dann drucken wir uns wahrscheinlich den Kaffee irgendwie selber oder was?
00:20:09: Keine Ahnung... Ich weiß es nicht!
00:20:10: Utsanfang hat's ja häufig genug vorgemacht und
00:20:13: übernimmt die Zukunft
00:20:14: quasi schon häufig.
00:20:15: Das wird ja schon mal in der Arbeit und wir haben ja auch schonmal drüber gesprochen.
00:20:18: Kaffees ist ja mittlerweile schon teilweise ein Luxusprodukt.
00:20:21: Es war eigentlich schon immer irgendwie ein stepper Luxus-Produkt.
00:20:24: Verknappert
00:20:24: das Rohstoff von Ressourcen.
00:20:27: wird es aber auch eine Synthese möglich sein.
00:20:29: Es wird natürlich auch schon da an der Stelle geguckt und dann gibt's da ja frech'n synthetische Lösungen, die gleich bedeuten oder irgendwie den Kaffee ersetzen können, substituieren können.
00:20:37: Aber generell, wo wollen wir in fünfzig bis hundert Jahren hin?
00:20:41: Also die Optimierung wird natürlich weitergehen Auch wenn das Thema später nochmal kommt, KI ist natürlich so eine Geschichte wo es dann darum geht solche Prozesse und ich redete hier nicht von LLMs oder sonst was.
00:20:52: Ich redete jetzt hier von speziell KI System die für solche Supply Chain, Orchestrierungslösungen mehr oder weniger auch erschaffen werden.
00:20:59: Und da ist es im Prinzip einfach nur notwendig für uns möglichst alle Features die unsere Maschinen in Zukunft bieten werden bis hin zu UI-Features auch entsprechend mit Schnittstellen so zu unterlegen dass solche Systeme überhaupt in der Lage sind, drauf zuzugreifen.
00:21:13: Denn eine KI ist auch nur so gut wie die Sachen diese bedienen kann.
00:21:16: und da muss man ganz klar sagen, da muss einfach an den Schlittstellen entsprechende Breite geschaffen werden.
00:21:22: Da sind wir heute noch nicht.
00:21:24: Viele Funktionen verstecken sie natürlich teilweise immer noch im Innern der Maschine, die wir nicht ohne weiteres Zugängnis machen.
00:21:28: Das wird sich konzeptionell deutlich ändern mit den nächsten Generationen, die er erschaffen.
00:21:35: Wo wir ein ganz klares Augenmerk darauf legen, diese Maschine existiert nicht mehr alleine.
00:21:40: Wir gehen immer davon aus dass die Maschine sich in eine beliebige Landschaft integrieren können muss und das gilt vom UI bis zu den untersten Funktionen muss es möglich sein.
00:21:50: und das ist das was wir heute erschaffen.
00:21:53: und ganz ehrlich in fünfzig Jahren Ich weiß nicht mehr, ob wir noch ein eigenes Betriebsteam auf der Maschine laufen haben oder ob das nicht dann alles quasi durch eine KI-Instanz am Ende des Tages gesteuert wird.
00:22:03: So schnell geht die Welt und wenn man sich anguckt heute lernt die KI Autofahren.
00:22:09: Warum sollte sie nicht in einer Koffermaschine stören können?
00:22:11: Das ist auch nur Regeltechnik!
00:22:13: Was sind da Szenarien, Use Cases, die du rund um KI im Produkt siehst?
00:22:18: Woran denkst du da als erstes?
00:22:19: Vielleicht noch mal für den kürzeren Zeithorizont und nicht sofort hundert Jahre in die Zukunft.
00:22:23: Was muss eine KW-Maschine von Milita in fünf bis zehn Jahren
00:22:27: können?".
00:22:28: Also dann sind wir natürlich erstmal wieder im Bereich der Verfügbarkeit der Maschine, und dann sind war gleich schnell beim Thema Predictive.
00:22:34: Und das ist das wo KI natürlich erstmal ganz naheliegend einen riesigen Schritt bieten kann.
00:22:41: Durch Daten, die ich digital erfasse kann ich im Prinzip KI-System ja soweit aufschlauen und sobald anlernen.
00:22:47: Dass die in der Lage sind mit jedem beliebigen Snapshot den ich immer aus meiner Datenscheibe liefere, eine Prognose zu erstellen wie wahrscheinlich ist es das Event XY innerhalb eines bestimmten Zeitausends eintritt?
00:22:57: Das wird immer besser werden!
00:22:58: Es wird immer, immer besser sind immer besser trainierbar.
00:23:04: Und ich rede jetzt hier nicht von den riesen Lernläufen im LLM, die sich momentan nur in Google leisten kann, sondern ich rede vom kleineren System, die deutlich angepasst da sind auf das was zwischen mpcs tut oder was gastro aministaris tut und da werden wir definitiv deutliche Mehrwerte sehen wenn es um das Thema Service geht.
00:23:24: Das ist dann auch ein gastronomie.
00:23:25: beides Thema, das wird nicht einfach uns sagen, dass wird auch nicht nur in der Gastro so sein.
00:23:29: ... für alle, die weiß es immer
00:23:32: so sein.
00:23:33: Da gibt es ja auch eigene Lösungen aus dem eigenen Haus.
00:23:35: Stichwort Melina?
00:23:36: Melina ist natürlich das
00:23:38: eigene LLM aus dem Hause Militer.
00:23:40: Genau!
00:23:41: Das ist unser internes LLm exakt.
00:23:44: Das ist im Prinzip auch etwas was wir natürlich kulturell erst mal verankern müssen.
00:23:50: Altesdeutsches Unternehmen, Familienunternehmen hat auch entsprechende traditionelle Werte.
00:23:55: Aber ist natürlich immer auch an Zukunft interessiert.
00:23:57: deswegen sitze ich ja auch hier und auch wir müssen uns den Thema KI definitiv stellen.
00:24:03: Und Melina ist im Grunde genommen so der unser Ansatz um innerhalb der Kultur von Melitta das Thema KI einfach voranzutreiben.
00:24:12: Einfach hinzufahren kann auch das Mindset entsprechend letztendlich in die Köpfe zu fahren kann.
00:24:19: Viele benutzen es in privaten schon, ob das jetzt ein Gemini ist.
00:24:22: Ob das ein Chat GPT ist.
00:24:23: Viele sehen auch schon den Mehrwert, den es hat gerade bei, ich sag mal Textverarbeitung Übersetzungen Riesen.
00:24:28: riesengroßer Vorteil ist Auch so aus der Maschinenwirkung Klassischer Pain Screentext zu übersetzen Meldungstexte übersetzten auf alle Sprachen der Welt.
00:24:39: Du hast das ganze Prozess übergreifen muss das Konsistenz sein mit Burdings und so weiter.
00:24:43: Heute machst du das kompliziert mit deinem Übersetztes Büro morgen oder eigentlich jetzt schon.
00:24:47: Du schmeißt das LLM und die sind extrem gut.
00:24:50: Und du kannst den entsprechenden Rules jetzt mitgeben, dann übersetzen sie auch in den Wordings wie du sie gerne haben möchtest.
00:24:57: Das ist so ein Ding, die wir intern schon mit Melina tun.
00:24:59: Dann gucken wir uns natürlich an, hier können wir unseren Serviceprozess erst mal optimieren.
00:25:03: Wir schauen es natürlich erstmal die Sachen an, die am ersten beeinflussen können also unsere internen Prozesse.
00:25:09: Da sehen wir schon gerade im Bereich... ... First Time Fix, sondern wir das.
00:25:14: Also das heißt du hast ein Thema mit der Maschine ... ... nimmst wir den Kontakt auf.
00:25:18: wie gut sie wieder rin ... ... in diesem einen Kontaktaufnahme das Problem für dich schon zu lösen?
00:25:23: Ja!
00:25:23: Und das machen wir schon unterstützt mit Melina.
00:25:27: die hat im Prinzip erst mal unsere ganzen technischen Beschreibung der Maschinen verinnerlicht, hat dann entsprechende Informationen aus unserer Service-Historie, aus dem SAP letzten Endes dazu geladen und unterstützt aktiv unsere Agents da drinnen bei Problemstellungen die der Kunde an Telefonen oder an der E-Mail oder wo immer in welchen Channel du Kontakt aufnimmst.
00:25:48: Dann letztendlich ist es zu einer Lösung mit entsprechendem Tearing.
00:25:50: was kannst Du tun?
00:25:52: Erstmal erster Schritt, zweiter Schritt, dritter Schritt bis hin klar am Ende des Tages.
00:25:55: wenn es dann sind wir so Orangene Bereich reingeht, dann ist es wahrscheinlich Thema wo ein Techniker hin muss.
00:26:00: Aber wir haben vor drei vier Steves.
00:26:02: die kannst du direkt am Telefon machen und das läuft jetzt aktuell die Messung wie viel an First-Time Fix Rates wir als Zuwachs sehen werden.
00:26:11: Ja,
00:26:11: auch direkt die Messbarkeit.
00:26:13: Mit dem Filter aber quasi noch davor ist es ein Militaregent der noch mehr Liener
00:26:17: statt heute nur nicht direkt
00:26:19: mit dem Anknöpfungspunkt
00:26:20: an den Enden.
00:26:20: Exakt das ist natürlich dann auf der Roadmap.
00:26:22: der nächste Step dass man sagt okay pass auf wenn wir sehen wir haben wie die internen Erfahrungen sind so gut dass wir sagen ok wir können das ganze System eigentlich aus dem Kunden direkt zur Verfügung stellen.
00:26:32: Es macht einen Eicher.
00:26:33: kann sehen mir das sind dann Menschen in Operator zu verstecken.
00:26:35: der kann sich um viel bessere Dinge kümmern als dann am Telefon, ich sag mal nur die LLM zu bedienen.
00:26:41: Wir finden also... Die Arbeit wird ja nicht weniger, ne?
00:26:44: Nur weil er diesen Task nicht mehr macht ist auch immer so ein bisschen diese Illusion.
00:26:48: dadurch dass ich jetzt einen Agent habe verschwinden die irgendwelche Arbeitsplätze.
00:26:51: wir werden die Arbeitskräfte anders einsetzen können.
00:26:54: aber ich sage mal so zum Kunden macht es keinen Sinn mehr den Agent, den AI-Agent zu verstecken.
00:27:02: Und auch da letztlich ein ähnlicher Ansatz, wie bei dem Schritt in Richtung Cloud.
00:27:05: So ein bisschen die Verknüpfung aus Tradition von Milita plus den technologischen Fortschritt.
00:27:10: Ihr geht nicht sofort im Weg und setzt auf die Modelle der Big Player sondern versucht daraus so ein bisschen den eigenen Ansatz zu wählen.
00:27:18: Auch mit Blick auf Datensicherheit, Datenschutz interessanter Ansatz bleibt eurer Linie auf jeden Fall sehr treu.
00:27:27: Persönlich Woran würdest du eigentlich in fünf Jahren erkennen, dass Orchestrierung der Branche wirklich angekommen ist?
00:27:35: Was leichtes zum Abschluss.
00:27:36: Woran mich das erkennen würde, dass sich Quasi-Standards entwickeln.
00:27:41: Also welche Lösung oder welche Plattform findest du eigentlich mal in zwei von drei Fällen vor?
00:27:48: Daran erkenne ich, dass orchestrierungen an einen Punkt gekommen sind wo es halt wirklich dann einfach zu einem Quasi Standard sich entwickelt hat.
00:27:56: und wenn ich dann sehe okay ich gehe zum Kundigsubsen die ich schon habe setzt ihr ... das und das ein.
00:28:00: Und sie haben... Gut, dann... ... tue es!
00:28:05: Supporten
00:28:05: wir!".
00:28:05: Und gesagt schon der Schritt dahin ist eher ein Konvergieren.
00:28:08: also es werden... ... großen Unternehmen vorangehen, werden Standards prägen... ...und dann wird sich der Markt so'n Stück weiter hin.
00:28:13: konvergierend?
00:28:14: Davon ist auszugehen.
00:28:15: Also so war die Entwicklung bisher.. ..und ich denke dass würde sich jetzt auch nicht in den nächsten fünf Jahren ändern.
00:28:20: Ich hätte es ja in der ersten Folge schon gesagt gerade in diesem Segment also wirklich in der absoluten Profi Gastro da ist er Markt deutlich schneller noch unterwegs, als wir seit einem Meter Tag sind.
00:28:34: Das muss man jetzt klar sagen.
00:28:37: Spannend!
00:28:39: Damit schließen wir den Blick in die Zukunft, der Profi Gasso.
00:28:41: Ganz ganz vielen Dank Sascha für die Einblicke und vor allem auch den Weitenblick über den Tellerrand von den großen strategischen Fragen bis hin zu wirklich ganz konkreten digitalen Herausforderungen.
00:28:51: Erinnert mich in fünfzig Jahren ne?
00:28:54: Das war der sehr weite Blicke bei dem Film.
00:28:56: Wenn ihr da draußen etwas mitgenommen habt dann vielleicht ja Digitalisierung passiert nicht nur im Gerät sondern im Zusammenspiel.
00:29:03: Ja danke dass sie dabei war und wir hören uns auf jeden Fall in der nächsten Folge.
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