Data Center unter Strom: Warum KI das Energienetz an seine Grenzen bringt - mit Jan Prochnow von CMBLU Energy (DD#7)

Shownotes

Rechenzentren wachsen schneller als die Netze, die sie versorgen sollen. Laut IEA wird sich die installierte Data-Center-Leistung in Europa und den USA bis 2030 von 40 auf 150 Gigawatt mehr als verdreifachen. Getrieben wird die Entwicklung vor allem durch KI.

Gleichzeitig werden Netzanschlüsse knapper, Genehmigungen schwieriger und manche Kommunen sagen bereits „Nein" zu neuen Projekten.

Dr. Jan Prochnow, Executive Vice President Product bei CMBLU Energy, gibt im Gespräch mit Niklas Tüpker von slashwhy eine Bestandsaufnahme und erklärt, warum Long-Duration-Speicher und Energiemanagementsoftware die entscheidenden Bausteine für das Data Center der Zukunft sind.

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Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Der Energiebedarf von Rechenzentren ist kein vorübergehender Hype. Ganz im Gegenteil. Es ist ein struktureller Trend mit massiven Konsequenzen für Netze, Kommunen und Energieinfrastruktur. Dr. Jan Prochnow zeigt im Gespräch, warum Lithium-Ionen-Technologie allein nicht ausreicht, welche Rolle Software als orchestrierendes Gehirn spielt und wie Rechenzentren vom reinen Verbraucher zur netzdienlichen Ressource werden können, sofern Regulatorik und Technologie zusammenspielen.

Das besprechen wir in dieser Folge:

  • Warum KI den Energiebedarf von Rechenzentren in eine neue Dimension treibt und warum das kein Hype ist
  • Weshalb manche Kommunen Data-Center-Projekte inzwischen ablehnen und was das für Betreiber bedeutet
  • Welche Rolle Batteriespeicher spielen und warum Long-Duration-Technologien über Lithium-Ionen hinausgehen müssen
  • Wie Software Energieversorgung, Speicher, Kühlung und Lastmanagement in Echtzeit orchestriert
  • Ob und wie Rechenzentren künftig aktiv zur Netzstabilisierung beitragen können

Für wen ist diese Folge relevant?

  • Entscheider in der Energiewirtschaft, die verstehen wollen, wie Data Center das Netz belasten und entlasten können
  • Software- und Digitalisierungsverantwortliche, die Energiemanagement als strategisches Thema auf dem Radar haben
  • Alle, die mit KI arbeiten und verstehen wollen, was im Hintergrund passiert – von der Rechenleistung bis zum Netzanschluss

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Über unseren Gast:

Dr. Jan Prochnow ist Executive Vice President Product bei CMBLU Energy. CMBLU entwickelt stationäre Langzeitspeicher auf Basis der eigenen SolidFlow-Technologie, einer Kombination aus der Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien und der Speicherdauer von Flow-Batterien. Das Unternehmen positioniert sich damit als Antwort auf eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende: Energie nicht nur kurzzeitig zu puffern, sondern über viele Stunden zu verschieben und so erneuerbare Erzeugung rund um die Uhr nutzbar zu machen.

Über unseren Host:

Niklas Tüpker leitet als Business Manager den Bereich CleanTech bei slashwhy. Mit seinem Team betreut er vom Standort Osnabrück aus namhafte Kunden aus dem Energieumfeld und weiteren Industriezweigen. Gemeinsam entwickeln sie Individual-Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur. Niklas' Passion: Kunden und deren Business Case verstehen und durch großartige Software und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu Fans machen!

Über slashwhy:

Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.

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Hinweis: Das ist #1 von insgesamt 3 Gesprächen zwischen Niklas Tüpker und Dr. Jan Prochnow.

Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz

Transkript anzeigen

00:00:05: Rechenzentren gehören zu den am schnell wachsenden Stromverbrauchern weltweit.

00:00:09: Laut IEA wird sich der Energiebedarf bis zu zwanzig dreißig deutlich erhöhen, vor allem durch KI-Anwendung.

00:00:16: Gleichzeitig geraken Kommunen zunehmend unter Druck.

00:00:18: Netzanschlüsse sind knapp, Kühlung wird zur Herausforderung, Genehmigung stocken!

00:00:24: In einigen Regionen wie in den USA entstehen deshalb Datacenter – die mit eigenen Speicherlösungen und intelligenter Steuerung teilweise netzunabhängig operieren OGA Systemdienlich zurückspeisen.

00:00:35: Die zentrale Frage ist deshalb, wie sehen die Data Center in der Zukunft aus und welche Rolle spielen dabei stationäre Langzeitspeicher- und auch Software dabei?

00:00:46: Ich freue mich heute hier im Podcast Dr.

00:00:49: Jan Prochnow begrüßen zu können, Executive Vice President Product bei CMBLU Energy!

00:00:55: Vielen Dank dass du da bist um diese Zeit mit uns über genau diese Themen zu sprechen.

00:01:00: Danke Niklas.

00:01:01: Gerne.

00:01:02: Freue mich

00:01:02: hier zu sein.

00:01:03: Wir fangen mal an mit einer Frage, wo nun das Thema warum eigentlich Datacenter zum Energieproblem werden.

00:01:08: Mit einer Frage Warum explodierte Energiebedarf von Rechenzentren gerade so sehr?

00:01:15: Die künstliche Intelligenz die wir alle sehr lieb gewonnen haben in den letzten Jahren braucht einfach sehr große Rechencentren mit sehr viel Leistung für dieses Training aber auch für den Betrieb dieser KI Modelle.

00:01:29: Und so kommt es das im Moment.

00:01:31: Datacenter in der Größenordnung von Kraftwerken realisiert werden.

00:01:37: Das heißt, man spricht von mehreren hundert Megawatt-Kraftwerken bis hin zu Gigawattkraftwerken und das wird natürlich dann langsam zum limitierenden Faktor für diese Data Center, dass niemand die Energie oder Leistung zur Verfügung stellen kann.

00:01:52: Würdest du denn sagen ist das ein vorübergehender KI-Hype?

00:01:56: Oder ein struktureller Trend?

00:01:58: Ja, ich glaube das ist die Frage, die wir uns alle stellen.

00:02:01: Meine persönliche Meinung ist KI ist gekommen und zu bleiben.

00:02:05: Wir sehen den realen Nutzen von KI der sich auch wirklich in Umsätze bei Google zum Beispiel realisiert und deshalb glaube ich, KI ist gekommen und zubleiben.

00:02:16: Es ist natürlich denkbar dass weitere Effizienzsteigerungen existieren in effizienteren Chips im besseren Kühlungssystem besseren Algorithmen, energieeffizienteren Algoritmen.

00:02:28: Aber das ist im Endeffekt in die Prognosen eingepreist.

00:02:31: schon und im Moment haben wir halt so vierzig Gigawatt an Datacenter in Europa und USA zusammen.

00:02:39: Ja, das wird bis zwanzig dreißig auf hundertfünfzig Gigawatts steigen und das ist halt eine unglaubliche Steigerung.

00:02:45: und ich glaube wenn wenn da die Prognosen auch nur ungefähr stimmen, dann ist das ein unglaubliches Wachstum was uns da bevorsteht.

00:02:53: Gleichzeitig mit den Herausforderungen und deswegen die Frage, geraten wir denn heute mit unseren Netzen schon bei dem Bedarf an unsere Grenzen?

00:03:00: Ja, das ist interessanterweise aber anders als man intuitiv vermuten würde.

00:03:05: Man würde ja denken naja limitierend ist wahrscheinlich die Zurückumstellung von Energie Tatsächlich limitierend ist, aber die sind die Netzanschlüsse.

00:03:15: Weil es gibt eben wenige Standorte wo verfügbare Netzanschlüsse sind.

00:03:19: Das sind typischerweise so stillgelegte Kraftwerke und da ist ein ziemlicher Wettbewerb um diese Standorte weil Solaranlagen möchten dorthin Data Center neue Kraftwerken also das einfach sehr viel Bedarf und Nachfrage und die Genehmigungsprozesse für neuen Netzanschlusses sind eben langwierig.

00:03:39: auch dass ein Thema vielleicht.

00:03:41: Es gibt ja manche Kommunen, die inzwischen Nein sagen zu neuen Datacenter-Projekten.

00:03:45: Warum ist das so?

00:03:47: Ja, sind diese Hyperscaler eben wirklich nicht gewohnt weil normalerweise werden sie überall mit offenen Armen empfangen.

00:03:55: aber man muss dazu wissen dass die Datacenten sehr wenig Arbeitsplätze kreieren allerdings auf der anderen Seite sehr viel Infrastruktur brauchen von den Stadtwerken Und die werden dann eben über die Netzentgelte auf die Privatpersonen und die Unternehmen in der Region umgelegt.

00:04:13: Da kann man sich vorstellen, dass das Kosten-Nutzenverhältnis da nicht mehr passt.

00:04:18: Es gibt in den USA sogar schon Kommunen, die sagen, naja, passt auf!

00:04:22: Ihr müsst eure ganze Energieinfrastruktur mitbringen damit ihr überhaupt eine Genehmigung für einen Data Center bekommt.

00:04:28: Das ist glaube ich so ein Trend, den wir uns genau ansehen müssen.

00:04:32: die Datacenter plötzlich selber an Netz dienlich werden.

00:04:35: Ein Blick darüber hinaus, vielleicht das Thema Off-Git Energieautonomie und ein realistisches Zukunftsmodell verbunden mit der Frage Können Rechenzentren künftig Energieautonomen betrieben werden?

00:04:49: Ja da gibt es eine Menge in der Presse darüber über diese Autonome Rechencentren.

00:04:57: Ich glaube Es wird immer mehr Autonomie geben einfach weil es Energie-Generierung und Speichersysteme geben wird, um den weniger verfügbaren Netzanschlüssen zu kompensieren.

00:05:13: Das ist im Endeffekt was ich sehen werde.

00:05:15: Ich glaube völlige Autonomie wird eine Ausnahme sein, weil es eben immer hilft für gewisse Edge Cases oder so noch eine Verbindung zu einem Netz zu haben.

00:05:25: zum größeren Netz

00:05:27: Du hast es gerade schon gesagt, das Stichwort Speicher.

00:05:29: Welche Rolle spielen Speicher in oder Batteriespeicher in solchen Konzepten?

00:05:33: Naja ist es eben tatsächlich dass die günstigsten Energieerzeugen immer noch durch Erneuerbare passiert.

00:05:41: Erneuere sind aber eben solars beste Beispielen über Mittags verfügbar.

00:05:46: und um diese... Energie eben vom Mittag in den Abend zu bringen und das Rechentrendum im vierundzwanzig Stunden betreibbar zu machen, braucht es eben Energiespeicher.

00:05:55: Und dass eben wo Lithium-Ionen aber auch die CMBLU Technik ins Spiel kommt.

00:05:59: Du

00:06:00: hast es gerade schon gesagt warum reicht da mal die Lithium-Ionen Technologie hier oft nicht mehr aus?

00:06:06: Ja also Lithium Ionen ist auf jeden Fall eine tolle Technologie wenn es um Größenordnung eine Stunde Speichertiefen geht.

00:06:14: Das heißt, wenn man also gewisse Leistungsspitzen eben abfangen muss das machen die Lithium-Ionen-Batterien hervorragend.

00:06:22: Diese Herausforderung, die ich eben genannt habe über mehrere Stunden Energie zu schiften dazu braucht es eben längere Durations und das bringen eben typischerweise Flow Technologien oder Flow Batterien mit die normalerweise eben schlechter sind, was Energiedichten angeht.

00:06:39: Aber bei uns bei CMBLU haben das durch unsere SolidFlow-Technologie gelöste Energiedichte von die Lithium-Ionen-Batterien gepaart mit dieser Long Duration von Flow Batterien.

00:06:48: Okay vielleicht für unser Zuhörer und entsprechenden Podcast Schauer – Was bedeutet Long Duration entsprechend in diesen Anwendungen oder für solche Anwendung?

00:06:58: Ja, das ist eine gute Frage.

00:07:00: also wenn man zum Beispiel….

00:07:02: Das ist im Endeffekt das Verhältnis aus der Energie, die eine Batterie speichert und die Leistung.

00:07:07: Also wenn ich eine hundert megawatt Stundenbatterie habe und ich hab zehn Megawatt an Leistungen dann kann ich sie über zehn Stunden entladen und dann wieder über zehn stunden laden.

00:07:19: Und das ist also dieses Verhältnis aus Energie- und Weistung.

00:07:23: Okay

00:07:24: Und das ist ein Teil der natürlich für Rechenzentren, darüber sprechen wir ja relevantes um einfach diesen Zeitraum über den längeren Zeitraum auch entsprechend zu strecken und zu bedienen.

00:07:35: Da hat ein

00:07:37: Centerbraun im Endeffekt beides.

00:07:38: die brauchen sowohl diese kurzen Durations aber eben auch die langen Durations und es wird immer wichtiger je mehr erneuerbare wir in unserem Strommix haben.

00:07:46: oder dass datacenter fordert.

00:07:48: Ja und das entsprechend zum Bedienen in dem Fall.

00:07:50: Genau!

00:07:50: Dann

00:07:51: haben wir einen Thema Software, Software als Herzstück autonomer Datacenter.

00:07:58: Jan wie orkistiert man Energieversorgung, Speicher-, Kühlung- und Lastmanagement digital?

00:08:05: Ja das ist natürlich eine der größten Herausforderungen.

00:08:10: Das wird durch sogenannte Energiemanagementsysteme oder Energiemanagementsoftware realisiert und die muss wirklich diese ganzen Komponenten, die du genannt hast, orchestrieren.

00:08:21: Und das ist tatsächlich die Herausforderung, weil Speicher können diese Flexibilität zur Verfügung stellen.

00:08:28: Aber das wirkliche Gehirn, dass sagt jetzt ist es sinnvoll zu laden oder zu entladen.

00:08:33: Das muss sein sogenanntes Energiemanagement Software machen.

00:08:36: Eine Abhängigkeit von Prognosen in der Abhänglichkeit von Lastprofilen und entsprechend zernisieren.

00:08:45: Würdest du sagen wird das Datacenter dann in Zukunft ein eigenes Energiesystem?

00:08:49: Ja, das ist eine ganz spannende Frage.

00:08:52: Weil am Ende haben wir ja eben gesagt die Energie kann sich das Datencenter gar nicht aus dem Netz immer holen.

00:09:02: Es ist also darauf angewiesen eigene Erzeugung an eigenes Speicher zu haben und sobald es sie hat, kann es hier dann Businessmöglichkeiten geben, die wirklich netzdienlich sind.

00:09:12: Das heißt, dann wird dieses Datacenter unter dem Stand seiner Erzeugung oder seinem Speicher einsetzen.

00:09:17: Nicht für seinen eigenen Verbrauch sondern eben um das Netz zu stabilisieren.

00:09:21: und da sind wirklich dann diese spannenden vernetzten Modelle die dann nur noch.

00:09:26: also da kann dann niemand da sitzen und dass auf seinem Laptop quasi orchestrieren muss mit Software in Echtzeit passieren.

00:09:33: Muss automatisiert laufen?

00:09:34: Die Frage natürlich wie wichtig sind da Prognosemodell- und Echtzeitdaten?

00:09:39: Ja ich glaube Das ist sehr essentiell, also alleine wenn man sich Wetterprognosen für die Erneuerbaren ansieht.

00:09:47: Aber für uns als Batteriehersteller bedeutet das eben wir müssen mit der hohen Sicherheit sowohl die Verfügbarkeit unserer Batterie prognostizieren können als auch den State of Charge, also den Ladezustand der Batterie und den sogenannten State-of-Health.

00:10:04: Also das sind Dinge die wir zur Verfügung zu erstellen müssen in Echtzeit und mit sehr hoher Datenqualität weil nur wenn diese Datenqualité da ist kann das ganze System gut funktionieren.

00:10:14: Wir

00:10:15: haben jetzt ganz zu Beginn über das Thema KI gesprochen.

00:10:17: es ist natürlich gerade in aller Munde im größeren Hinsicht wie kann aus deiner Sicht KI helfen Energieflüsse in Rechenzentren zu optimieren?

00:10:24: Ja, ich glaube das sind eben wirklich die Dinge, die du angesprochen hast.

00:10:27: Also sowohl die Prognosen aus der Vergangenheit zu lernen wie sich wirklich Wetterprognosen übersetzen in Verfügbarkeit von erneuerbarem Energie als auch natürlich der Optimierung.

00:10:42: also ich glaube da gibt es.

00:10:45: das ist sicherlich der Kern der weiteren Optimierung.

00:10:47: ...

00:10:48: in dem Fall dann die Profile beieinander zu legen, ... ... zu schauen.

00:10:50: okay was ist der ... ... Detendenz?

00:10:52: Ist es jetzt Wochenende oder keinem ... ... Wochenende wo entsprechende Verbräucher sich verändern ... ... an einem gewissen Hinsicht und da dann auch schon wieder abzugehen.

00:10:59: Du hast das gerade schon mal angesprochen... ... diese Automatisierung.

00:11:04: deswegen die Frage wer kontrolliert aus deiner Sicht zukünftig ... ... diese Energiemanagement-Systeme?

00:11:09: Ja das ist glaube ich die Kernfrage Wer übernimmt wirklich die Systemverantwortung?

00:11:17: Und das muss, glaube ich, ein hierarchisches System sein.

00:11:22: Ich denke der Kern ist hier auch eine Standardisierung zwischen den Systemen zu haben, dass sich eben wirklich auch skalieren kann und auf verschiedenen Hierarchie-Ebenen da quasi diese Verantwortung, dieses Systemverantwortung benommen werden kann.

00:11:35: Hast du einen Beispiel dafür?

00:11:37: Also für das Thema Hierarchi in dem Fall was du an dem Wort genau meinst?

00:11:40: Ja also... Es gibt ja diese, also in unserem Beispiel gibt es eben Datencenter als einen großen Verbraucher.

00:11:47: Da ist vielleicht noch ein Solarpark daneben der eben Strom generiert und eben eine Batterie und das ist natürlich ein System was gemanagt werden muss.

00:11:58: Jetzt gibt's aber natürlich da drüber noch die die einen Kreis praktisch einer Kommune Und das geht halt bis zu einem Verbund, dem europäischen Verbund und diese Raschinen müssen halt irgendwie gemanisch werden durch Handover.

00:12:11: Das ist heute schon ein beliebig komplexes System.

00:12:14: Wie die ineinandergreifen?

00:12:15: Die Prognosen, die Verbräuche, das entsprechend dann beieinanderzulegen und dann zu prüfen ob das im Sinne von Energiemanagementsystem sauber mit einer Kommunizierung zu lassen.

00:12:24: Stichwort kommunizieren!

00:12:26: Ich stelle fest in der Welt es gibt ja verschiedenste Hersteller und wir kommunizierten die Geräte heute miteinander.

00:12:33: Stichwort, Schnittstellen.

00:12:34: Wie ist da deine Wahrnehmung zu?

00:12:37: Ja ich glaube wir müssen ganz klar zu einer höheren Standardisierung kommen.

00:12:44: und was glaube ich ganz wichtig in der Zukunft ist dass das alles auch weiterhin sicher funktioniert weil Cybersecurity ist der Schlüssel wenn wir dieses Thema über den wir gerade gesprochen haben einzelnen Datencenter bis hin zum europäischen Energieverbund.

00:13:03: Das Risiko, dass wirklich das zu einem Blackout führt wenn da irgendwie eine Sicherheitslücke passiert ist riesig.

00:13:09: Wir sprechen ja wirklich über kritische Infrastruktur und da müssen einfach Schnittstellen auch soweit gehärtet und Stand der Technik sein, dass das sicher bleibt.

00:13:19: Ja auf jeden Fall um diese Schwankungen gar nicht erzeugen zu können und dort wie du es gerade gesagt hast in die kritische Infrastruktur zu schützen, zu sichern und darauf zu achten.

00:13:29: Dass das nicht für einen Opfer eines Angriffs wird, denke ich bei seinen Sicht gar nicht über andere in der geopolitischen Zeit, die wir heute sind natürlich umso mehr ein Thema.

00:13:37: Auf jeden Fall!

00:13:40: Wir haben doch nur gesprochen dass wir im solchen Data Center eine Menge an Daten haben.

00:13:47: Die Verbräucher, die Prognosen, wir haben natürlich in der Abhängigkeit zum Netz... Themen, wo wir Netzengpässe abpassen müssen in dem Fallen die das übereinanderzulegen.

00:14:00: Was spielt aus deiner Sicht die Rolle der Schnittstellen in dem ganzen Zug?

00:14:04: Die Kommunikation der verschiedenen Betaligten untern und miteinander tatsächlich.

00:14:08: Ja also man kann sich jetzt ja leicht vorstellen Energiespeicher, Energiegeneration Verbräucher da braucht man sehr viele Daten die ausgetauscht werden.

00:14:19: Und die Herausforderung jeder der schon mal Home Automations zu Hause gemacht hat Wenn das nicht strategisiert ist, ist es eine Lösung die sehr spezifisch in einem Fall funktioniert.

00:14:29: Aber sie ist eben nicht skalierbar und wir natürlich als Produkthersteller haben Interesse an skalierbaren Lösungen, die dann auch auf Standards beruhen.

00:14:39: aber was denkst du dazu?

00:14:41: Ja, ich glaube die Herausforderung wie als Integrator in gewisser Hinsicht ist ja was du gerade sagst.

00:14:46: Ich habe verschiedene Hersteller von Batterieherstellern.

00:14:49: wenn ich jetzt in mein Heim zu Hause gucke, die Wallbox, die Batterie den Wechselrichter ein klein, in dem Fall die Wärmepumpe unterschiedliche Herstellers und die Kommunikation untereinander sehr herausfordernd.

00:14:59: Und ich glaube wenn man das dann überträgt auf die Industriespeicher an denen ihr euch auch mit bewegt in den Größen die er entsprechend produziert Kann es ja auch sein aus Gründen, dass sich ein Unternehmen oder einen Betreiber in gewisser Hinsicht mich ausschließlich für eure Batteriespalten entscheidet?

00:15:15: Sondern ihr auch noch daneben andere wählt.

00:15:17: Aus guten Gründen!

00:15:18: Ja, in dem Fall und ich glaube wichtig ist dann natürlich die Kommunikation der Standard, der Austausch, der Informationen, der Schlittstellen das sie miteinander einfach kommunizieren können um uns nicht zu kommen wächst und deswegen finde ich den Ansatz von euch der Skalierung sehr gut um da zu gucken okay wie kriege ich's halt hin mehr zu integrieren, skalieren auf der einen Seite aber auch zu standardisieren und da entsprechend Rennen zum Weim.

00:15:41: Ich glaube das ist ein Ansatz, der hilft uns einfach um diese Flexibilisierung weil das ja unsere Aufgabe die wir alle gerade angehen wollen entsprechend sicherstellen können.

00:15:51: Wir haben viel über den Standort von Datacentern in Kommunen gesprochen.

00:15:58: wenn wir bei diesem Punkt Standortwahl- und Systemintegrationen stichwort schön stellen einem was dazugehört bleibt bleiben Aus deiner Sicht wie beeinflusst die Standortwahl, die Energiearchitektur?

00:16:08: Ja es gibt Firmen, die nichts anderes machen als Standorte für Datacenter zu suchen.

00:16:15: Spannend nicht wahr!

00:16:16: Und der Hintergrund ist das eine komplexe Aufgabe.

00:16:20: Es braucht eben einen, wie wir gesagt haben, ein Netzanschluss.

00:16:23: Das ist schon das A und O und das Wichtigste eigentlich.

00:16:27: Weitere Faktoren sind.

00:16:28: aber auch dadurch dass diese Datacentra sehr viel Kühlung brauchen, spielt natürlich Klima eine Rolle.

00:16:34: Also in welcher Klimazunde befinde ich mich?

00:16:36: Aber auch gibt es Möglichkeiten die Wärme, die entstehen zu nutzen oder eben ist da viel Wasser das zu einer vereinfachten Kühnung führt.

00:16:47: aber natürlich auch Regulierung und Genehmigung spielt eine Rolle.

00:16:50: ein großes Thema.

00:16:53: Genau dann natürlich einfach gewisse Sicherheitsanforderungen weil Ich kann eben zum Beispiel dann auch eine Batterie, nicht eine Lithium-Ionen-Batterie eben nicht neben Wohngebäudestellen einfach aufgrund der Brandlast.

00:17:07: Das ist ein Thema was wir als CMBLU nicht haben weil unsere Batterien nämlich brennen können.

00:17:12: aber das ist eben für Datacenter spielt das schon eine Rolle.

00:17:14: Okay die Integration in das Gesamtgefüge in dem Fall darauf zu achten?

00:17:18: Ja genau ist!

00:17:19: Wenn wir da bleiben mit dem Standort einen richtigen Ausgewähl zu haben geht es ja auch darum... diese Data Center vielleicht zu nutzen zur Netzstabilisierung.

00:17:28: Kannst du dir vorstellen, dass die einen Beitrag dazu leisten können?

00:17:31: Ja absolut.

00:17:32: also da haben wir eben schon drüber gesprochen das manche Kommunen gar nicht glücklich sind ein Data Center bei sich zu haben.

00:17:37: und sozusagen als also Good Citizens können diese Data center eben dann so Netztabilität beitragen wenn sie ihre Batterien- und Erzeuger einsetzen um das Netz zu stabilisieren.

00:17:52: so kann praktisch dann auch wieder Geld verdient werden durch die Datacenter allein, durch ihre Netzdienlichkeit.

00:17:57: Also, lustigerweise gibt es Bitcoin-Miner, die tatsächlich ein Teil ihres Umsatzes natürlich durch Bitcoin Mining machen aber auch einen großen Teil dadurch dass sie sagen passt auf wir können wenn ihr wollt das auch abstellen das Datacentre Und die können das eben sehr kurzfristig abstellen und bekommen dafür Geld, weil das unter Umständen das Netz entlastet.

00:18:23: Um als starrer Verbraucher kontrolliert entsprechend reagieren zu können?

00:18:28: Genau!

00:18:28: Also so kann es ein Wert für das Netz sein dass dieses Datacenter dann plötzlich

00:18:33: abschaltet

00:18:34: und das machen sie und lassen sich das bezahlen was ja auch gut und richtig ist und das ist quasi der Business-Modell.

00:18:40: verdiene ich jetzt gerade in dem Moment mehr mit Bitcoin Mining oder mehr damit, dass sich mein Datacenter ausschaltet.

00:18:48: Spannende Ansätze auf jeden Fall!

00:18:50: Würdest du sagen werden Sie dann die Datacentre eher vom Problem zur Resource-Energie System?

00:18:58: Ja, ich glaube das ist klar.

00:19:01: eine Frage wie die Regulatorik sich weiterentwickelt ob solche Beispiele wie ich sie gerade zu den Bitcoin Minern genannt habe ob das eben auch wirklich Marktmechanismen sich starker etabliert, dass solche Flexibilität wirklich auch belohnt wird.

00:19:17: Das ist im Endeffekt das Anreizungssystem-Anreizsystem und wenn das existiert absolut dann können sie eine wichtige Ressource im Energiesystem sein?

00:19:24: Ja die sind da und ich glaube halt die dann als Rechenzentren oder die Rechencentren als Ressorts zu nutzen.

00:19:30: ist das Design im Ende wie du sagst zu schauen wie wird es eingebunden und entsprechend verwendet um nicht nur dahinzustellen sagen die sind auch zu nutzen, um die Lastverschiebung in gewisser Hinsicht auch zu steuern.

00:19:45: Wenn wir auf das Thema Standorte nochmal zurückgucken also Data Center... Wir haben viel darüber gesprochen was Vor- und Nachteile bis jetzt beim Thema Standort bleiben.

00:19:53: gibt es aus seiner Sicht auch Vorteile von dem Datacenter wenn man es in seiner Nähe hat.

00:19:58: Da entsteht ja Wärme.

00:20:00: wie kann man die zum Beispiel anders nutzen oder verwenden?

00:20:03: kannst du da Beispiele?

00:20:04: Ja, ich habe zum Beispiel Fernwärmesysteme oder eben Schwimmbäder.

00:20:09: Die profitieren auf jeden Fall von der Wärme die da so ein Ethercenter erzeugt Und das spielt natürlich auch eine Rolle bei der Standortwahl.

00:20:18: Sehen wir aber, wie ich das jetzt beschrieben habe, dass es deshalb gibt's Leute die das dediziert machen weil es einfach ein komplexes Problem ist den richtigen Standort dort zu finden?

00:20:25: Ja, dass halt kommunal auch Vorteile dadurch haben.

00:20:28: Wir wissen öffentliche Kassen sind leer in der Gehinsicht sozialer Einrichtungen oder gesellschaftliche Dinge wie in Freibad, Schwimmbad in der Hinsicht oder Wohngebiete mit der Wärme aus einem Data Center zu bedienen ist dann natürlich ja ein Vorteil.

00:20:39: Das entsprechend an... Heat to Power nennt man sowas.

00:20:42: In dem Fall, wir haben uns zu Power zu generieren oder andersherum Power-to-Heat der natürlich auch da zu nutzen kann natürlich ein entscheidender Standort Faktor für ein Data Center sein mit entsprechenden Vorteilen dann andere Dinge davon zu nutzen nicht nur netzdienlich zu sein sondern auch noch die entsprechende Sprache zu nutzen.

00:20:56: Ich glaube was wichtig ist diese Netzdienlichkeit wir lassen das immer so stehen aber es ist ja die Netzdienigkeit fühlt sich also an zum geringeren Netz entgelten weil eben die Infrastruktur weniger ausgebaut wird.

00:21:07: von dem profitieren alle ... insbesondere Kommunen und die einzelnen, ... ... bürgeistelle Kommune.

00:21:12: Ja um dann halt den gesellschaftlichen Akzeptanz auch dann für solche Themen zu fliegen... ... ja spannender Faktor auf jeden Fall!

00:21:18: Jan lass uns zum Abschluss vielleicht nochmal den Blick nach vorn richten.

00:21:23: Wie sehen aus deiner Sicht die Rechenzentren ... ... zwanzig fünfunddreißig aus?

00:21:28: Ich glaube sie werden extrem leistungsfähig sein hochautomatisiert und energetisch wirklich integriert.

00:21:35: Also das heißt, wir werden da immer weiter optimieren bis die wirklich sehr optimiert sind auch in Sachen Energieverbraucher usw.

00:21:47: Ich glaube es ist wie man das eben bei SD-Chips sieht dass es immer weiteroptimiert und perfekt simmiert wird.

00:21:55: Und da seht man, dass das halt auch ein Riesen-Wettkampf im Markt ist um diese Optimierung

00:22:01: vorzunehmen.

00:22:01: tatsächlich, ja.

00:22:02: Würdest du sagen werden sie eher stärker dezentral oder wären Sie noch größer?

00:22:09: Ich glaube es wird beides geben.

00:22:12: ich glaube das wird immer größere geben die aber also niemand wird wahrscheinlich ein Gigawatt Datencenter auf einen Schlag bauen sondern das wird incrementell immer wachsen.

00:22:22: Es gibt glaub ich dann Grenzen.

00:22:24: ebenso bei einem gigawatt ist glaube ich so eine gewisse Grenze.

00:22:27: Aber ich glaube, es gibt viele große Gäben und wenige Anwendungen, wo es wirklich um latenzkritische Anwendung geben.

00:22:36: Wo es kleinere auch gibt, die dann eben nah an dem Nutzer sein werden.

00:22:40: Also Fazit ist im Endeffekt beides wird's geben.

00:22:43: In

00:22:43: beide Richtungen tatsächlich ja.

00:22:44: Du hast gerade schon gesagt, die Dival vielleicht da nochmal wird aus deiner Sicht Energie zum entscheidenden Standortfaktor?

00:22:50: Und da noch mal wie kann smartes Energiemanagement dabei unterstützen?

00:22:55: Ja, ich glaube in der Zukunft werden wir weniger darüber sprechen ob genug Energie da ist.

00:23:00: Sondern wir werden eher darüber sprechen, ob sie zur richtigen Zeit verfügbar ist.

00:23:05: also Wir haben schon so viele erneuerbare Energien dass wir im Prinzip die ganze deutsche Wirtschaft damit versorgen können aber eben nicht zu allen Zeiten.

00:23:13: und das ist eben genau da wo eben Speichertechnologien reinkommen.

00:23:16: Und wer mehr darüber sprechen wann die Energie verfügba?

00:23:20: ... als darüber, ob die richtige Menge genug verfügbar ist.

00:23:24: Ja um wieder beim Thema was wir gerade schon besprochen haben... ...die Flexilisierung da zu haben.

00:23:28: Wann kann ich die Energie abrufen wenn ich sie brauche?

00:23:31: In dem Fall und dann entsprechend die Kombination aus den beiden Themen.

00:23:34: Um da natürlich auch mit Smart Energy Management Prognosen zu haben,... ...den Verbrauch zu haben in gewisser Hinsicht... ...und darauf zu reagieren.

00:23:41: die Engpässe zum Gehen.

00:23:44: Spannend!

00:23:45: Zum Abschluss aus deiner Sicht sind autonome Data Center realistisch oder stand jetzt nur eine Vision?

00:23:53: Ja, da gibt es ja... also Vision und Datacenter ließ man ja eine Menge.

00:23:57: Also um nochmal über das Thema, dass wir glaube ich alle in der Presssoft-Folk haben, Datacentre im Orbit ist im Weltraum.

00:24:08: Das hat natürlich viele... Und das ist ja ein Autonomen!

00:24:11: Das hat wirklich viele Vorteile.

00:24:13: Kühlung ist kein Problem, Wolken sind kein Problem für die Solarpanels Man kann ja sogar so positionieren, dass man viel längere Tage hat.

00:24:22: Ob diese ganzen Vorteile erarbeiten in Aufwand durch Transport und Wartungskosten aufwiegt?

00:24:30: Das wird die Zukunft zeigen!

00:24:31: Ich finde es auf jeden Fall persönlich sehr spannend, dass sowas gedacht wird und auch richtig aber das wird die zukunft zeigen.

00:24:38: Das weiß glaube ich heute niemand.

00:24:40: deine Frage ging aber glaube ich eher energetisch.

00:24:43: autonome datencenter auf der erde.

00:24:45: also

00:24:46: holt mich wieder zurück zu herde.

00:24:48: wortwörtlich

00:24:49: genau ich glaube das wird es geben.

00:24:52: da gibt's auch einige pläne.

00:24:55: ich habe aber deren nutzen.

00:24:57: doch eine gewisse netzanschluss zu haben für diese edge cases.

00:25:02: den wird es mal geben als ich glaube es wird das geben aber es wird die ausnahme sein.

00:25:06: In Summe, ein super spannendes Thema.

00:25:08: Datacenter mit seinen Vor- und Nachteilen über die wir heute gesprochen haben einen weiter Blick.

00:25:13: ich finde es in Summe spannend wie ihr als Unternehmen dort zu beitragen die Flexibilisierung möglich zu machen diese neuen Ansätze zu unterstützen mit eurer Idee da auch entsprechend dabei zu sein.

00:25:25: Ich danke dir vielmals für deine Zeit hier dabei zu seien sehr gerne und freue mich auf weitere entsprechende Aufnahme dir, wo wir über weitere Themen sprechen für diesen Punkt heute.

00:25:38: Vielen Dank!

00:25:38: Es war eine große Freude dich dabei

00:25:41: gehabt zu haben.

00:25:41: Danke sehr.

00:25:42: Ging mir genauso.

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