Energiewende & Digitalisierung: Noch trennbar? – mit Andreas Piepenbrink von E3/DC (DD#2)
Shownotes
78 % der Netzbetreiber sehen Digitalisierung als wichtigsten Hebel der Energiewende – aber nur 32 % fühlen sich darauf vorbereitet. Wie schließt man diese Lücke?
Andreas Piepenbrink, CEO und Mitgründer von E3/DC, gibt im Podcast klare Antworten:
Warum Software nicht Werkzeug, sondern Betriebssystem der Energiewende ist. Warum 960 Stadtwerke mit 960 Regelwerken ein strukturelles Problem sind. Und welche drei Maßnahmen er als Bundes-Digitalminister sofort umsetzen würde.
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Die wichtigsten Erkenntnisse:
Die Energiewende ist ohne Digitalisierung nicht zu schaffen; das ist Konsens. Aber zwischen Anspruch und Umsetzung klafft eine massive Lücke. Andreas Piepenbrink zeigt im Gespräch mit Niklas Tüpker, warum das kein technisches, sondern vor allem ein strukturelles und regulatorisches Problem ist. Und er macht deutlich: Software ist nicht das i-Tüpfelchen der Energiewende, sondern ihr Fundament.
Das besprechen wir in dieser Folge:
- Wo Deutschland in Sachen Energie-Digitalisierung wirklich steht
- Warum Regulatorik Innovationsbremse und Schutzschild zugleich ist
- Was Hardware ohne Software ist – und warum das wie ein Auto ohne Fahrer ist
- Interoperabilität zwischen Herstellern: Wunschtraum oder realistische Perspektive?
- Was ein Apple-Produkt mit dem idealen Energiesystem gemeinsam hat
Für wen ist diese Folge relevant?
- Entscheider in der Energie- und Versorgungswirtschaft
- Digitalverantwortliche, die Regulatorik als Innovationshemmnis kennen
- Alle, die verstehen wollen, wie unser modernes Energiesystem funktioniert und warum die Energiewende ein Software-Projekt ist
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Über unseren Gast:
Andreas Piepenbrink ist CEO und Mitgründer von E3/DC, einem der führenden Anbieter für Hauskraftwerke und Energiespeicherlösungen in Deutschland. Unter seiner Leitung hat sich das Unternehmen zu einem wichtigen Treiber der dezentralen Energiewende entwickelt. Piepenbrink gilt als Verfechter intelligenter, vernetzter Systeme, die Erzeugung, Speicherung und Verbrauch optimal aufeinander abstimmen. Mit seinem tiefen Verständnis der Branche und einem klaren Blick für technologische Trends verbindet er wirtschaftliche Perspektiven mit dem Ziel, die Energiewende zuverlässig und bezahlbar zu gestalten.
Über unseren Host:
Niklas Tüpker leitet als Business Manager den Bereich CleanTech bei slashwhy. Mit seinem Team betreut er vom Standort Osnabrück aus namhafte Kunden aus dem Energieumfeld und weiteren Industriezweigen. Gemeinsam entwickeln sie Individual-Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur. Niklas' Passion: Kunden und deren Business Case verstehen und durch großartige Software und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu Fans machen!
Über slashwhy:
Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.
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Hinweis: Dies ist Gespräch #1 von 4 zwischen Niklas Tüpker und Andreas Piepenbrink.
Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
Transkript anzeigen
00:00:00: Moin zusammen, hier ist Niklas Tupker von Slashy.
00:00:03: Ich leite den Bereich CleanTech.
00:00:05: wie entwickeln individuelles Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur?
00:00:11: Ein Unternehmen das die Branche aktiv mitgestaltet und dass ihr teilweise sicher aus dem Privaten kennt ist E-Dreidec.
00:00:18: Sie stellen Erzeugern von Solarenergie Hauskraftwerke zur Verfügung um die Energie optimal zu nutzen.
00:00:24: Kunden schreiben in ihren Onlinebewertungen das Unternehmen würde den Mercedes der Hauskraft Werke anbieten.
00:00:29: Die sind im Markt also ganz vorne mit dabei.
00:00:32: Umso schöner, dass ich im Slashwipe-Podcast mit dem CEO und Gründer von Edera.dc sprechen darf, Dr.
00:00:38: Andreas Piepenbrink.
00:00:40: Andreas und ich haben insgesamt vier Folgen zu einem Aufgenommen um die Themenfelder Digitalisierung und Energiewende.
00:00:45: Heute in der ersten Folge geht es um die zentrale Frage ob man diese beiden Megatrends Digitalisierung oder Energiewände überhaupt noch voneinander trennen kann.
00:00:54: Spoiler Nummer eins kann man nicht.
00:00:56: Spoilernummer zwei Software ist nicht das E-Typ für die Energiewende, sondern ihr Fundament.
00:01:01: Außerdem untersuchen wir wo Deutschland in Sachen Energiedigitalisierung wirklich steht.
00:01:06: Warum Regulatorik, Innovationsbremse und Schutzschild zugleich ist?
00:01:10: Und was ein Apple Produkt mit dem idealen Energiesystem gemeinsam hat!
00:01:14: Die Folge ist spannend für Entscheider in der Energie- und Versorgungswirtschaft und alle anderen die verstehen wollen wie unser modernes Energiessystem funktioniert.
00:01:22: Viel Spaß beim Zuhören.
00:01:32: Laut deiner Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft aus dem Jahr zwanzig hier in Zwanzig, sehen seventy- acht Prozent der Netzbetreiber in der Digitalisierung den wichtigsten Hebel für die Energiewende.
00:01:42: Aber nur zweiunddreiß Prozent fühlen sich ausweichend dafür
00:01:45: aufgestellt.
00:01:47: Heute sprechen Andreas Piekenbring und ich darüber wie diese Lücke eingeordnet und was Software dazu beitragen kann um sie zu schließen.
00:01:54: aber fangen wir erstmal auf der Meterebene an.
00:01:56: Andreas!
00:01:57: Was würdest du schätzen?
00:01:58: Welcher Markt oder welche Industrie in Deutschland ist am weitesten im Sachen Digitalisierung.
00:02:04: Deutschland hat ja einen starken Mittelstand, gegenseit zu fast allen europäischen Ländern und der Mittelstand macht auch die Software.
00:02:12: Ich glaube wir sind sehr stark in den Industrievier-bohn-Null-Bereich einfach aus der Industrialisierung kommt.
00:02:18: aber wir sind bei vielen Themen wo die USA und die Chinesen führen also Big Data, Payment und alle Cloud Technologien eher mitläufe haben muss man negativ sagen.
00:02:31: Ich sag mal, in der Energiewirtschaft ist das ein ganz junges Thema und neu positiv zu formulieren.
00:02:38: Hast du einen Gefühl dafür?
00:02:40: Also warum hängen die Netzbetreiber und die Energiewissenschaften, die du gerade angesprochen hast, eigentlich hinterher?
00:02:44: Ach, das ist einfach zu erklären!
00:02:46: Deutschland ist ja nicht reguliert – also so wie Frankreich – im zentralen Netzbetrieb waren wir neunhundertsechzig Stadtwerke und über neun-hundert Netzbetriebe.
00:02:55: Das heißt, jeder hat seine eigenen Vorschriften und grundsätzlich ist die Energiewirtschaft hier ein halbstaatliches Konstrukt.
00:03:01: Das heißt es ist eine kommunale Wirtschaft.
00:03:04: Es ist einen Kostplus-Ansatz.
00:03:05: man muss jetzt nicht zwingend wie ein normales Industrieunternehmen gewinnen durch freien Wettbewerbswirtschaften sondern es gibt Versorgungsausträge, es gibt viel Regulatorik.
00:03:18: Die Energiewirtschaft ist ja auch sehr stark normiert vor allen Dingen ehemals fossil und immer noch fossil.
00:03:27: Und das bringt viel Trägerheit, und auch tendenziell wenig Agilität hervor.
00:03:32: Das haben aber auch Corporates durchaus gemeinsam.
00:03:37: Das heißt Start-up Gedanken und New Economy ist da eher sozusagen schwach ausgebringt.
00:03:46: Wenn wir damals so bleiben was sind aus deiner sich die größten Hemmnisse wenn es um die Umsetzung von digitalen Lösungen geht?
00:03:52: würdest du sagen er technisch, organisatorisch oder regulatorisch?
00:03:58: Also man muss es so sehen.
00:04:00: Die Regulatorik wird natürlich auch von der Energiewirtschaft genutzt als Protektionismus.
00:04:06: Das ist ja durchaus ein menschliches, menschlich nachvollziehbar und versucht halt über die Regulatorie sein Geschäftsmodell abzusichern.
00:04:14: Bestes Beispiel sind die Banken Bundesbank und die Energiewirtschaft hat das auch jahrelang erfolgreich gemacht.
00:04:20: Es ist ja auch so, dass sämtliche Investitionen eigentlich im Umlageverfahren vom Steuerzahler bezahlt werden.
00:04:26: klassisch investiert hat man nie und die größten Hemmnisse sind schon sowohl technisch wie auch organisatorisch natürlich.
00:04:34: warum soll man jetzt also wenn man Ich meine Elon Musk hat es ja in den USA auch versucht.
00:04:39: Man kann den Staat irgendwie nicht so einfach auf Vordermann bringen, weder digital noch effizient.
00:04:47: Ja aber die machen das und insbesondere die Netzbetreiber sind natürlich sehr starke Vorderstände und ein sehr großer Kritik weil natürlich die privaten Investoren Energiewende ja die auf vordermannen bringen, sprich durch Antragswesen, durch Erzeugung, durch Prosuma.
00:05:03: Und letztlich sind wir auf Flexibilitätsmärkte und Smart Energy auch Herausforderungen für die Energiewirtschaft, denen sie sich stellen muss.
00:05:11: Wie sie das auch immer machte durch Zukunft oder durch organische Lösungen Das Verbandswesen, zum Beispiel in den Tüger oder so ist nicht auch... Die haben ja auch viele Mechanismen um Kooperation inner Energiewirtschaft zu machen und zum Beispiel gemeinsam einzukaufen.
00:05:27: Aber grundsätzlich ist das auch ein Stabilitätsfaktor.
00:05:30: Neben allen unten Rufen ist es auch ein Vorteil wenn die Versorgung Sicherheit irgendwie gewährleistet bleibt.
00:05:37: Ja apropos Versorgungen Wenn wir mal so bisschen darauf schauen um die Energiewende zu beschleunigen was sind aus deiner Sicht Stellschrauben?
00:05:45: ... in Deutschland oder auch in Europa und in der Welt?
00:05:48: natürlich haben tatsächlich?
00:05:51: Es ist ja so, ich habe ja klassisch fossile Betriebsarten.
00:05:55: Also sprich Benzin-, Gas-Öl... ...und die Stromerzeugung aus Wasserkraft und Wind ist vielleicht noch akzeptiert.
00:06:03: Solar hat man auch.
00:06:05: aber ich brauche dann natürlich so genannte Flexibilität.
00:06:08: Das heißt das Stichwort ist Flexibilitet.
00:06:11: Wie bringe ich Verbrauchererzeugungen zusammen?
00:06:13: Wie bringe ich fluktuierende Dinge zeitlich übereinander?
00:06:17: Dazu holen zwei große Dinge.
00:06:19: Einmal die Speicher, die auf breiter Front jetzt bezahlbar sind im Gigawatt-Bereich sogar und ich brauche natürlich Software um Prosumenten und Erzeuger zusammenzubringen.
00:06:29: Ich brauch Plattform für Märkte und denke das sind die Beschleuniger.
00:06:34: Das heißt Beschleundiger sind schon Kunden Erzeuger und Prosumer über Softwareplattformen so zusammenzubringen, dass diese Lastverschiebung funktioniert.
00:06:47: Das beste Beispiel sind ja die sogenannten Lasten, das heißt Elektroauto, die Wärmepumpe und auch letztlich sowas wie PV-Speicher, sind Dinge der an Nutzung ich zeitlich verschieben kann weil ich schlafe, weil ich parke, weil Gebäude träge sind.
00:07:02: und eigentlich ist es eine große Chance und das lässt sich die Energie wenden.
00:07:08: Ja, viel Potenzial in vielen Themen auf jeden Fall.
00:07:11: Wenn wir auf die Energiewende nochmal drauf schauen das was Software dazu beitragen kann... Was sagst du?
00:07:19: ist Software für dich das Werkzeug?
00:07:22: Ist es ein Enabler oder gar Voraussetzung?
00:07:26: Beides!
00:07:27: Ohne die Software ist ja das Betriebssystem der Energiewende, egal ob ich jetzt in einem Gebäude dekarbonisiere und dort so die sogenannten Assets koordiniere über Energiemanagement.
00:07:38: Egal ob ich diese Assets mit dem Markt verbinde weil nicht zum Beispiel Trade oder weil ich Rückverkaufe oder auch so mal vom Verteilennetz ins Übertragungsnetz verkaufe Genau wie im Banking oder bei Bitcoin ist das ähnlich.
00:07:57: Und natürlich habe ich auch ein moderneres Abrechnungswesen, es wird nicht nur nach Menge abgeliefert oder stationär abgerechnet sondern es wird dynamisch.
00:08:08: Das heißt, das moderne Energiesystem ist einfach tatsächlich... dir sage was du morgen verbraust, was morgen erzeugt wird und wie die Assets am besten für dich arbeiten können.
00:08:19: Und um das in Einklang zu bringen brauche ich Software als Enabler aber auch als Betriebssystem.
00:08:27: Naja der Stichwort ist halt Transparenz.
00:08:29: Das Stichford ist Energieeinsparung, Energieeffizienz hört man nicht gerne.
00:08:33: Aber das ist ja letztlich der einzige wirtschaftliche Grund eine erneuerbare Energien zu machen weil eben die Beschaffung von Ölgas teuer ist und nur über Software.
00:08:42: Und Koordination eben Strom sozusagen den Bedarf decken kann, und dringend aufs Fuß ist aber so.
00:08:51: Und es geht eigentlich relativ einfach ne?
00:08:52: Wer hat heutzutage nicht eine Zeitgesteuerte Waschmaschine oder eine zeitgesteuertes Schmühmaschine zu Hause...
00:08:57: Die ja!
00:08:59: ...die ja zu programmieren sind.
00:09:00: Ich gehe morgens aus dem Haus und sage muss sie jetzt um Die Uhr laufen oder läuft sie vielleicht um zwölf, wenn die Sonne schreit?
00:09:06: Genau.
00:09:06: Wobei ich mich mal frage, wer das wirklich nutzt und so macht.
00:09:09: aber ja es sind die Beispiele wie man auch die kleine Flexibilität hat.
00:09:14: Die etwas größere Flexibilite ist dann das Auto und die Wärmenklappe.
00:09:18: Aber es ist schon richtig, ja nur ist ein.
00:09:21: de facto ist so es ist noch lange nicht in Deutschland der Fall dass sozusagen dynamisch wirklich den Grundvorteile bereitstellen kann.
00:09:29: Weil eben die Tatsache, dass der Strom unterschiedlich teuer ist zu bestimmten Uhrzeiten wird ja sozusagen durch Flatrates oder durch die sogenannte Grundversorgung dem Verrohrer vorenthalten.
00:09:41: Ich
00:09:41: kenne die Statistik tatsächlich nicht.
00:09:43: wie hoch ist die Kurse der Variablen zur Stromtarife?
00:09:46: Ich denke das ist deutlich unter ein Prozent und auch.
00:09:51: Gewerbegründen nutzen diese Mechanismen kaum.
00:09:55: In der Mittelspannung auch nicht und von daher ist das, sagen wir mal schon ein großes Volkwirtschaftliches Defizit was die Deutschen aufholen müssen.
00:10:04: ja sagt er letztlich auch so Leute sagen es ist wie Neowierenbaum, der schreibt das zwar immer in Vorstandsvorsitzungen von Eon nur man muss die Leute dann auch an ihren Taten messen und da ist Deutschland einfach finde ich bleibt man so ein bisschen unter Wert.
00:10:18: meine Meinung
00:10:19: Ja ja spannend Ja, vielleicht nochmal zurück zur Digitalisierung in der Energiewende.
00:10:24: Wir haben uns ganz über Software gesprochen.
00:10:26: da noch mal bleiben was kann aus deiner Sicht ein Software leisten?
00:10:30: Was die Hardware allein nicht schafft?
00:10:34: Die Hardware ist sozusagen das Auto was es nicht fahren kann und der Fahrer ist ja die Software.
00:10:40: Das heißt ich brauche im jeden Fall entweder auf dem Device eine Software so wie ein Smart-Fernseher oder TV Box und ich brauche auch die Plattformen, das heißt die Cloud Software um diese Geräte sozusagen zu steuern.
00:10:57: Und auch vom Markt zu steuernd wieder zurück.
00:11:00: Deshalb braucht man die Software als flexibles und adaptionsfähiges Betriebssystem überall auf dem Gerät in dem Gebäude und auch in den nächsten größeren Einheiten, das heißt Energiegemeinschaften oder Inselnetze.
00:11:14: Oder wenn man es jetzt ganz groß aufzieht weiß ich nicht ob du's weißt aber fünfzig Prozent vom deutschen Strombedarf werden schon an der ihr hätten mal gehandelt.
00:11:24: Das heißt die werden bis mittags.
00:11:26: vierzehn Uhr wird festgelegt was muss eingekauft werden?
00:11:29: Und dann wird das prognostiziert und am nächsten Tag wird es eingekauft und zwischengehandelt Und daran sieht man schon, wie viel Software das ist.
00:11:37: Weil wie soll ich diese Informationen zusammenbringen?
00:11:40: Aggregieren und wieder desaggregieren ohne Software.
00:11:43: Tendenz steigend Richtung hundert Prozent.
00:11:48: Wusste ich nicht tatsächlich dass das fünfzig Prozent sind?
00:11:51: die letzte Zeit kann ich jetzt nicht aber es ist schon ein großer Anteil.
00:11:55: Definitiv
00:11:56: wenn wir Dabei bleiben, du hast es gerade schon angesprochen.
00:11:59: Die Kombination von Kunden die ja Bedarfsträger sind Geräten und auch Märkte, die zusammenzubringen Wie klappt das?
00:12:08: digital oder inhaltlich?
00:12:11: Naja... In erster Linie ist es so dass diese Aufgabe nicht einfach ist.
00:12:16: also sie ist auch recht komplex weil ich ja meistens Systemlösungen verkaufen muss.
00:12:22: Ich muss dieses Systemlösen ähnlich eines IT-Systems betreiben Und vor allem brauche ich dazu auch Projektmanagement.
00:12:30: Das heißt, es gibt doch ganz klares Projektgeschäft und weil das so ist, gibt's auch sehr viele Spezialanbieter die sich darauf spezialisiert haben.
00:12:40: Das heisst eine Hersteller alleine kann eigentlich nur verkaufen wenn er über ein solches Projekt-Management oder auch über Spezialvertrieb verfügt und natürlich auch über die Software die das dem Kunden dann nahe bringen kann.
00:12:53: ja Und deshalb ist es sozusagen das Asset Under Management und die Software, die es koordiniert als Energiemanagement.
00:13:02: Ist eigentlich so ein Marktstandard und wie man die Kunden zusammenbringt, ist eben mit speziellen Vertriebenen und auch dauerhaftem Support und Betreuung.
00:13:09: ja weil So ein so ein Energiemanagements also so ein dezentraler ProSuma Der ist ja letztlich ein kleines Kraftwerk und im Verbund ist dann virtuelles Kraftwerk.
00:13:21: Das ist alles Software- und Projektmanagement.
00:13:24: Kim jetzt gerade weiß, wie kompliziert.
00:13:26: Aber das ist schon so.
00:13:28: Das heißt ein bisschen ist die Energiewende wie IT und IT muss auch nicht kompliziert sein.
00:13:34: aber es gibt gute und schlechte Software.
00:13:36: ich muss Hardware tauschen ja es gibt gutes Zusammenspiel Ich kann auch mehr... Es gibt auch Apps und Anwendungen und sonst sind wir in der Energiewinde auch.
00:13:45: Aber ich glaube wenn ich da auf mich zu Hause schaue, ich habe Wallbox Hersteller A, Wärmkumpelwärmhersteller B Wechselrichter, Hersteller C, Batteriespeicher, Herster D sehr unterschiedlich und die miteinander kombinieren zu lassen.
00:13:59: Ich habe jetzt ein E-Auto da in der Kombination sozusagen jetzt die PV Anlage zu steuern nicht dem Warm-Wasserspeicher warmzumachen sondern das Auto zu laden weil ich morgen irgendwo hinfahren muss.
00:14:08: Das zusammenzubringen.
00:14:10: und du sagst gerade es muss IT muss zugänglich sein und ich hab Wirtschaftsinformatik studiert das heißt ein bisschen nach Hause vorhanden.
00:14:15: aber das Thema Interoperabilität zwischen den Herstellern ist ja gegeben.
00:14:20: eine Herausforderung in meinen Augen
00:14:21: ...
00:14:22: ist aus deiner Sicht Bewegung drin, weil ich bin ein gutes Beispiel.
00:14:25: Also die Situation zwischen Neubau... Ich baue alles neu und hol mir alles vor einem Hersteller,...
00:14:30: Ja?
00:14:30: Was ja auch ein Thema ist.
00:14:31: Ich habe einen Elektriker der mir Sachen liefert.
00:14:33: Ich hab den sanitären Menschen, der die Wärmpumpe liefert, wenn sie zusammengehören umso besser.
00:14:37: Aber zusätzlich zur Frage... Ist da Bewegungen drin oder bleibt da eher leider jeder bei sich?
00:14:42: Ja doch!
00:14:43: Da ist Bewegungen drinnen.
00:14:44: aber das Thema ist ja sozusagen dass ich einige Industriestandards habe.
00:14:49: so wie beim Fernseher habe ich HDMI oder eine Videonorm.
00:14:54: Beispielsweise ist das Fahrzeug sehr gut standardisiert, sonst könnte man gar nicht öffentlich laden.
00:15:00: Es gibt auch Roaming-Techniken und also auch Vollzweitenmodulationen.
00:15:06: oder es gibt auch PGM PLC Modems über die man sozusagen interoperabel ans Auto kann.
00:15:15: Gibt doch Typ zwei Standards oder Ladennormen – das gibt's alles!
00:15:19: Aber im Wärmepumpenbereich beispielsweise sind doch sehr diffuse Standards.
00:15:24: Man hat sich über Modbus-Proprietäre jahrelang gerettet, dann ist man teilweise auf ein EE Bus jetzt ist man auf Edge Devices so dass jeder Hersteller seine Cloud Verbindung verkauft und das heißt das Thema Interoperabilität ist glaube ich schon einen Wunschstrom der nur zum Teil Wirklichkeit wird oder erwähnt nur Wirklichkeiten in dem sich entweder Projektierer oder Hersteller aufmachen, bestimmte Kompatibilitäten zu schaffen.
00:15:50: Das ist die Möglichkeit eins.
00:15:52: Oder indem man tatsächlich eine interoperable Plattform bestimmten Nutzergruppen zur Verfügung steht.
00:16:00: und ja das bleibt auf jeden Fall spannend.
00:16:04: genauso sind die Strommärkte auch nicht standardisiert.
00:16:08: Das heißt wenn ich einen Stromanbieter habe und ich möchte den zum Beispiel dynamisch nutzen muss ich mit ihm auch sprechen.
00:16:15: Da gibt es natürlich auch keine verbändlichen Standards.
00:16:18: Das heißt, ich muss das mit jedem das Cloud-Protokoll aushandeln.
00:16:22: Übrigens ist es bei den Autos genauso wie du Auto fährst und du möchtest jetzt zum Beispiel deinen... Na was möcht's denn haben?
00:16:29: Du möchtes z.B.
00:16:30: deine Parameter auslesen die du eingestellt hast.
00:16:33: Wenn du morgens wegfährst mit der Standheizung wann was die Batterie für ein Ladezustand hat nehmen wir mal an dein System zu Hause möchte das haben Dann kriegst du uns per se übers Auto nicht Und du musst dich dann mit dem Hersteller in Verbindung setzen, beziehungsweise über ein Anbieter und der legt dir dann den API offen.
00:16:49: Mit deinen Credentials ist auch ein Datensicherheitsaspekt.
00:16:52: das heißt diese Beispiele machen schon deutlich dass es auf jeden Fall spannend bleibt und es gibt auch sehr erfreuliche Dinge so wie Meta beispielsweise.
00:17:02: man hat sich natürlich schon überlegt wie man irgendwie größter standardisieren kann.
00:17:07: aber im Energiebereich ist ja auch sozusagen die Datensichheit nicht unerheblich macht es auch noch mal anspruchsvoll, das heißt Deutschland hat sicher für den Smart-Meter-Gang wir hinschieben.
00:17:18: Mit BSI Schelle kann man auch geteilter Meinung sein.
00:17:21: aber sagen muss man so man darf da nicht zu pessimistisch rangehen.
00:17:26: aber Stand heute ist es doch eher proprietär und dass du jetzt Zuhause ein Device nach dem anderen zukaufst und das dann einfach integrierst in deinen Hems Das ist einfach Wunsch Traum.
00:17:40: vielleicht sind fünf bis zehn jahren Standard.
00:17:43: Aber da müssen wir alle daran arbeiten und da haben auch nicht alle Interesse dran, um das Auto nochmal aufzuwärmen.
00:17:51: Selbst die Autohersteller haben ja mehrere Generationen von Elektroautos gebracht und hier haben auch noch nicht alle den letzten Norm- und Softwarestand.
00:17:59: Und sie sind auch nicht alles updatefähig und es ist also eine technologische Entwicklung.
00:18:06: Der Verbrenner hat hundert Jahre gebraucht.
00:18:08: Da müssen wir noch den flexiblen Asserts ein bisschen Zeit geben und den zugehörigen Schnittstellen auch.
00:18:16: Den Stelle ist ein letztliches Wort, das versteht man glaube
00:18:19: ich.
00:18:19: Das zusammenbringt der Geräte?
00:18:20: Du hast gerade schon angesprochen mich als Kunde wenn ich aus Kundensicht mal draufschaue und vielleicht die Frage dann dich was es aus deiner Sicht ein ideales digitales Energiesystem in dem alles reibungslos zusammenspielt
00:18:37: naja wie du schon gesagt.
00:18:39: Das ist eine ganz einfache Kundenerwartung, ich sag mal Apple hat das ja nach Meinung der meisten weiblichen Menschen auf diesen Planeten ganz gut gelöst weil es infilträtiv bedienbar ist, weil es wenig Ärger gibt, weil ich einfach das machen kann was ich gerne möchte und so ist es wahrscheinlich mit dem digitalen Energiesystem auch.
00:18:58: Ich muss mich nicht kümmern, ich spare am meisten Wie auch immer dieses System das tut, also die meisten wollen sich nicht kümmern.
00:19:06: Die interessieren sich nicht per se für Energie.
00:19:09: Klar sie muss sauber sein Sie muss günstig sein.
00:19:11: aber Ich sag mal und das wichtigste ist glaube ich in heutigen Zeiten dass Wenn du solche Investitionen tätigst dass sich dann Leute kümmern Das heißt der Service und Support ist glaube mit das Wichtigste Muss ich dir nicht erklären wenn man sich jetzt ein Auto kauft für viel Geld sich dann nach zwei Jahren ärgert, weil der Automobiliersteller vielleicht nicht so zu vorkommend ist oder vielleicht eine andere Einstellung hat zum Service als deine Erwartung.
00:19:39: Dann gibt es Ärger und das sind alles Investitionsgüter.
00:19:43: aber um mal noch ein bisschen Positivismus zu verbreiten für mich persönlich also immer auf e-dreidc abheben wir haben eine ganz einfache Vision.
00:19:50: bei uns ist es so.
00:19:52: Wir sagen wir haben immer die maximale Einsparung Weil wir den KI laufen haben nennen die AI ii Und die ist einfach so gut oder besser als der Wettbewerb, weil sie in die beste Prognose macht für morgen.
00:20:05: Das heißt wir wissen schon sehr viel was alles nicht zufällig passiert und deshalb glauben wir dass wir eine sehr gute Lastprognose haben.
00:20:13: Wir haben ne sehr gute Wetterprognosen und wir haben einen sehr guten Stromhandel.
00:20:18: Weil diese Systeme wirklich ausgelegt sind kann man bis zu neunzig Prozent einsparen.
00:20:24: Und das finde ich schon verrückt!
00:20:27: Das heißt, selber machen ist fünfzig Prozent davon.
00:20:30: Und clever einkaufen, trade'n und verschieben sind die anderen fünfzig prozent.
00:20:34: und da würde ich sagen das ist für mich so im kleinen Gebäude gedacht.
00:20:39: Die Lösung kann man auch größer machen aber dann ist es unpersönlicher ja?
00:20:43: Ist halt schon recht klar wo eine vollelektrische Gesellschaft hin muss.
00:20:52: also diese ganzen Dinge müssen alle reibungslos funktionieren und auch der Lebenszyklus.
00:21:00: Apropos reibungslos funktionieren, wir haben gerade schon mal kurz drüber gesprochen aber vielleicht nochmal einen Blick drauf zu werfen.
00:21:04: Wie wichtig sind dabei damit es reibunglos funktioniert?
00:21:07: Schnittstellen und Standards also die Fähigkeit verschiedenen Systemen miteinander verbinden zum lassen?
00:21:12: Ich
00:21:12: glaube das ist das Wichtigste am Ende des Tages weil einfach... ich sage mal das ist so ein bisschen wie bei einem ERP-System.
00:21:22: Man kann sich ein EAP-System anschaffen, aber man muss es pflegen.
00:21:25: Man muss Markus schreiben und dafür sorgen, dass die ganzen betrieblichen Abläufe richtig abgebildet sind.
00:21:31: Und das muss das Energiemanagementsystem auch machen!
00:21:34: Die Komponenten müssen einfach nur funktionieren.
00:21:36: Natürlich hängt da auch ein Installateur dahinter unter Hersteller – aber das Wichtigste der Zukunft ist, dass du dieses integrierte Energiemanagement hast oder einen Energiemanagement deines Vertrauens.
00:21:48: Beim Mobiltelefon ist ein bisschen anders.
00:21:50: Da entscheidet man sich vielleicht für ein Telefon eines Anbieters, wo man seine Daten... Man lebt ja quasi.
00:21:58: Das halbe Leben ist auf diesem Telefon und entscheidet sich vielleicht primär über die Software des selben Anbieten.
00:22:03: Und dem Energiemanagement ist es meiner Meinung nach langfristig ähnlicher.
00:22:08: Das heißt ganz, ganz weit gedacht ist das nicht die Frage welche Wärmepompe welcher Speicher?
00:22:13: Welche TV-Module welcher Stromanbieter sondern Software und die Flexibilität, die diesen Kosmos austauschbar macht, optimiert.
00:22:24: Und auf die wir dürfen es sagen, passt da?
00:22:27: Den Mehrwetter liefern so gesehen!
00:22:29: Und den richtigen Datenliefer.
00:22:30: Ich kann aus eigener Erfahrung sagen ohne den Hersteller zu nennen aber in meiner Schönstelle von meinem Wächsterrichter war eine Nachkommerstelle verschoben oder ein Komma verschoben und deswegen passen die Erträge nicht immer ganz.
00:22:42: was da war das war im Treiber Da geht natürlich als Entwickler ein das Herz auf, wenn da die falschen Daten sprechen, die verwerfen.
00:22:49: Ja vielleicht mit Blick nach vorn aus deiner Sicht wie digital ist die Energiewirtschaft heute schon?
00:22:58: Ich glaube, dass gibt es keine Zahlen, aber wenn du mich so fragst, würde ich sagen, das ist keine Zahl, die die fünf Prozent höher schaffen würde.
00:23:07: Wenn du dich jetzt als Stromkunde plakativ gefragt fragst wie viel ist digital?
00:23:12: Ich weiß nicht, ob das so viel ist.
00:23:16: Immerhin kriege ich die Rechnung schon digital?
00:23:19: Wenn das zu den fünf Prozent zählt dann ... Aber
00:23:21: weil die Frage jetzt kannst du deine Daten nachvollziehen?
00:23:26: hast du diese Daten?
00:23:27: was kannst du damit machen?
00:23:29: ist es nicht so digital?
00:23:32: Ja aber du hast gerade gesagt positiv nach vorne blicken.
00:23:36: wenn wir mal zurück schauen in den sagen mal letzten zehn Jahren hat sich ja doch schon einiges getan.
00:23:43: Ja, das ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte, sondern das Gleichen.
00:23:48: Also man sieht auch dass dieses EEG und diese private, dieser Prosumer Trend einfach wahnsinnig viele Innovationen hervorgebracht hat.
00:23:59: kann man jetzt glauben oder nicht?
00:24:01: Aber wir haben zwei Millionen Wärmepumpen, wir haben zweimalion Elektroautos und wir haben auch Zweimalionen Speicher, PV-Anlagen.
00:24:08: Ja, das sind schon sechs Millionen oder so.
00:24:10: Flexibilität und diese ganzen Technologiezübungen sind leider alle in Asien geblieben weil Europa eine desastrische Industriepolitik hat.
00:24:18: Aber dann verbleibt vielleicht die Software und den Betriebsführung bei uns nur... Das ist ja eine Erfolgsgeschichte d.h.
00:24:25: da hat sich extrem viel getan und die letzten zwei Jahre auch in dem von dir angesprochenen Thema Energiemanagement und Digitalisierung.
00:24:33: aber trotzdem es smart Alles smart immer noch.
00:24:37: die Ausnahme.
00:24:38: Das heißt liegt auch daran, dass der Strom eben nicht smart zum Verbraucher kommt, solange z.B.
00:24:46: der Smart-Meter-Gateway Rollout nicht vollzogen wird.
00:24:50: Der wird nur porzentual im Nachkommunistellenbereich vollzogen und das macht die Energiewirtschaft selber nicht muss man auch mal ganz hart kritisieren.
00:25:00: Die Gründe sind klar, man versucht sich zu schützen.
00:25:02: Man möchte einfach nicht Kunden verlieren weil mit dem Smartmeter bin ich einfach auch... Naja kann der Kunde wählen innerhalb von vier Wochen den Anbieter wechseln.
00:25:12: will ich das?
00:25:14: Aber es ist auch eine Daseinsvorsorge dass der Staat sagt jetzt ist Schluss weil nehmen wir mal Frankreich die haben neunneinzig Prozent Smartmeter.
00:25:21: da sieht die Energietransparenz schon ein bisschen aus.
00:25:24: Die sind schon ein wenig fortgeschritten.
00:25:26: an unseren lieben Nachbarn Ja, du hast gerade schon gesagt in zehn Jahren es ist wie passiert.
00:25:31: Ein Teil davon ist ja das Thema Digitalisierung.
00:25:35: um dann nochmal zu bleiben Kann die Energiewende deiner Meinung nach ohne Verstärkung der Digitalisierung funktionieren?
00:25:41: Nein ganz klares nein.
00:25:44: Die Zeiten wo man wo man einfach einen einspeisenden Wechselrichter hat und ein Speicher, der einfach einspeichert und ausspeichern über den Leistungsmesser ohne dass er vernetzt war mit Märkten oder ohne Dynamik.
00:25:58: Die sind einfach vorbei.
00:26:00: im Fußball würde man sagen das spielt nur eine Halbzeit?
00:26:04: Nee, das wird nicht funktionieren.
00:26:06: und genauso der Abtransport des überschüssigen Stroms.
00:26:10: Und die bei Strommangellagen sind wir mal die Stringenz den Verbrauch einzuschränken über beispielsweise einfach den Preis.
00:26:21: Also wie die Amerikaner HTNT ist ohne Digitalisierung nicht möglich.
00:26:26: Das ist auch genau der Grund warum momentan die ganzen Diskussionen wieder aufkommen dass die Energiewende nicht funktioniert.
00:26:32: Die Energiewenden funktioniert sehr wohl, was nicht funktioniert ist der Bürokratieabbau, die Prozesse und die Digitalisierung.
00:26:40: Wenn das da wäre, wär's ja ein Luxusproblem.
00:26:43: Was wird aus deiner Sicht da falsch gedacht oder falsch priorisiert?
00:26:47: Naja... Das Gesetz zur Flexibilität hat ja noch Robert Habeck aufgebracht.
00:26:55: also der so nennt Bargraf jetzt in A ist ja erst ein Jahr alt.
00:27:00: Das heißt, erst seit einem Jahr.
00:27:02: denkt Deutschland ernsthaft darüber nach diese Dinge dem Verbraucher verfügbar zu machen.
00:27:09: Also man sieht einfach dass man wenig Interesse an dieser Wärme und Autowänder hat.
00:27:17: Warum das so ist bräuchte nicht erklären?
00:27:19: Das heißt es sind industrielle Transformationen.
00:27:24: Das Elektro-Auto wird den Verbränder verdrängen, die Gas und Ölheizung werden von der Wärmegruppe verdrängt.
00:27:30: Und das zentrale Netz wird auch durch Millionen von dezentralen Erzeugern und Speichern ergänzt.
00:27:41: Aber am Ende des Tages ist der zentrare Gedanke einfach erneuerbar nicht haltbar.
00:27:47: Kann es noch so machen wie Frankreich?
00:27:49: Wenn man das möchte... Deutschland hat sich für einen anderen Weg entschieden.
00:27:54: muss man den jetzt auch zu Ende gehen.
00:27:56: Ist auch der bessere Weg, weil er günstiger ist.
00:27:59: Ein kleines einliegendes Beispiel für mich ist immer es geht nicht um die Gaskraftwerke, die braucht man wohl aber es geht um die Menge Gas und man kann im Gaskraftwerk sehr günstig bauen.
00:28:09: Aber wenn man die Kilowattstunde aus Gas erzeugt, ist man bei dreißig Cent plus CO-Zweilpreis.
00:28:14: Wenn man sie erneuerbar erzeugte, ist sie bei fünf Cent und runter
00:28:17: Und
00:28:19: das können wir sich einfach auf Dauer nicht mehr leisten zumal Deutschland jetzt nicht irgendwie wie Russland oder USA über die fossilen Ressourcen verfügt.
00:28:28: Also das ist einfach eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts, auch Software mittelstand Digitalisierung.
00:28:35: Weißt du selber, wie stark Deutschland am Ende in der Software sein kann von eher kleineren Spielländern?
00:28:40: Das sind ja nicht nur die SAP's dieses Planeten, ne?
00:28:43: Nebt ihr hier ja auch von.
00:28:45: Wenn du morgen der Bundes-Digitalminister für die Energiewende wärst, was wäre deine erste Amtshandlung und was könnte dir Software dazu beitragen?
00:28:57: Ja mit den ersten Amtshandlungen ist es schwierig aber ich würde sagen das sind drei Dinge die man machen muss.
00:29:03: Man muss einheitliche Anschlussbedingungen haben und Herr dieser neunhundert X Stadtwerke und Netzbetreiber werden mindestens mal durch einen auch einen regulatorischen Zwang.
00:29:15: Es kann nicht sein, dass im Nordhorn und Osnaburg und München in Hamburg alles anders ist.
00:29:20: Meine Meinung!
00:29:22: Und ich würde tatsächlich sagen der Schlüssel überhaupt ist einfach das zeitvariable Tarifsystem.
00:29:30: Das heißt es kann nicht seien, dass nachts der Strom teuer ist genauso wie es sein muss, dass er mittags vielleicht günstig sein wird.
00:29:39: aber ich muss einfach Anreize schaffen für den Verbraucher das ersparen kann ... über Smart Energy, über Smart Grid.
00:29:48: Und ja damit ich das machen muss würde ich tatsächlich auch den Smart-Meter Rollout... ... forcieren, incentivieren und etwas verpflichtender machen.
00:30:00: Und nicht Technologie hoffen!
00:30:04: Die wahrscheinlich größte Kritik an der Neubau in Energien ist ja dass sie unzuverlässig sind.
00:30:11: Ja
00:30:12: Wie können aus deiner Sicht dann virtuelle Kraftwerke oder Energiespeicher das aushäbeln?
00:30:19: So wie wir es schon besprochen haben.
00:30:20: Du brauchst halt primär Speicher in allen Netzebenen, Schlagwort.
00:30:26: Wir haben einen Peak Gap von mindestens dreißig Gigawatt.
00:30:28: Das heißt wenn du dir den täglichsten Strommarkt anschaust werden hier so um die hundert Gigawatts Stunden einfach brauchen.
00:30:38: im Übertragungsnetz, des sogenannten Ritz-Keltspeicher ist übrigens auch überhaupt gar kein Problem, weder kostentechnisch noch sonst was man muss dir einfach bauen.
00:30:47: Wir brauchen natürlich auch Speicher in Gebäuden, meine Meinung.
00:30:50: Weil einfach das Residuallastprofil eines Gebäudes ist perfekt wenn das Gebäude für sich selbst sorgen kann und nur der Strom zugeführt werden muss den es wirklich nicht schafft.
00:31:01: Und natürlich brauchen die Ortsnetztransformatoren und die Umspannwerke bei den Netzbetreibern selber Speicher.
00:31:09: Das heißt Speicher-Speicher-Speicher.
00:31:11: Und die Software, d.h.
00:31:12: die Flexibilität und die Kupferplatte wird's nicht bringen.
00:31:15: Und muss ich dir als IT-Mann nicht erklären, es macht keinen Sinn Strom vom Norden in den Süden zu bringen.
00:31:24: Es dauert so lange ist nicht flexibel und ich muss das ganze System einfach stärker entkoppeln.
00:31:29: Und mir klatscht ich glaube dass dürfte klar sein.
00:31:32: Ich kann ja gar nichts so viel Netz zubauen aus Aufwands- und Kostengründen wie ich erneuerbare zubauern kann.
00:31:39: Das heißt Die Erneuerbaren müssen gewinnen, nicht die Netze.
00:31:43: Und ich darf das überhaupt nicht im Umlageverfahren mehr machen.
00:31:47: Das heißt immer weiter über Netzumlagen zu sprechen kann man machen wird aber am Ende das Problem nicht lösen.
00:31:53: und das Problem ist schon dass wir auch den Bürger günstigen erneuerbaren Energie Strom geben müssen.
00:32:00: und es geht aber nur über Software und Speicher.
00:32:01: und auch nur langfristig.
00:32:05: sind halt alle im Nachsehen, die haben alle das nachsehen.
00:32:09: Die halt auf fossilen Import angewiesen sind, der einfach dauerhaft zu teuer sein wird.
00:32:17: Auch wenn er stabil begründet ist?
00:32:18: Das war ja die Frage im Sinne von Sind die Erneuerbaren nicht zuverlässig?
00:32:24: aber ich glaube...
00:32:26: Die Erneuern werden dadurch zuverlässig indem du sie steckst.
00:32:30: also wenn wir mal bei den Energy Charts den täglichen Verlauf anguckst.
00:32:34: Also wenn ich jetzt zehn mal Volatilität habe, hab' ich ja trotzdem eine Grundlast die vielleicht bei fünfzig Prozent liegt.
00:32:42: Davon leben wir ja und ich muss halt die Schwankungen einfach über Speicher- und Lastmanagement ausgleichen und die Mechanismen funktionieren ja auch wenn sich das viele nicht vorstellen können.
00:32:52: Ich glaube, das ist das Thema Aufklärung.
00:32:53: Dahinter zu verstehen was heißt das eigentlich?
00:32:55: Können wir in separaten Talks machen?
00:32:58: Erneuerbare Energien?
00:32:59: wie sind die Zugänge nicht in der Gesellschaft?
00:33:02: Das würde den heutigen Rahmen wahrscheinlich sprengen tatsächlich.
00:33:05: Stimmt aber ich glaube der fundamentale Denkfehler ist einfach man denkt dass Gas und Öl irgendwie sicherer sein und grundlastfähiger sein und auch langfristig günstiger sind Und man will sich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, dass man Strom managed verteilt und auch speichert.
00:33:30: Aber da geht die Reise hin – China macht's vor!
00:33:34: Ja mit Blick nach vorn.
00:33:36: Andreas vielen Dank für den Einblick in das Thema Energiewende und Digitalisierung.
00:33:40: in meinen Augen Kann man das nicht mehr dann davon ertrennen?
00:33:42: Das hast du mir heute eindrücklich gezeigt in den Fragen, die ich dir stellen durfte.
00:33:46: Ein toller Einblick!
00:33:47: Vielen Dank für deine Zeit!
00:33:49: Für den Besuch hier bei Slash by und bis zum nächsten
00:33:52: Mal.
00:33:53: Danke dir!
00:33:53: Spaß gemacht!
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