Change Fatigue in der Pflege: Neue Software, viel Skepsis? – mit Lars Drüke-Thiele von Tiplu (DD#19)

Shownotes

Im Gesundheitswesen gibt es längst viele digitale Lösungen. Trotzdem scheitern Einführungen regelmäßig an dem Punkt, an dem die Software auf die Menschen trifft, die täglich mit ihr arbeiten sollen. Manche Stationen weigern sich am Ende, neue Systeme zu nutzen. Lars Drüke-Thiele hat jahrelang als (Kinder-)Krankenpfleger gearbeitet und war später auf Herstellerseite an der Einführung eines Krankenhausinformationssystems beteiligt. Heute ist er Senior Innovation Sales Manager DACH bei Tiplu. Im Gespräch mit Konrad Fenderich von slashwhy ordnet er ein, warum Softwareprojekte im Krankenhaus ohne Change Management nicht funktionieren.


Die wichtigste Erkenntnis:


Change Fatigue in der Pflege ist Erschöpfung nach Jahren halbfertiger Software-Einführungen, doppelter Dokumentation und Schulungen, die aus einer schnell durchgeklickten PowerPoint bestehen. Eine Softwareeinführung im Krankenhaus ist deshalb überwiegend Kulturwandel und gelingt nur, wenn die Pflege als größte Nutzergruppe zuerst gefragt wird und die Prozesse vor der Technik geklärt sind. Weniger optimistisch bleibt Lars Drüke-Thiele beim KHZG. Es sei nach Kassenlage eingekauft worden, ohne zu klären, wer diese Rollouts überhaupt begleitet, die Pflege habe wenig Lobby und für Entlastung sei es längst an der Zeit.


Das besprechen wir in dieser Folge:


Was hinter dem Begriff Change Fatigue steckt und warum die Pflege müde ist statt technikfeindlich

Warum eine Softwareeinführung im Krankenhaus vor allem ein Kulturprojekt ist

Wie sich Pflegekräfte konkret an der Softwareentwicklung beteiligen lassen

Wie Dokumentation in der Pflege aussehen muss, damit Software wirklich Arbeit abnimmt


Über unseren Gast:


Lars Drüke-Thiele ist Digitalisierungsexperte aus der Pflege: ausgebildeter (Kinder-)Krankenpfleger und später Ausbilder, der nach Jahren auf Station in die Gesundheits-IT gewechselt ist. Heute arbeitet er bei Tiplu in Hamburg als Senior Innovation Sales Manager DACH und verbindet klinische Praxis mit IT-Know-how rund um Interoperabilität, Dokumentation und Prozessgestaltung. Genau diese Doppelperspektive macht seine Einordnungen im Video-Interview so wertvoll: exklusive Einblicke aus dem Pflegealltag, übersetzt in pragmatische Digitalstrategien für Kliniken.


Über unseren Host:


Konrad Fenderich ist Business Manager bei slashwhy. Er begleitet digitale Projekte im Gesundheitswesen mit strategischem Weitblick und einem klaren Blick für die Realität im Klinik- und Versorgungsalltag. Seine Erfahrung aus der Physiotherapie, Klinik sowie aus internationalen Beratungsprojekten fließt in Lösungen ein, die technologische Innovation und Praxisnähe vereinen. Für ihn zählt vor allem, dass Software in der Praxis funktioniert und so gestaltet ist, dass sie die Arbeit von Fachkräften spürbar erleichtert.


Über slashwhy:


Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.


Hinweis: Dies ist Gespräch #3 von 3 zwischen Konrad Fenderich und Lars Drüke-Thiele.


Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum

Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz

Transkript anzeigen

00:00:06: Im Gesundheitswesen gibt es heutzutage schon super viele digitale und innovative Lösungen.

00:00:13: Und nach Beschaffungsprozess und Schulung passiert irgendwann das, was sozusagen erwartbar wäre.

00:00:21: Die Technologie stößt auf den Menschen, die am Ende des Tages dieses Rothbell im Alltag benutzen sollen.

00:00:30: Da gibt es oftmals nach meiner persönlichen Erfahrung Schwierigkeiten.

00:00:34: Möglicherweise ist dieses Software gar nicht für die Nutzenden gestaltet worden oder von diesen Nutzern gestaltet.

00:00:41: Und das führt natürlich im Änderungsprozess bei der Einführung von solcher Software zu erheblichen Problemen, gegebenfalls sogar zur Ablehnung.

00:00:49: Zu diesem Thema möchte ich heute sprechen mit Lars.

00:00:52: Hallo Lars schön dass du da bist Du hast aus erste Hand Erfahrung als Pflegekraft und aber auch eben aus dem Bereich Softwareentwicklung für das Gesundheitswesen Und deswegen bin ich ganz gespannt, wo uns sozusagen dieses Gespräch heute hinführt.

00:01:09: Du hattest in einem vorigen Gespräch das wir schon zusammengeführt haben zum Thema Change-Phytik diesen Begriff einmal fallen lassen?

00:01:17: Was bedeutet das für dich?

00:01:19: Also vielleicht erst mal übersetzt.

00:01:22: Change Veränderung und Phythik Mütigkeit also eigentlich so eine Veränderungsmütigkeit.

00:01:27: Ähm... Veränderungen bedeutet vor allen Dingen Energie aufzubringen.

00:01:33: Jede Veränderung bedeutet, Energie aufzubringen.

00:01:37: Man muss quasi von seinem Sofa erst mal aufstehen um wirklich irgendwie Veränderungen spiel zu bringen.

00:01:43: und change fatigue bedeutet eigentlich dass die Leute müde sind sich ständig zu verändern und ständig neue Prozesse vorgelebt zu kriegen Und im Krankenhaus, gerade in der Pflege befinden wir uns hier an einem sehr, sehr kritischen Punkt wo über Jahre hinweg Software implementiert wurde oder vielleicht noch nicht mal das Final implementiert wurden sondern nur die Versuche unternommen worden sind Software zu implementieren.

00:02:18: Jetzt sind wir an so einen Punkt angelangt wo die breite Masse eher skeptisch ist, was eine neue Implementierung von einer Software angeht.

00:02:29: Und deswegen denke ich dass wir in einem ganz breiten Spektrum und sind einen Change Fatigue befinden aber nicht aus Technologie Ablehnung sondern weil sie müde geworden sind Sie keine Lust mehr haben immer wieder etwas Neues machen zu müssen Was am Ende vielleicht sogar noch mehr Zeit kostet als vorher.

00:02:53: Wie kommen wir denn daraus?

00:02:54: Denn so wie du das jetzt beschreibst, wenn diese allgemeine Müdigkeit beibehalten wird würde es ja sozusagen egal welche Initiative kommt immer dieser Ablehnung oder die nicht Mitarbeiter geben.

00:03:08: aber irgendwie müssen wir diesen Zyklus erbrechen.

00:03:11: was würdest du da vorschlagen und wie man da herangeht?

00:03:14: also erstmal durch professionelle Change Begleitung.

00:03:18: jedes oder jeder Implementierungsprozess von Software bedeutet Change.

00:03:24: Und die wenigsten Prozessschritte haben eigentlich einen Change-Office, wie auch immer man die Personengruppe dann am Ende bezeichnet an der Hand, die diesen Change tatsächlich begleiten und es muss tatsächlich eine Implementierung einer Software vorher geplant werden.

00:03:48: welche Schritte leiten wir ein, um tatsächlich die Nutzer mitzunehmen.

00:03:55: Und da gibt es eine Reihe an wirklich Fachliteratur, an Vorgehensweisen und an Skills, die man damit reinbringen kann.

00:04:05: Ich kenne wenig Projekte, die auch mit einem Change Officer geplant werden.

00:04:14: Das ist erstmal der erste Punkt.

00:04:16: Der zweite Punkt ist Software muss für den Menschen sein!

00:04:20: Software muss für den Anwender sein, also muss der Anwänder oder der Mensch auch diesen Schritt begleiten die Software zu entwickeln in Anführungsstrichen und wenn sie das nicht tun müssen Sie eventuell einfach informiert werden.

00:04:36: Der Nied muss klar sein warum kommt jetzt ein neues System auf unsere Station?

00:04:42: Was ist das Problem?

00:04:44: was wollen wir damit lösen?

00:04:45: wie wollen wir das lösen?

00:04:47: die Pflegekräfte auf Station, die müssen verstehen.

00:04:51: Wenn das System XY kommt, dann hilft uns das und aktuell ist es häufig so, oh nee wir fangen nächste Woche mit einem neuen System an.

00:05:03: da müssen wir alle wieder Überstunden machen und dokumentieren alles doppelt und dreifach und das darf uns nicht passieren.

00:05:10: zum Teil werden Projekte ja auch so gesteuert dass wir in zwei Produkten arbeiten Parallel, dass in dem einen Produkt etwas beschrieben wird und in den anderen Produkte etwas geschrieben werden.

00:05:22: Also im neuen und im alten.

00:05:24: Und sagen wir ehrlich, hättest du da Lust darauf das Gleiche in A einzutragen oder B einzutragen bei einem Job der eh schon stressig ist und wo jede Minute zählt?

00:05:34: Ich glaube nicht

00:05:34: auf gar keinen Fall vor allem nicht wenn es dann dazu führt, dass ich dann in Zweifeln noch Überstunden machen muss denn Die Dokumentation wird ja trotzdem von mir erfordert, aber dann kann ich das in meinem Alltag vielleicht gar nicht unterbringen.

00:05:46: Muss das hinten dranhängen und dann ist die Frage sind es denn eigentlich bezahlt über Stunden oder nicht?

00:05:51: Ich glaube dass es wirklich eine sehr sehr kritische Diskussion, die da oftmals geführt wird aus meiner Erfahrung.

00:05:58: Ich habe selber auch an der Einführung von Krankenhaussoftware mitgearbeitet Und ich hab damals schon immer gesagt Eigentlich ist so eine Einführungen einer neuen System im Krankenhaus vielleicht auch im Allgemeinen, außerhalb von einem Gesundheitswesen.

00:06:15: Eigentlich fast mehr, ich würde sagen, siebzig Prozent Change Management und dreißig Prozent eigentlich IT-Projekt.

00:06:21: Würdest du da mitgehen?

00:06:22: Da würde ich mitgehen!

00:06:23: Also am Ende geht es bei Implementierungsprojekten von der IT oder um Software Projekte nicht um ein IT Projekt sondern ist es ein Kulturwandel, der dort stattfinden muss.

00:06:38: Das machen wir teilweise viel zu selten.

00:06:41: Wir nehmen unsere Nutzer nicht mit und das ist katastrophal, gerade in einem so hektischen Berufsalltag wie die Pflegekräfte haben.

00:06:52: Sie haben es verdient dass jemand an der Seite steht und Fragen beantwortet und mit implementiert und mit denkt.

00:07:01: sie haben es nicht verdient einfach neue Software übergestülpt zu bekommen und zu sagen hey du arbeitest damit morgen mal Und das Ende vom Lied ist, es wird oder es gibt genug Stationen die sich dann einfach weigern damit zu arbeiten und dann haben wir Probleme.

00:07:18: Das ist sehr spannend.

00:07:19: da hast du mir tatsächlich schon einen Punkt vorweggenommen denn ich hätte jetzt die Hypothese grundsätzlich erst mal aufgestellt das Pflegekräfte eben Teil dieses Entwicklungsprozesses sein müssen.

00:07:29: Das hast du jetzt schon beantwortet,

00:07:31: d.h.,

00:07:31: dass können wir eigentlich ja als Feststellung dann sozusagen schon festschreiben, dass wir beide zumindest hier in diesem Raum der Meinung sind, dass Pflegekäfte oder im allgemeinen Nutzende von Software im Entwicklungs- prozess mitgenommen werden müssen und nicht nur im Sinne von kommunikativen Maßnahmen sondern die müssen natürlich auch ganz genau an den Features mitarbeiten.

00:07:52: Die müssen ja sagen was eigentlich das Problem ist, dass gelöst werden soll.

00:07:57: Warum?

00:07:59: Wo soll ich jetzt hier etwas eintragen?

00:08:01: und vor allem wie unterstützt es mich in meinem Alltag?

00:08:05: Muss sich dafür an die Kanzel laufen oder kann ich das vielleicht am Patienten beten machen?

00:08:10: Wie würdest du da sozusagen wenn du nochmal ganz neu eine Software entwickeln würdest herangehen?

00:08:18: Würdest du dann eine User-Gruppe erstellen, die dann sozusagen mitarbeitet?

00:08:23: Oder würdest du dir vielleicht diese Expertise einfach auch direkt in das Entwicklungsteam holen.

00:08:29: Also erstmal müssen wir ja nicht alle Pflegekräfte miteinbeziehen.

00:08:33: Es braucht irgendwie Key-User oder Leute, die Multiplikatoren sind und auch Kommunikatoren sind.

00:08:40: Wenn ich eine Software für Pflege neu aufmachen würde, würde ich mich wahrscheinlich erst mal eine Woche auf Stationszimmer oder in Stations Zimmer setzen und einfach mal beobachten, was passiert denn hier eigentlich gerade?

00:08:53: Und ich glaube man braucht noch nichtmals eine Woche.

00:08:55: Man braucht wahrscheinlich wenige Stunden um zu verstehen wo der Pain liegt.

00:09:00: Wenn man dann ins Gespräch mit den eigentlichen Nutzern geht werden Probleme schnell herauskristallisiert und die dann mit einzubeziehen in dem Prozess ist gold wert.

00:09:16: Wir haben eigentlich verschiedene Gruppen in einem Unternehmen.

00:09:21: Wir haben irgendwie die Medizin-Controller, wir haben irgendwie den Manager ... ... wir haben die Pflegekraft und den Arzt.

00:09:28: Alle haben unterschiedliche Sichtweisen auf.

00:09:31: wie funktioniert denn eigentlich ein Krankenhaus?

00:09:34: Und generell würde ich eine Software von der Pflege aus entwickeln weil die Pflege ist tatsächlich der Anker eines jedem Krankenhauses.

00:09:44: Das sind die meisten Nutzer, alle Informationen kommen dort irgendwie zusammen und was ich feststelle ist dass diese Nutzergruppe tatsächlich meistens als letztes gefragt wird.

00:09:56: häufig sprechen wir irgendwie über Arztsoftware, über Diagnose Software, über all solche Sachen aber wir sprechen viel zu wenig über die den Laden eigentlich im Endeffekt zusammenhalten und das ist die Pflege.

00:10:15: Deswegen würde ich mir eine pflegekraft, die vielleicht digital affin ist und die lust hat mit zu arbeiten definitiv in das projekt mit einbeziehen

00:10:25: wenn du das so beschreibst dass die pflegkraft sind die am letzten einbezogen werden.

00:10:32: wenn ich mich da versuche hineinzusetzen das würde mich nicht nur ermüden im sinne von change man sondern es würde mich richtig wütend machen, um ehrlich zu sein und dann wäre ja auch kein Wunder dass es dann auf Ablehnung stößt.

00:10:44: Ist dann Wut sozusagen tatsächlich aus deiner Erfahrung auf diesem Prozess auch Grund einer solchen Ablehnung?

00:10:53: Zum Teil schon Frustration gehört glaube ich in den Pflegealltag mit rein leider Gottes.

00:11:00: man muss aber auch sagen das die pflegekräfte wahnsinnig abgestumpft sind.

00:11:05: Sie kennen unglaublich viele Veränderungen, regulatorische Veränderung oder auch Fluktuationen auf Station oder Softwareveränderungen.

00:11:15: Irgendwann sind sie abgestumpft und sagen einfach ach komm das ist mir alles eigentlich egal.

00:11:19: ich mache jetzt hier ein bisschen mein Job und trage die Daten ein wo es verlangt wird.

00:11:24: und dass es dann quasi so wie ich arbeite Und da muss man leider sagen hat die Pflege auch nicht die beste Lobby zum Teil selbst verschuldet, zum Teil aber auch politisch einfach so gewollt, sage ich einfach nur so.

00:11:44: Während die Ärzte ihre Ärztekammer haben kämpfen die Bundesländer um ihre Pflegekammern, aber nicht unbedingt weil es politisch da schwierig ist sondern weil die Pflegekräfte vielleicht auch bereit sind, sich in einer Pflegekammer einzutragen und dafür Geld zu bezahlen.

00:12:03: Also darüber hinaus haben wir wahnsinnig viele Probleme in der Pflege.

00:12:09: Zu dieser Risiknation und Frustration passt die nächste Hypothese, die ich mal in den Raum stellen wollen würde das digitale Lösung im Gesundheitswesen und vor allem in der pflege letztlich nur an Akzeptanz gewinnen wenn sie reale Probleme lösen?

00:12:27: denn so wie du schon beschrieben hattest die Pflegekräfte irgendwann sagen, naja gut dann mache ich das jetzt eben weil das so von mir vorgegeben würde.

00:12:36: Aber es eben im Kern nicht die Wurzel des Problems sozusagen trifft.

00:12:41: und dann fragt man sich natürlich warum diese neue Software?

00:12:43: Warum konnten wir da nicht die alte nehmen?

00:12:45: Die alte Software waren wir wenigstens eingearbeitet, jetzt müssen wir wieder zig Schulungen machen.

00:12:50: Wie siehst du das?

00:12:52: Ja, würde ich total unterschreiben... die größten Painpoints identifizieren und nicht schöne Software irgendwie drumherum bauen, weil es eine Low-Hanging Fruit ist dieses kleine Problem zu lösen.

00:13:05: Sondern wir müssen die großen Probleme lösen!

00:13:08: Wir müssen es hinkriegen mit so wenig Aufwand wie möglich zu dokumentieren und an die richtige Stelle zu dokumentiren.

00:13:15: Also da spreche ich auch ein bisschen aus eigener Erfahrung, bis sich überhaupt verstanden hat wo ich was hindokumentieren muss und wo ich welches Formular rausziehe.

00:13:26: Da war erst mal ein Jahr vorbei mehr oder weniger.

00:13:28: also das ist ein riesiges Problem und wir müssen es schaffen diese Prozesse so zu bauen dass dass wir da tatsächlich die Probleme lösen.

00:13:43: Und ich würde fast sogar noch radikaler an die ganze Sache gehen, die... Wir flanschen jetzt teilweise Technik einfach so in den Alltag ein und passen die Prozesse eigentlich gar nicht an.

00:13:56: Wenn wir Software-Lösung etablieren wollen, dann müssen wir auch denken, an welcher Prozessstelle kommt das denn eigentlich?

00:14:03: Und wie sieht der Prozess dann aus?

00:14:06: Das ist ein riesen Riesenthema.

00:14:08: Aktuell sagen wir, hey Pflege!

00:14:10: arbeitet mal so weiter.

00:14:12: Hier habt ihr ein neues Tool, das benutzt ihr genauso wie ihr es vorher auch gemacht

00:14:15: habt.".

00:14:16: Das funktioniert nicht!

00:14:17: Das ist ein wahnsinniger Pain den die Pflegekräfte dort haben oder beziehungsweise jedes Personal eigentlich hat in einem Krankenhaus.

00:14:27: Vielleicht müssen wir alle Prozesse killen, neue Softwareprodukte hinsetzen und dann überlegen Wie sieht denn eigentlich unser optimale Prozess aus?

00:14:39: Das ist sicherlich ein Thema.

00:14:42: Du hast jetzt gerade schon wiederum die nächste, wie du

00:14:45: siehst.

00:14:45: Gehegebrach hätte

00:14:46: bestätigt nämlich dass solche Lösungen nur dann an Akzeptanz gewinnen wenn Sie intuitiv sind und eben nicht eine Einarbeitung von einem Jahr gebrauchen.

00:14:58: Ist das Standard?

00:14:59: Dass es so lange dauert?

00:15:00: aus deiner Erfahrung

00:15:02: Also Implementierungsprozesse in Krankenhäusern dauern nicht lange.

00:15:06: Man kann das natürlich nicht pauschal sagen, es gibt kleinere Produkte die man schneller abhandeln kann als andere Produkte.

00:15:12: Aber ich sage mal so Ich glaube wenn's zum Beispiel um eine Medikationstool geht Wo es ja nur Um einen Teil geht des Prozesses braucht man sicherlich ein halbes zwei Vierteljahr vielleicht sogar ganzes Jahr um eine medikationsstuhl wirklich gut aus zu rollen.

00:15:29: und

00:15:32: Und die Nutzung davon dauert das dann auch genauso lange, bis man da als Nutzen da drin ist.

00:15:38: Weil es einfach so wenig intuitiv ist?

00:15:41: Ich würde sagen zum Teil schon beziehungsweise werden Pflegekräfte oder medizinisches Personal ja gar nicht so gut eingearbeitet mitgenommen.

00:15:50: Dann gibt's mal eine PowerPoint-Präsentation.

00:15:53: Da wird ganz schnell durchgegangen hey klick doch mal hier klickt doch mal da da findest du das alles.

00:15:58: Aber wie lernt man denn eigentlich ... eine Software tatsächlich anzuwenden, man lernt das am Objekt.

00:16:06: Und da braucht es einfach wahnsinnig viel Energie um das vernünftig umzusetzen und dann braucht es auch Manpower... ...und dass ist ein großes Kernproblem aktuell.

00:16:19: Ich meine wir haben ne Pflegekrise!

00:16:20: Wir sind mittendrin, uns fehlen in allen Ecken und kannten irgendwie... Mitarbeiter.

00:16:27: Und jetzt geht man einfach davon aus, dass ich eine neue Software implementiere und diese Prozesse nicht anfasse und die nicht vernünftig mit begleite.

00:16:36: und es läuft alles.

00:16:38: Da wird man sich auch noch umgucken gerade was so KZG angeht.

00:16:45: Jetzt sind sehr viele neue Produkte im Rollout oder befinden sich bald im Roll out.

00:16:51: Man ist jetzt losgegangen hat viele Produkte eingekauft für die Digitalisierung.

00:16:56: Sind wir wieder beim Thema Interoperabilität, mache ich jetzt nicht auf das Fass.

00:17:00: Aber wie wollen wir diese Produkte überhaupt implementieren?

00:17:06: Wie viel Powerbrauch ist da?

00:17:08: Wie viele Change-Brauch ist es da und... Ich würde schon sagen dass wir da Bedarf haben daran zu gehen oder daran zu arbeiten.

00:17:19: Da komme ich wieder so ein bisschen zurück auf dieses Thema reale Probleme lösen.

00:17:23: Ist denn das sozusagen, was jetzt über die KLZG Gießkanne verteilt wurde an Software, die eingekauft wurde?

00:17:31: Ist das am Ende des Tages wirklich das, was reale Probleme löst?

00:17:34: oder war man da jetzt einfach opportunistisch unterwegs und man hat einfach Software eingekauft weil halt Geld da war.

00:17:42: Ich würde sagen zweites also ich würde sagen man hat einfach Produkte eingekaut weil Geld da waren.

00:17:49: sicherlich lösen sie den einen oder anderen Schmerz Aber es ist aber überhaupt noch nicht klar, wie viel Schmerz verursachen die neuen Software denn jetzt eigentlich.

00:18:02: Und ja ich kann's mir gar nicht vorstellen dass auf einer Station zwei drei vier Softwareprogramme gleichzeitig ausgerollt werden wenn wir schon bei einem große Problem haben.

00:18:16: also Ich weiß nicht wie du das siehst aber Du weißt sicherlich aus deiner Vergangenheit ... Programme es in einem Krankenhaus gibt.

00:18:26: Vielleicht magst du da mal eine Hausnummer nennen, oder?

00:18:29: Also in dem Uniklinikum, wo ich gearbeitet habe ... ... nagel mich nicht fest aber ich meine wir hätten da in der IT so rund ... ... fünf bis sechshundert unterschiedliche IT-Anwendungen letztlich verwaltet, administriert und... Ich war ehrlicherweise geschockt davon dass das eine solche Anzahl gibt und man fragte sich natürlich Warum ist das eigentlich so?

00:18:54: Also warum gibt es so viele unterschiedliche Anwendungen?

00:18:58: und

00:18:59: ich

00:18:59: kann mir glaube ich auch keinen anderen Industriebereich oder Industriekonzern vorstellen, der so viele verschiedene Anwendung hat.

00:19:07: Das mag sicherlich damit zu tun haben dass es unterschiedliche Fachabteilungen gibt, unterschiedliche Krankheitsbilder die alle in irgendeiner Weise unterschiedliche Lösungen verlangen.

00:19:18: Aber die Frage ist dann halt wirklich, ist das notwendig?

00:19:20: Dass es diese vielen Lösungen gibt.

00:19:22: Weil da so einen erheblichen Overhead natürlich kreiert und auf der anderen Seite wird dann eben auf einer Station nicht nur eine Software dann bedient sondern eben für unterschiedliche Use Cases auch unterschiedliche Software.

00:19:35: Und das muss man natürlich im Kopf auch erstmal hinbekommen diesen Switch hinzubekommen zu sagen hier dokumentiere ich dass aber da in der Software mache ich das Ah, und jetzt ist das System auch noch abgeraucht.

00:19:45: Na ja gut dann nehme ich jetzt eben das alternative System und das ist dieses.

00:19:50: Und dass im Alltag das sozusagen zu händeln, sein Unvorstellbar was man da den Pflegekräften allen anderen andern eigentlich zutraunt?

00:19:58: Ja!

00:19:58: Man sieht es ziemlich einfach indem man mal über einen Krankenhausflur schlendert und mal so ein bisschen die Blicke schweifen lässt auf einem Desktop von Pflegekäften wie wahnsinnig voll der ist mit Anwendungen.

00:20:12: Das ist verrückt.

00:20:13: und jetzt muss man überlegen, dass noch wahnsinnig viele Softwareprodukte hinzukommen oder auf der anderen Seite abgekündigt worden sind.

00:20:22: Und wir nehmen den Pflegekräften auf der einen Seite hier Tool weg mit dem sie jahrelang gearbeitet haben und sich endlich dran gewöhnt haben und geben jetzt ein neues Produkt hin, wo ich wahrscheinlich überhaupt nicht... hinbegleitet werde, wie ich das ganze Teil zu nutzen habe.

00:20:39: Und dass wird für Frustrationen sorgend und darum brauchen wir Change Management bei allen IT-Produkten oder Projekten sag' ich mal so und da müssen wir sehr professionell mit umgehen.

00:20:51: Ich fand übrigens nicht nur die reine Anzahl an unterschiedlichen Anwendungen so erstaunlich sondern letztlich auch die User Interfaces beziehungsweise wie sozusagen die Software am Ende des Tages dann aussah, war nicht fast noch erschreckender als die reine Handzahl.

00:21:08: Denn was ich da teilweise gesehen habe, war mehr so Windows' Achtundneinzig-Oberfläche wo irgendwie unfassbar viele Icons waren und man das Gefühl hatte okay, wo muss sich da jetzt eigentlich etwas tun?

00:21:24: Und kein Wunder dass es dann halt irgendwie fünf Tage mal acht Stunden Schulungen benötigt um ein solches System zu bedienen.

00:21:32: Auf der anderen Seite, mein Erstaunen kommt dann daher dass wir in der Hosentasche in der Regel ein Smartphone haben wo wir intuitiv auf eine App klicken und wir werden intuitiv durchgeleitet was da eigentlich zu tun ist.

00:21:47: Warum gibt es diese Diskrepanz im Gesundheitswesen?

00:21:52: Das ist ne spannende Frage!

00:21:56: Ein Seite gibt es die sogenannten Platzierche, sag ich einfach mal so.

00:22:00: Die haben ihre Produkte, ihre Projekte, ihre Software, die läuft gut und zuverlässig.

00:22:10: Es gibt erst einmal nicht viel Nied von den Softwareherstellern etwas zu verändern.

00:22:16: ... daher eigentlich aus der Nutzer-Ebene kommen.

00:22:23: Und da sind wir wieder bei diesem Rattenschwanz, der Change Fatigue.

00:22:28: Eigentlich muss doch das Feedback sein an den Softwarehersteller XY.

00:22:32: Dein Produkt ist doch Käse!

00:22:35: Wieso dokumentiere ich das hier?

00:22:38: Wieso klappe ich das so auf und... Das Feedback kommt A zu wenig.

00:22:44: aber auch wo läuft es

00:22:46: hin?!

00:22:46: Was wird da am Ende raus gemacht?

00:22:48: Man baut ja nicht mal eben schnell ein Kiss, einen Kass, keine Ahnung.

00:22:54: Ein Experten-System für verschiedene stationäre Settings oder die Notaufnahme.

00:23:02: Deswegen ist es sehr schwer zu beschreiben warum es so ist wie es ist.

00:23:10: Ich glaube, wir können deutlich mehr.

00:23:12: Aber da müssen wir halt alle an einen Strang ziehen und da guckt man dann wieder neidisch Richtung Dänemark wo es zentral läuft, wo es in zentrale Vorgaben gibt, wo man ganz klar sagen muss hey so sieht eure Software aus den Grips das was ihr da reinsteckt.

00:23:29: Das könnt ihr natürlich trotzdem machen aber wir geben das große ganze Format vor damit dass sie alles vernünftig läuft.

00:23:36: Da sind wir weit von entfernt.

00:23:38: Ja,

00:23:38: würde ich auch so sehen und dir abzuzustimmen.

00:23:42: Die letzte Hypothese die ich noch zu dem Thema Akzeptanz, digitale Lösungen auf meinem Zettel mitgebracht habe, die ich mit dir diskutieren wollen würde ist Digitale Lösung gewinnen nur dann an Akzeptans wenn sie Arbeit wegnehmen, Arbeit erleichtern Anstatt einfach nur die Arbeit anders zu digitalisieren.

00:24:02: Lass mich da vielleicht kurz mit einem Beispiel einnäuten.

00:24:06: Als ich im Uniklinikum an einer KISS-Einführung mitgearbeitet habe, ging es darum in der Kinderintensivstation die bestehende Papierkurve in ein digitales System zu überführen.

00:24:23: Die Papierkurve war letztlich nicht nur einfach ein DIN A four Blatt sondern das war tatsächlich eine DIN a three Zeichenblockgröße davon vier Stück hintereinander geklippt.

00:24:33: Der Vorteil davon Die Menschen hatten sich natürlich daran gewöhnt, mit einem Blick auf diese Papierkurve zu festzustellen wie es den Patienten ging.

00:24:44: Und so entstand dann natürlich auch gewissermaßen die Erwartungshaltung dass das genauso eigentlich nur auf dem Bildschirm abgedruckt sein muss damit ich mich eben nicht umgewöhnen muss, damit ich mir nicht verändern muss von meinem Blick auf die Papiercurve und mit dem Blick auf den Bildschirmen.

00:25:02: Das ist aber Auch irgendwo zu kurz gedacht, denn aus meiner Perspektive kann ein solcher Bildschirm eigentlich ja viel mehr tun als das sozusagen die reine Papierakte kann.

00:25:15: Die Frage wäre jetzt so was muss man dann an der Stelle dann tun damit dass was sozusagen vorher auf einen Blick möglich war auch später noch mit einem Glück möglich ist aber die ganzen Zusatzfunktionen die ganzen Vorteile durch Digitalisierung trotzdem da mit drin stecken?

00:25:34: Aber erst mal zu dieser Hypothese, dass digitale Lösungen nur dann an Akzeptanz gewinnen wenn sie Arbeit wirklich wegnehmen.

00:25:43: Wie siehst du das?

00:25:44: Stimm mich völlig zu und ich will direkt einsteigen auf deinen DIN A-Drei Blatt was du genannt hast oder mehrere DINA A-drei Blätter.

00:25:52: also die erste Frage die ich mir da stelle ist welche Informationen sind denn tatsächlich darauf ausgefüllt?

00:25:59: am Ende Welche Informationen werden täglich ausgeführt und was kann weg?

00:26:05: Also man muss ein IT-Projekt oder eine Softwareprojekt eigentlich so verstehen, dass wir wirklich unsere Prozesse anpassen.

00:26:14: Dass wir schauen wer dokumentiert denn an welchem Punkt eigentlich was und was ist hier eigentlich über?

00:26:22: Und bei dem was du sagst, das sind diese ganz normalen Kurven-Dokumentationsblätter und Berichte.

00:26:29: Ich kenne die nur zu gut!

00:26:31: Ich meine ich habe ja auf einer anderen... Auf der Software Seite versucht einen KISS zum Beispiel so implementieren.

00:26:41: Es ist sehr schwierig aber auch von diesem veralteten Denken, sage ich mal von diesen Denkenmustern die sich über Jahre eingeprägt haben wegzugehen.

00:26:48: Wir müssen eigentlich dahin kommen, dass wir nur die Sachen anzeigen, die wichtig sind.

00:26:55: Und alles andere was nicht ausgefüllt ist kommt dann einfach weg und so können wir zum Beispiel Sichten komprimieren.

00:27:02: Wir können verschiedene Taps aufbauen, wir können mit verschiedenen Mustern denken.

00:27:07: also da ist ja der Kreativität keine Grenzen gesetzt und deswegen ist so ein Bildschirm deutlich flexibler als dieses starre Ding, was ich am Ende irgendwie rausziehe.

00:27:19: Und wir müssen es schaffen tatsächlich die Pflege zu entlasten und wir haben einen riesigen Bedarf.

00:27:28: Wir müssen es hinkriegen und es ist fünf nach

00:27:31: zwölf.".

00:27:32: Also, es ist nicht mehr fünf vor zwölf.

00:27:34: Es ist fünf nach zwölft bis wir es schaffen wirklich Software zu etablieren und zu implementieren.

00:27:39: die pflegen Kräfte hilft tatsächlich etwas wegzunehmen oder Arbeit wegzunem.

00:27:46: das passiert jetzt auch nicht in den nächsten ein zwei Jahren.

00:27:49: Die Baby Boomer gehen in Rente und und und also Wir haben gerade einen sehr fragiles Konstrukt Und wir müssen es irgendwie versuchen mit technischen Lösungen zu stabilisieren und zu unterstützen.

00:28:06: Die technische Lösung ist nicht alles, das wissen wir.

00:28:08: es braucht Personalmanagement, es braucht gute Führungsebenen, es brauchen gute Analysen, man braucht gute Daten die gemeinsam irgendwie verstanden werden.

00:28:17: aber Digitalisierung kann helfen Arbeit wegzunehmen.

00:28:21: Und das müssen wir verbreiten wieder.

00:28:24: und wir müssen wieder einen gewissen Aufschwung schaffen, dass Digitalisierung nicht bedeutet bei euch.

00:28:29: Ich muss mich fünfmal anmelden ich muss siebzehn Klicks machen um da irgendwie hinzukommen sondern wir müssen versprühen, dass es auch anders geht.

00:28:39: Da bin ich ziemlich sicher, dass wir das hinkriegen gerade jetzt mit den neuen Technologien die da so ein bisschen auf dem Markt vorpreschen.

00:28:49: Meine Traumvision ist nicht, dass wir da noch sitzen und uns einloggen.

00:28:52: Und ziemlich viele Tippen.

00:28:54: Wir können einfach sprechen, dass der Patienten am Blutdruck von hundertzwanzig zu siebzig hat.

00:28:59: Da muss das System selber erkennen okay hey!

00:29:02: Das ist sein Blut druck.

00:29:03: Das geht an den in die Patientenakte an dem Punkt Blut Druck.

00:29:07: So komplex ist es jetzt nicht mehr

00:29:09: Und das wäre ja wirklich Arbeit, um zu sagen wegnehmen.

00:29:13: Nämlich Dokumentations-Tippenarbeit wegnehmen und würde sozusagen dann also diese Hypothese stützen.

00:29:20: Deswegen würde ich an der Stelle vielleicht einmal zusammenfassen wir haben gesagt Software bzw.

00:29:25: digitale Lösungen müssen reale Probleme lösen.

00:29:30: Pflegekräfte beziehungsweise Nutzen da müssen Teil des Entwicklungsprozesses sein.

00:29:35: Diese Lösungen müssten intuitiv sein Und sie müssen am Ende des Tages Arbeit auch wirklich abnehmen, um akzeptiert zu werden.

00:29:44: Ja und wir brauchen noch einen Kulturwandel dazu.

00:29:46: Also IT-Projekte sind keine reinen IT- Projekte.

00:29:49: Wir brauchen diesen Kulturwandel.

00:29:52: Nur so schaffen wir das

00:29:54: Vielleicht ganz zum Abschluss Man könnte daraus auch ein bisschen einen Paradoxon ableiten Denn auf der einen Seite – wir wissen es du hast es auch nochmal betont Pflegekräfte sind überlastet Wünschen sich Entlastung Aber auf Basis der Change-Vertiege lehnen Sie oftmals neue Tools ab.

00:30:13: Es ist ja ein Paradoxon bzw.

00:30:16: eine Misere, wie kommen wir deiner Meinung nach daraus?

00:30:21: Indem die Pflegekräfte endlich ernst nehmen und sie nicht nur als Kostenfaktor betiteln, indem wir sie wirklich supporten und unterstützen, indem ihr sie wertschätzen, indem ich sie mit einbeziehen Und nur dieses Mit-Einbeziehen, das Wertschätzen und auch wirklich zu verstehen, dass du eine wahnsinnige Arbeit sie leisten.

00:30:41: Tag für Tag mit zum Teil brutal schlechten Tools hilft diese Change Fatigue zu durchbrechen – und da müssen wir ihn kommen!

00:30:51: Danke dir für deine Einschätzung!

00:30:53: Gerne.

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