Business-Modelle der neuen Energiewelt – Dings & Digital mit Andreas Piepenbrink von E3/DC (DD#18)

Shownotes

Mieterstrom, Energy-as-a-Service, P2P-Stromhandel, Plattformen: In der Energiewelt gibt es gerade viele Geschäftsmodelle, die technisch solide funktionieren. Die härtere Frage ist allerdings, welche davon sich rechnen und welche im Alltag an Abrechnung, Recht und Bürokratie scheitern. Andreas Piepenbrink, CEO und Mitgründer von E3/DC, sortiert das im Gespräch mit Niklas Tüpker von slashwhy gezielt ein.

Die wichtigste Erkenntnis:

Neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft stehen und fallen mit der Wirtschaftlichkeit, technische Machbarkeit allein reicht nicht. Vieles, was nach Zukunftsmusik klingt, läuft für Andreas Piepenbrink längst. Was tragfähige Modelle im Alltag wirklich ausbremst, sind Messwesen, Abrechnung und ein Regelwerk, bei dem er selbst beim EEG einräumt, dass niemand mehr durchblickt. Sein Wunsch an die Politik ist deutlich: massiver Abbau von Vorschriften statt neuer Regulierung.

Das besprechen wir in dieser Folge:

  • Mieterstrom in der Praxis: Wahlrecht, Steuern, Messkonzepte und was Energy Sharing einfacher gemacht hat
  • Warum Speicher und Flexibilität in der Energiewirtschaft längst kein Kostenproblem mehr sind
  • Energy-as-a-Service, Flatrates und P2P-Stromhandel: was sich rechnet und was nicht
  • Was die Immobilienwirtschaft braucht, um neue Geschäftsmodelle in Gebäuden wirtschaftlich abzubilden
  • Was Konzerne von Start-ups lernen können und wie viel Regulatorik die Branche tatsächlich braucht

Für wen ist diese Folge relevant?

  • Entscheider in der Energie- und Versorgungswirtschaft
  • Digitalverantwortliche bei Stadtwerken und Netzbetreibern, die neue Erlösmodelle bewerten müssen
  • Verantwortliche in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, die sich mit Mieterstrom, Laden und Wärme auseinandersetzen wollen
  • Alle, die wissen wollen, welche Geschäftsmodelle der Energiewende schon Marktstandard sind und was davon noch Hype ist

Über unseren Gast:

Andreas Piepenbrink ist CEO und Mitgründer von E3/DC, einem der führenden Anbieter für Hauskraftwerke und Energiespeicherlösungen in Deutschland. Unter seiner Leitung hat sich das Unternehmen zu einem wichtigen Treiber der dezentralen Energiewende entwickelt. Piepenbrink gilt als Verfechter intelligenter, vernetzter Systeme, die Erzeugung, Speicherung und Verbrauch optimal aufeinander abstimmen. Mit seinem tiefen Verständnis der Branche und einem klaren Blick für technologische Trends verbindet er wirtschaftliche Perspektiven mit dem Ziel, die Energiewende zuverlässig und bezahlbar zu gestalten.

Über unseren Host:

Niklas Tüpker leitet als Business Manager den Bereich CleanTech bei slashwhy. Mit seinem Team betreut er vom Standort Osnabrück aus namhafte Kunden aus dem Energieumfeld und weiteren Industriezweigen. Gemeinsam entwickeln sie Individual-Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur. Niklas' Passion: Kunden und deren Business Case verstehen und durch großartige Software und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu Fans machen.

Über slashwhy:

Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.

Hinweis: Dies ist Gespräch #3 von 3 zwischen Niklas Tüpker und Andreas Piepenbrink.

Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz

Transkript anzeigen

00:00:06: Andreas, herzlich willkommen bei Slashwhy.

00:00:08: Schön, dass du da bist!

00:00:09: Wir sprechen heute über Businessmodelle in der neuen Energiewelt – ein sehr spannendes Thema.

00:00:15: Beginnen wir mal mit einem Aufhänger.

00:00:18: Die Energiewende kostet Jobs heißen oft aber ist es nicht das Gegenteil der Fall?

00:00:24: Rund um Daten, Software, Plattform und Energieautomation entstehen gerade neue Geschäftsmodelle, in denen wir noch gar nichts davon verstanden haben und wissen was entsprechend noch entsteht und getestet werden kann.

00:00:36: Ich würde mich gerne mit dir dazu austauschen, heute ein paar Sachen andiskutieren, ansprechen und darüber sprechen.

00:00:42: Was ist eigentlich Hype?

00:00:43: Und was ist Zukunft?

00:00:45: Wo lohnt es sich auch für etablierte Unternehmen aus der Automobilwirtschaft, Bau im Mobil, den Tech- und Deiter genauer hinzusehen?

00:00:53: Dementsprechend lass uns anfangen!

00:00:54: Und Andreas, warum muss es aus deiner Sicht so wichtig über neue Geschäftsmodelle zu sprechen und nicht nur über Technik und Politik?

00:01:02: Es gibt ja einen alten Spruch entweder man geht mit der Zeit oder man geht.

00:01:06: Die einzige Frage ist ja, welcher Trend es wirklich volkswirtschaftlich so nachhaltig, dass man der S-Core lieber folgen sollte als sie auszusetzen.

00:01:18: Und naja warum ist das wichtig?

00:01:21: Es geht um Wirtschaftlichkeit, es geht um Aggregatoren und Projektiere, es gibt digitale Geschäftsmodelle, es.

00:01:33: Und am Ende des Tages geht es auch um Transparenz effizient zum Kostenbewusstsein aller Art und so ein bisschen wie bei der Tankstelle, wo alle auf den Spritpreis schauen.

00:01:42: Alles wird dynamisch und digital und deshalb gibt's nur wenige Dinge die man unterlassen kann dabei.

00:01:50: Das heißt, man muss sich tatsächlich transformieren.

00:01:53: Wir sind diese Kontrativzübchen und dieser Zug das heißt der Elektrifizierung.

00:01:58: Elektrifozierung bedeutet ja nichts anderes als ... Na ja, zum großen Teil fossile oder rein mechanische Prozesse durch Erneuerbare zu ersetzen und das Thema hat mir auch schon mal bei dir hier um digitale Welten die das Ganze so braten.

00:02:18: Da bin ich dabei oder nicht dabei?

00:02:22: Tja, apropos dabei sein was ist so deine Meinung dazu wenn es darum geht wie sich die Rolle von etabliertem Unternehmen diesen Ökosystem verändern?

00:02:32: Es gibt ja so Megatrends, also vom Produkt zum System.

00:02:36: Vom Produkt zum Service, vom zentralen Versorger zu dezentralen Lösungsanbietern von Monopol zur Plattform und das bringt natürlich einige Veränderungen mit sich.

00:02:51: unter anderem sind hier auch Start-ups oder der ganze M&A Bereich oder der Venture Bereich ein gutes Mittel Und man darf nicht vergessen, es geht ja auch um Nachhaltigkeit und Zäkularität.

00:03:05: Warum das jetzt so ein großes Thema ist hängt wahrscheinlich mit der Jugend zusammen oder mit einem neuen Anspruch an die Arbeit?

00:03:14: Aber es ist ja ... Der Gedanke etwas mehrfach zu nutzen oder zu erneuern scheint ja faszinierend zu sein.

00:03:21: Ja als Ingenieur wird mal sagen dass es perfekte Effizienz.

00:03:24: aber es is ja mehr als das, da sind ja auch Kreisläufe.

00:03:27: Das macht schon interessant.

00:03:30: das ändert sozusagen auch viele Dinge.

00:03:32: Das heißt, nee es ist nicht mehr das Gas was einfach durch den Auspuff geht, sondern es ist vielleicht ein anderer Rohstoff der effizienter Endmobilität und Wärme umgesetzt wird.

00:03:49: Wenn wir mal über konkrete Dinge sprechen die sich vielleicht verändern heute ist ja so jeder... Ein Großteil der Mieter hat seinen Fixstrom.

00:04:00: Ich schließe den Strompreis ab.

00:04:01: Mein Grundpreis kann für mich kalkulieren, wie lange das

00:04:03: dauert.".

00:04:04: Ein Thema was ja gerade passiert ist das Thema Mieterstromen.

00:04:08: Pokalenergie für alle.

00:04:09: aber um das die spannende Frage ohne Bürokratie-Hölle?

00:04:14: Was ist so da dein Thema?

00:04:16: Wie funktioniert das?

00:04:17: Was sind die Potenziale?

00:04:20: Also Mieterstrom ist schon etabliert mittlerweile.

00:04:26: Ich habe ja in Deutschland auch ein etwas komplizierteres Energierecht als beispielsweise in der Schweiz.

00:04:31: Das heißt, der deutsche Mieter hat Wahlrecht und kann sich auch den Mieterschwurm entziehen und kannst ihn nicht zwingen.

00:04:38: Und natürlich hatte er auch Abrechnungsrecht.

00:04:41: Ist ja selbstverständlich.

00:04:42: das Problem ist nur du musst es als Versorge abrechnen weil du darfst zwar vielleicht Kunstwerke oder eine Flasche Wasser weiterverkaufen in Deutschland Aber wenn du Energie weiterverkaufst, musst du die Energie besteuert weiter verkaufen.

00:04:57: Das heißt, die Umlagen müssen drin sein und es muss konkret gezählt werden.

00:05:01: Und deshalb hast du das ganze Messwesen drin und dann lasst du das Vertragswesen drinnen.

00:05:05: Das kriegste also alles gratis bei jedem Metastromodell?

00:05:09: Und ich sage mal, dann gibt es natürlich die Messkonzepte.

00:05:12: Es gibt auch so Fundamentalansätze – ist ganz witzig!

00:05:15: Also eine gute Freundfamilie macht das in Hamburg.

00:05:18: Der hat wirklich da besitzt der Mieter tatsächlich in die Teilanlage auf dem Dach und auch den Speicher im Keller.

00:05:25: Ob das jetzt wirtschaftlich ist, sei einmal dahingestellt.

00:05:28: aber es gibt da diverse Dinge und ich finde einfach wichtig dass ja, dass der Miete auch was machen kann.

00:05:35: und am Ende des Tages Es ist eine ziemlich gute Geschichte.

00:05:41: Aber es ist natürlich kein klassisches Thema der Immobilienwirtschaft, sondern eher ein Nachrüstthema her.

00:05:50: Also im Sinne von den nachrüstung von Bestandsgebäuden und da entsprechende Dinge dranzeigen?

00:05:55: Nein, aber modernisierungsthema

00:05:56: also...

00:05:58: Ja und am Ende wenn die Chance da ist dass alle davon gewinnen, dass ich als Mieter daran partizipiere den günstigen lokal erzeugten Strom dann auch zu verbrauchen ... verändere ich vielleicht über Informationen mein Handel, ne?

00:06:13: Dass ich dann sehen kann.

00:06:15: Was bringt das mir eigentlich?

00:06:16: Ja jetzt richtig!

00:06:17: Man kann zur Arzt auch ein bisschen einfacher gemacht haben.

00:06:19: Ich glaube es ist eine Paragraf-Auf-Zwein-Vierzig-B-INWG.

00:06:22: Energy Sharing.

00:06:23: also man kann jetzt auch dann... Man muss vorher den letztverbrauchenden Mieter wie der so schön heißt auch vollständig versorgen.

00:06:32: Man muss ihn jetzt nicht mehr.

00:06:33: Der kann auch noch Netzbezug.

00:06:36: von einem anderen Anbieter haben und es macht's deutlich einfacher.

00:06:42: Ja, spannend!

00:06:42: Ich glaube die Crux sind schickweifend.

00:06:44: nicht so mitbekommen ist natürlich das Thema Bürokratie.

00:06:47: habe ich jetzt PV-Sturm verbraucht, habe ich Reststrom an der Netz gekommen ist?

00:06:51: Ist das dann ein Solidaritätspreis dass sich quasi mische oder werde ich dafür bevorzugt wenn auch den Stromverbraucher wenn die Sonne scheint?

00:07:00: lokal steuere ich meine Waschmaschine oder meinen Trockner entsprechend so, dass der dann auch läuft wenn das entsprechend da ist.

00:07:05: Ja ein spannendes neues Thema was auf jeden Fall in dem Markt eintritt und zeigt, dass die Energiewende durch neue Geschäftsmodelle funktionieren kann.

00:07:14: Vielleicht ein anderes Thema Flexibilitätsvermarktung Speicher als aktiver Marktteilnehmer?

00:07:22: Das stichwort schlecht hin ohne Eigenwerbung.

00:07:26: Flexibilität bedeutet ja nichts anders als Lastverschiebung Und ich brauche das einfach.

00:07:32: Das heißt, ich brauch die Speicher an allen Netzebenen und als Grid-Scale-Speicher um Strom zu liefern wenn so wenig da ist.

00:07:42: Um Strom wegzuspeichern, wenn es so viel da ist... Ich brauche sie im Netz, als Netzbetreiber, um Pufferkapazitäten zu haben und um Lasten zu senken.

00:07:54: Ja, auch für Gebäude, um einfach zu dekarbonisieren!

00:07:57: Das ist wie eine große Energiesparlampe.

00:08:00: Ja, da brauche ich das und ich muss es tatsächlich vermarkten.

00:08:03: Das heißt hat sich funktiziert an der Weiß eigentlich ziemlich einfach.

00:08:07: Der ganze Strom wird in den Markt verkauft von den Erzeugern oder gehälfte mindestens.

00:08:12: Und ich muss ihn von da sozusagen dynamisch wieder weiterverkaufen.

00:08:17: Das mache ich am besten in Flexibilitäten weil du weißt ja gar nicht wann du Strom verbrauchst.

00:08:24: deshalb ist es clever Autos zu laden, Wärmepunkten thermisch aufzuladen und ein Speicher.

00:08:29: Und dich nicht jetzt sozusagen die Kaffeemaschine anzustellen.

00:08:33: Und es ist ja so im Stromnetz darf nur das verbraucht werden was erzeugt wird.

00:08:37: Das sind ja die Fünfzig Hertz Synchronenregel und die muss ganz genau eingehalten werden.

00:08:45: Ja spannendes Thema auf jeden Fall mit viel Potenzial.

00:08:48: Vielleicht mal ein anderes Thema... Energy as a Service, Flatrates, Full-Service-Darife, P to P Stromhandel.

00:08:55: Was ist da dein Blick drauf?

00:08:57: Ja, da gibt es viele Dinge.

00:08:58: also Energy As a Service ist interessant.

00:09:02: Es gibt zum Beispiel das Energieeinsparcontracting.

00:09:05: Also das ist recht witzig.

00:09:08: Man spart dem Kunden durch intelligentes Energiemenagement z.B.

00:09:12: Wärme und lässt sich anteiligt dafür bezahlen so eigentlich wie ein Konsalton.

00:09:18: Klärwoll-Geschichte ist auch in Frankreich ganz populär.

00:09:21: Und ja, Flatrates bin ich ein absoluter Gegner weil im Gegensatz zu einer Datenflatrate die EROKRA die Sinn macht im Internet.

00:09:31: Ist ja bei Energie ein bisschen schwierig mit dem Energiewereich.

00:09:34: In Niklas ist eigentlich eine Flatrate immer mit Vorsicht zu genießen, weil ... Ich sag mal Porsche, halte Zeit ist immer mehr als nötig!

00:09:43: Weil am Ende des Tages muss einer die Rechnung bezahlen und in Klärwald schon nur kurz einfach Geld.

00:09:48: Und ja, peer-to-peer Stromhandel ist natürlich der Knaller.

00:09:54: Also On-Site PPAs auch ein Renner.

00:09:58: Das ist das Schöne im Strom.

00:09:59: Du kannst tatsächlich von irgendjemandem von einem Produzenten Kontingente kaufen zeitlich variabel oder nicht wenn es für die Erneuerbarung interessant wird.

00:10:08: und aber du musst natürlich Energiewirtschaft immer den Transport bezahlen.

00:10:13: Von daher Meine Begeisterungsfähigkeit für so was limitiert, aber als Industriekunde machst du dir da schon deine Gedanken.

00:10:20: Du kannst ja auch deine Strompreise deutlich reduzieren durch solche cleveren ... ... ja Services-Contacts.

00:10:30: Ganz klar ist ein Riesenhebel und eigentlich Ein dynamischer Strompreis oder ein dynamisches Netz entgelt es ja auch ins Service, weil ich habe Energiemanagement was das für dich nutzbar macht.

00:10:44: Auf Deutsch der Strom, der günstig ist den Verbrauchst du zu einem späteren Zeitpunkt-Service-Energiemanagement hier.

00:10:52: Dann denkt man, dass wir alles so fancy und mal einen Knaller in dem Podcast hier... Viele Leute denken Speicher, aber das ist doch alles teuer!

00:10:59: Die Firma CRTL wird nächstes Jahr tausend Gigawatt produzieren also davon geht ein bisschen mehr als die Hälfte in Mobilität, aber auch die Hölfte in Energiemärkte.

00:11:11: Es ist unvorstellbar und wir glauben in Deutschland, dass man irgendwie fünfzig oder hundert Gigawatt, das es sehr viel sei.

00:11:17: Das ist weniger als ein Zehnteljahrsproduktion des größten Batterie-Produzenten.

00:11:21: Und man liegt auch bei den Kosten.

00:11:23: einfach, dass du mal eine Zahl gehört hast beim Speicher oder bei der Flexibilität Bei einen Cent pro Kilowattstunde Lebensdauerkosten bei sehr großen Spielen ... so günstig, das ist ein Bruchteil der Erzeugungskosten.

00:11:36: Und deshalb bin ich einfach sozusagen vielleicht schon zu lange im Geschäft.

00:11:40: für mich ist es so offensichtlich... ... dass der Speicher eben nicht zu teuer ist und man das machen muss.

00:11:46: Und er ist natürlich sehr effizient.

00:11:48: Wesentlich effizierter als Wasserstoff und auch Langzeitspeicher war mittlerweile.

00:11:53: Daher erleben wir eigentlich einen guten Zeitpunkt für die Services.

00:11:57: Neue Potenziale auf jeden Fall!

00:11:58: Wenn

00:12:00: wir mal drauf schauen was gerade gesagt Speicher sind da sind gegeben ist ja spannend, gewisse Kapazitäten miteinander zu vernetzen.

00:12:07: Stichwort Plattformmarkplätze, digitale Ökosysteme statt eben einzelner Geräte.

00:12:12: wie siehst du das?

00:12:13: Ja hätte ich früher auch gesagt na da sind wir aber weit weg.

00:12:16: ne es ist mittlerweile Standard.

00:12:18: Denke einfach an Roaming-Plattformen.

00:12:20: Du willst dein Auto laden?

00:12:22: Du fährst so einem Mobility Service Provider und kannst aber trotzdem deine Karte benutzen.

00:12:29: Das heißt, diese Roming-Plattformen sind einfach wichtig.

00:12:31: oder Chargepoint Operator Plattformen.

00:12:34: Oder auch Transaktionsplattformen, die dich interessiert hoffentlich nicht wie da ein Strom ins Haus eingekauft wurde, sondern nur dass er entsprechend erneuerbar oder günstig war.

00:12:46: Aber dafür musst du natürlich auch mehrere Transaktionen pro Tag machen.

00:12:50: Intraday oder Day-Add Handling.

00:12:53: Ja, Energiemanagement haben wir schon strapaziert.

00:12:55: Es gibt es auch Plattform für Cloud-Platformen Und es gibt auch Interoperabilitätsplattformen, ihr als Softwarehaus wisst das auch.

00:13:06: Wir haben da eine Energy App Alliance gegründet

00:13:08: d.h.,

00:13:10: wir glauben tatsächlich an eine Plattform die Hersteller übergreifend Datenstandard und Vertragstandards schafft weil alle mitmachen ist so ein bisschen altruistisch.

00:13:22: aber ich glaube das braucht's.

00:13:24: und ja sind nur vier Beispiele dafür Dass man, das ist jetzt nicht irgendwie fancy Zukunft sondern es ist schon irgendwie Marktstandard.

00:13:34: Schon da und kann geliebt und genutzt werden den sich.

00:13:37: Ein Kundenplattform wird's natürlich auch.

00:13:38: Das heißt jeder Hersteller hat also ja seine Plattform.

00:13:41: In

00:13:41: der Kombination miteinander der verschiedenen Hersterfersuche, was du gerade schon sagtest... Du hast grad schon gesagt Stichwort Gebäude, wenn wir mal wie als Dash war entwickeln auch Hardware-Naht tatsächlich Software, also Embedded Energy in Gebäuden Wenn wir dann darauf gehen und sagen, okay Energieversorgung.

00:13:56: Wir teilen die Immobilienentwicklung nicht nur was für Fenster habe ich sondern da gibt es ja auch andere Dinge, die wir zweit schon grob angerissen haben.

00:14:03: aber vielleicht noch mal einen Blick drauf auf die Gebäude.

00:14:05: Was ist so da dein Blick drauf?

00:14:07: Die Geschäftsmodelle in der Energiedewende.

00:14:09: Schwieriges Thema also die Immobilienwirtschaft gibt's ja im Groß, also Stichwort Wonovia und im Mittelstand und auch als Privatmann grundsätzlich glaube ich das.

00:14:24: Du hast einen Metastrom vorhin angesprochen, also es braucht einfach das Thema Prozesse und Projektierung.

00:14:30: Weil du kannst nicht über... Nicht alles über den Handwerker abwickeln!

00:14:35: Du brauchst auch professionelle Spezialisten die mehrfache Abhängigkeiten für dich als Immobilien-Mann bereitstellen.

00:14:47: Also hat man Stichwort Metagrid für Metastrohme oder Oder sagen wir es mal Hubjack für Roaming, das brauchst du einfach.

00:14:55: oder du brauchst auch wenn du zum Beispiel jetzt Ladesäulen anbieten möchtest.

00:15:00: Für Gäste oder Mieter brauchst Du auch einen Abrechnungsdienstleister und auch ein CPO.

00:15:07: Ja, da ich sage mal weil ich es mir ganz gut gefällt, fällt man ein bisschen Werbung.

00:15:11: Stefan Ehinga ist ja auch im ZVR sehr aktiv.

00:15:15: der hat z.B.

00:15:16: das Ladennetz promotet

00:15:18: d.h.,

00:15:18: er dafür gesorgt, dass jeder relativ einfach im Full-Service-Paket zu einer öffentlichen Wallbox kommen kann und macht alle Schritte dabei.

00:15:31: Die Energieversorgung wird durch solche Projektierer oder Servicedienstleister auch für die Immobilienwirtschaft attraktiv.

00:15:39: aber die Immobilienwirtschaft kann natürlich auch bei jedem erweiterten Solateur Also bei Firmen die Wärmepumpe und PSAO Speicher als Komplettlösung anbieten, mit einem Energiemanagement einkaufen.

00:15:54: Aber manche Sachen sind einfach dann doch ein bisschen komplizierter.

00:15:59: Thema Abrechnung, Laden, Thema Mieterstrom – das vielleicht nicht jeder Handwerksbetrieb das anbietet?

00:16:05: Und da brauchst du dann diese professionellen Spezialisten!

00:16:10: Als Add-on zur Hardware sage ich mal oder die Verkabelungen, die Themen, die wir kennen, Installation der Bevoranlage ... und dann diese Ad on World Use quasi noch zu liefern.

00:16:18: Ja, du brauchst auch dann die Betriebsführungen oder die Plattform... ... und die kommt ja meist nicht von einem Hersteller.

00:16:26: in unserem Fall schon,... ... aber es ist eher die Ausnahme und das macht es spannend,... ... weil so ein bisschen wie die ideale Hausautomation, ich glaube dir gibt's auch nicht.

00:16:37: Zu viel überteiligte, ne?

00:16:38: Das ist dann wieder... Die nur

00:16:39: überteiligt, aber bei KINX als Beispiel... ... das gibt's halt im Energiebereich nicht.

00:16:43: Es ist eine schöne Wunschvorstellung!

00:16:47: Was können aus deiner Sicht neue Player in der Energiewitschaft von Start-ups rund um die neuen Businessmodelle lernen?

00:16:56: Agilität, Innovationsgeist.

00:16:58: Einfach Risikobereiter sein, schneller sein einfach was umsetzen ohne drei Durchschläge.

00:17:05: Pauschal!

00:17:05: Ich glaube schon dass das so das klassische Unternehmer tun und das findest du meiner Meinung nach eher im Kleinen als den Großen.

00:17:15: Von daher gilt es sehr wahrscheinlich Und... Ja, ich denke das darauf kommt es auch an.

00:17:21: Weil die Corporals oder die tradierte Energiewirtschaft ist ja ein Ewigkeitsgeschäftsmodell.

00:17:28: aber im Umlageverfahren muss man schon leider sagen ganz negativ würde vielleicht Robin Hood sagen dass es Wegellagerei, aber es sei ein langes gepflegtes Geschäftsmodel und da schlägt man halt nicht so viele Haken.

00:17:42: warum auch?

00:17:43: Warum soll man das tun?

00:17:44: Aber die ganzen Trends ... wie erneuerbare Energien oder Digitalisierung.

00:17:50: Die sind halt schon dann der Treiber dafür, dass man was ändern muss.

00:17:53: Das kann man meist nicht selber machen.

00:17:55: deshalb braucht man gute Partner so wie euch und uns.

00:17:58: Ja zusammen geht es dann tatsächlich.

00:17:59: Wir haben jetzt darauf geschaut.

00:18:00: was können die entsprechenden Player von den Startups lernen?

00:18:05: Vielleicht nochmal den Blick zurück und anders herum.

00:18:08: Ja

00:18:09: positiv ausgedrückt vielleicht Solidität oder Langfristigkeit Vielleicht auch ein bisschen Strategie in die Richtung.

00:18:21: Wie baut man Ewigkeitsgeschäftsmodelle?

00:18:23: Vielleicht sogar, wie bauten wir wiederkehrende Einnahmen auf?

00:18:26: MRA-Modelle, warum nicht?

00:18:29: Kann man vielleicht auch lernen.

00:18:30: und ja... Man kann vielleicht auch Erziehung machen.

00:18:34: also ich glaube einfach das Kultur oder ich glaube auch, dass Startups, Corporates was geben können im Sinne von dazu lernen und umgekehrt auch.

00:18:46: Aber wahrscheinlich immer jetzt ein Analysten-Frag.

00:18:50: Ich glaube, dass die meisten M&As eher unglücklich sind.

00:18:54: Vielleicht können wir das ändern durch eine andere Herangehensweise in Zukunft?

00:18:59: Weil vielfach glaubt er... Also so einen Zusammenarbeit besteht ja meistens darin, dass der eine glaubt, er braucht die Kompetenzen vom anderen und lässt ihn dann aber nicht leben sondern... ...sintigriert den oder Was auch immer, was dann zu beiderseitiger Unzufriedenheit kommt.

00:19:15: Ich glaube es kommt sehr darauf an auf die Erfahrungen der Wartungshaltung und umwandeln miteinander.

00:19:20: Kann man viel falsch fühlen wie jemand?

00:19:22: Ja das spielen ich glaube die Integration dann in den neuen Themen.

00:19:25: Das ist immer das Spannende, was du gerade sagtest.

00:19:27: Ja wir haben jetzt verschiedenste Geschäftsmodelle, die wir mal beleuchtet haben angerissen diskutiert und besprochen.

00:19:34: vielleicht einen Blick nochmal von einer anderen Ebene da drauf.

00:19:38: braucht es aus deiner Sicht im diesem Bereich mehr Regulatorik oder eher möglichst viel unternehmerische Freiheit?

00:19:48: Also ich glaube, unternehmerischer Freiheit tut allen gut.

00:19:53: Ausnahmslos.

00:19:54: aber die Regulatorik ist natürlich.

00:19:56: Deutschland leidet an Regulierungsgut und an Staatsquote und an Übergriffigkeit ohne jetzt Libertär zu argumentieren.

00:20:05: Aber das geht gar nicht Und wir brauchen eher eine Offensive Die Bürokratie Massenweise abzubauen und zu vereinfachen.

00:20:15: Ganz konkret in der Energiewirtschaft ist es leider so, die ist sehr kompliziert geworden, siehe nur das EEG.

00:20:23: Da blicken wir beide nicht durchsetzt wenn wir das jetzt ein Jahr lang durcharbeiten würden.

00:20:30: Genehmigungsverfahren, Antragswesen, Abbau von Vorschriften... Deutschland steckt da irgendwie fest ja?

00:20:41: Ich weiß auch nicht, ob andere Länder wirklich besser sind.

00:20:43: Aber die Deutschen waren mir dafür bekannt, dass sie Taten dran hatten und auch was gerissen haben.

00:20:52: Es fehlt so eine Aufbruchstimmung im Verwaltungsbereich glaube ich.

00:20:59: Ich lese mal nur das die Arbeitsplätze, die abgebaut werden steht in der Zeitung, dass Sie im Verweihungsbereich aufgebaut werden.

00:21:07: Das ist hier einer Energiewirtschaft nicht der Fall.

00:21:09: aber wir brauchen eher einen massiven Abbau der Regulaturen ...durch toller Rede man, aber man muss es probieren.

00:21:18: Anfassen!

00:21:19: Vielleicht zum Abschluss wenn du morgen einen neuen Geschäftsbereich gründen würdest?

00:21:26: Mit wem in welchem Bereich und warum?

00:21:30: Auf jeden Fall mit jungen Leuten.

00:21:32: Leuten die Lust haben.

00:21:33: Leute die für was brennen... Und die nicht so viel darüber nachdenken dass das vielleicht doch nicht klappen könnte.

00:21:45: Wir haben es ja auch gemacht, die sogenannte Energy App Alliance ist ja ein Giant Venture.

00:21:50: Aber das braucht doch viel Verbegeisterung und ich habe ehrlich gesagt soviel zu tun mit dem Markt und der Transformation in den letzten Jahren.

00:22:02: Es gab viele Verwerfungen durch letztlich Demand-Response von Markter.

00:22:11: So ähnlich wie beim E-Bike.

00:22:12: Ich hab genug Auslastung!

00:22:16: Ja, junge Leute.

00:22:16: Startups ist immer wieder schön zu sehen was man alles erreichen kann durch Leute die Visionen haben.

00:22:24: Neue Ideen einbringen und Dinge hinterfragen, die vielleicht schon da waren.

00:22:29: Andreas vielen Dank für deinen Besuch hier bei slashwhy!

00:22:34: Mein Erkenntnis heute Ein Geschäftsmodell funktioniert nicht nur weil es technisch machbar ist.

00:22:39: Das habe ich gelernt, das muss dem Nutzer einen echten Mehrwert bringen.

00:22:41: Darum haben wir kurz gesprochen dass da verschiedene Beteiligte auch entsprechend daran partizipieren können.

00:22:46: Es muss im Alltag funktionieren und natürlich auch für Unternehmen wirtschaftlich tragfähig sein.

00:22:51: wenn Investitionen lohnen sich dann nicht nur wenn das Ganze funktioniert.

00:22:53: und genau in diesen drei Klangen entscheidet sich dann ob Ideen noch zur echten Lösung werden und ich glaube in meinen Augen was ich verstanden hab Dieses Zusammenspiel, neue Player wie ihr von E3/DC bringen da Innovationen, Tempo und Kunstzentrierungen mit.

00:23:07: Schauen drauf was braucht der User?

00:23:08: Der Nutzer hat etablierte Akteure wie Netzbetreiber, Stadtwerke oder OEMs entsprechend die Reichweite haben um dann neue Themen voranzubringen.

00:23:17: Und natürlich Infrastruktur und Systemerfahrung.

00:23:19: Was ich jetzt gelernt habe was du gesagt hast wenn beide Seiten zusammen denken miteinander handeln statt nebenan der Herz entwickeln Ich glaube dann haben wir ein Potenzial wo neue Modelle entstehen können.

00:23:29: Junge Leute, ich glaube auch ältere Leute dürfen neue Ideen haben.

00:23:31: das ist ja glaube ich passend tatsächlich die skalieren und sich langfristig tragen.

00:23:34: Ich glaube das ist ein Punkt den ich heute mitgenommen habe denn in meinen Augen braucht die Energiewende nicht unbedingt weitere Konzepte die nur im White Paper glänzen sondern was ich gelernt hab sie brauchen Lösungen die Menschen verstehen dass Sie nutzen wollen und entsprechend Unternehmen auch nachhaltig betreiben können.

00:23:50: wenn wir das gemeinsam gestalten können dann haben wir vieles erreicht.

00:23:54: Das war sehr schön zusammenfassbar.

00:23:55: jetzt

00:23:55: war es genau.

00:23:56: Vielen Dank, Andrea ist für dein Besuch und bis zum nächsten Mal.

00:24:00: Danke!

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