Digitaler Reifegrad: Was Logistik- und Landtechnik unterscheidet – mit Guido Ringling von KRONE (DD#17)
Shownotes
Zwei Sparten, ein Eigentümer, zwei digitale Geschwindigkeiten. Wie kann das sein, wenn Landtechnik und Logistik unter demselben Dach arbeiten? Guido Ringling, Leiter Konzernstrategie bei der KRONE Holding, gibt Janna Spanke von slashwhy Einblick, wie sich KRONE Green und KRONE Blue beim digitalen Reifegrad unterscheiden und was beide Bereiche voneinander lernen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Der Unterschied im digitalen Reifegrad zwischen Landtechnik und Logistik ist bei KRONE folgt aus den jeweiligen Branchenlogiken. Die Logistik wird durch CO2-Regulatorik getrieben, die Landtechnik kämpft mit engen Erntefenstern, die erst durch aktives Gegensteuern vom Bremser zum Treiber wurden. Guido Ringling macht deutlich: Die eigentliche Stärke liegt nicht darin, beide Bereiche gleich schnell zu machen, sondern sie bewusst voneinander profitieren zu lassen, z. B. bei der gemeinsam entwickelten Smart Connect Box. Dieser Transfer ist eine aktive Führungsaufgabe.
Das besprechen wir in dieser Folge:
- Warum CO2-Regulatorik zum Digitalisierungstreiber in der Logistikbranche wurde
- Wie aus engen Erntefenstern in der Landtechnik ein Innovationstreiber statt ein Bremser wurde
- Wie offen Kunden ihre Maschinendaten teilen und welche Ängste dabei eine Rolle spielen
- Wie KRONE bewusst Wissenstransfer zwischen Landtechnik und Logistik organisiert
Für wen ist diese Folge relevant?
- Entscheider:innen in Landtechnik und Landmaschinenbau
- Entscheider:innen in der Nutzfahrzeug- und Logistikbranche
- Digitalverantwortliche in Unternehmen mit mehreren Geschäftsbereichen unterschiedlicher digitaler Reife
Über unseren Gast:
Guido Ringling ist Leiter Konzernstrategie bei der KRONE Holding und blickt dort gleichzeitig auf die beiden Unternehmenssparten KRONE Green (Landtechnik) und KRONE Blue (Nutzfahrzeuge und Logistik). Bevor er vor über 15 Jahren zu KRONE kam, war er in der Automotive-Branche tätig, ein Perspektivwechsel, der ihm bis heute hilft, Digitalisierung und Innovationskraft branchenübergreifend einzuordnen. Sein Blick auf beide Welten macht ihn zum idealen Gesprächspartner, wenn es darum geht, was unterschiedliche Industrien beim digitalen Reifegrad wirklich unterscheidet und was sie voneinander lernen können.
Über unseren Host:
Janna Spanke ist Business Manager bei slashwhy und immer auf der Suche nach sinnstiftenden Softwareprojekten, besonders in den Bereichen Agritech und Food. Mit einem Background in Soziologie bringt sie frische Perspektiven in die Tech-Welt und hat ein besonderes Talent dafür, Menschen an einen Tisch zu bringen und gemeinsam praktikable Lösungen zu finden. Ihre Energie und Offenheit helfen ihr dabei, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten und Verbindungen dort zu schaffen, wo andere noch Grenzen sehen.
Über slashwhy:
Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.
Hinweis: Dies ist Gespräch #2 von insgesamt 3 zwischen Janna Spanke und Guido Ringling.
Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen bei Dinks und Digital,
00:00:08: dem
00:00:09: slashwhy Podcast.
00:00:11: Heute zu Gast mit Guido Ringling, Leiter Konzernstrategie bei Krone.
00:00:15: Mein Name ist Jana Spanke.
00:00:17: ich bin Business Manager bei slashwhy und verantworte bei uns die AgriTech
00:00:21: Crew
00:00:22: wo wir Softwareprojekte für den Land und auch für die Bautechnik umsetzen.
00:00:26: Und was mir in den Gesprächen mit den Kunden immer wieder auffällt is dass der digitale Reifegrad zwischen den beiden Branchen echt unterschiedlich ist und deshalb freue ich mich heute besonders auf das Thema mit dir, Gilo.
00:00:41: Denn was KRONE ausmacht, sind zwei Branchen eigentlich unter einem Dach auch vereint zum einen die Landmaschinen und zum anderen Nutzfahrzeugaufbauten also im Trailerbereich.
00:00:56: Gleiche Eigentümer, gleiche Wurzeln und trotzdem eben zwei unterschiedliche Bereiche.
00:01:04: Gilo ergänzt gerne mal, stell gerne noch einmal ganz kurz die beiden Bereiche bei KRONE vor und was bedeutet das für den digitalen Reifegrad?
00:01:13: Ja danke dass ich nochmal hier sein darf.
00:01:15: Genau Krone ist ein Unternehmensgruppe die insbesondere aus zwei großen Säulen besteht.
00:01:19: Das eine ist die Landtechnikgruppe, die hauptsächlich in Spelle ansässig ist und das andere ist die Nutzfahrzeuggruppe ,die in Welte ansässigt ist.
00:01:25: In Welte produzieren wir seit Anfang der siebziger Jahre LKW-Anhänger und sind damit einer von Europas größten LKW Einhängerherstellern geworden.
00:01:37: Landtechnik ist also ein rein europäisches Produkt, weil einfach die Anforderungen in Nordamerika zum Beispiel völlig anders sind und deswegen braucht man die Kisten da nicht hin exportieren.
00:01:46: Land Technik müssen anders.
00:01:47: wir sind dort siebzig Prozent Export geprägt und neben Deutschland und Europa ist Nordamerica unser wichtigster Markt sind sehr viel internationaler mit unseren Produkten unterwegs.
00:01:58: was das Thema Digitalisierung und Innovationskraft und Unterschiede vor allen Dingen in den beiden Branchen angeht kann ich vielleicht so ein bisschen starten, dass ich ja gebürtig aus der Automotive-Branche komme.
00:02:09: Und ich glaube das vor fünfzehn, zwanzig, fünfundzwanzig dreißig Jahren gerade in Deutschland die Automotivbranche echt innovativ war und viele tolle Neuigkeiten und Neuerungen und neue Produktarten und Ideen und Innovationen in den Fahrzeugen rausgebracht hat.
00:02:27: Ich glaube aber um ehrlich zu sein, dass es sich ein bisschen geändert hat und was andere bräuchliche Stark aufgeschlossen haben.
00:02:34: Logistikbranche, eben ob ihrer Nähe zu der Automotive Branche auch einen Langzeitraum recht innovativ unterwegs war.
00:02:42: Aber Lkw-Anhänger gehören jetzt nicht zu den komplexesten und innovativsten Produkten die es so gibt auf der Welt – jetzt mal verglichen mit einem technologisch sehr viel komplexeren Hexler.
00:02:54: aber es gibt eine ganz andere Stückzahl Grundlage in der Logistika Branche also mit Lkws Anhängern als es in der Landtechnik der Fall ist.
00:03:02: Für uns als Firmengruppe, genau unter dem gleichen Inhaber in vierter Generation geführt ist das aber eben eine besonders schöne Kombination.
00:03:11: Weil es sind zwei völlig unterschiedliche Branchen die in der Regel auch nicht beide gleichzeitig Schwierigkeiten machen.
00:03:17: Das heißt man hilft sich auch gerne mal gegenseitig.
00:03:19: wenn die eine Branche mal ein bisschen Schwierigkeit hat dann ist die andere in den Regeln noch sehr stabil unterwegs und andersrum.
00:03:24: ich glaube dass wir uns da durchaus gegenseidig ganz gut helfen können.
00:03:28: Rein vom Größenverständnis her ist die Nutzfahrzeuggruppe macht ungefähr zwei Drittel unseres Umsatzes aus und die Landtechnikgruppe ein Drittel unsere Umsatz ist.
00:03:35: Wenn es jetzt darum geht, wie sich diese Branchen hinsichtlich ihrer digitalen Innovation verändert haben, dann glaube ich dass die Nutzfahrzeugbranche extrem stark in den letzten Jahren insbesondere von europäischen Regularien geprägt waren, die insbesondere das Thema CO² Reduktion im Bauch hatten.
00:03:51: Ist natürlich für uns als Lkw-Anhängerhersteller durchaus schwierig zehn Prozent CO² anzusparen wenn wir nicht mal einen verdammten Motor in unseren Maschinen oder in unseren Fahrzeugen haben.
00:04:01: Das heißt, wir müssen uns ganz andere Möglichkeiten einfallen lassen dem gesamten Logistik-System inklusive Zugmaschine CO² anzusparen.
00:04:10: Das kann man auf verschiedenste Arten und Weisen machen die meistens sind aber digital geprägt egal ob es nachher um einen sehr viel effizienteres Flottenmanagement geht.
00:04:18: um ist ein Tire Management geht also im Reifenmanagement dass man einfach sagt für bestimmte Streckenarten gibt's bestimmte Reifenarten die idealerweise auch Spritschbearnes einhergehen Aber auch das Thema Beladungsmanagement, Flotten-Management.
00:04:32: Das sind alles Themen die letzten Endes darauf einzahlen dass der Nutzer dieser LKWs und der Lkw-Anhänger oder der Spediteur am Ende des Tages effizienter mit seinen Assets unterwegs ist und am Ende CO² spart.
00:04:45: Das ist durchaus herausfordernd in dieser Branche.
00:04:49: aber ich glaube wir haben es auch da in den letzten Jahren echt spannende Lösungen rausgebracht.
00:04:53: ... die genau diese digitalisierten Aspekte in die Maschinen mit reinbringen, in die Trailer mit rein bringen.
00:05:00: Um letzten Endes auch da wieder den Kunden zu helfen... ...in ihrem Business profitabler zu werden durch Effizienzsteigerung und gleichzeitig Risiken zu minimieren,... ...dass sie irgendwann aufgrund von nicht eingesparten CO-Zwei auch noch Strafen zahlen müssen oder solche Geschichten.
00:05:15: Das ist schon Wahnsinn was mittlerweile regulatorisch auf Spediteure aber auch Landwirte ... und damit dann auch am Ende auf uns Hersteller einwirkt.
00:05:24: Elke Wernhänger sind jetzt nicht dafür bekannt, das margenstärkste Produkt zu sein,... ... dementsprechend ist es immer schwierig, Innovationen da reinzubringen... ...und in irgendeiner Form dafür auch Geld verlangen zu können.
00:05:36: Das ist ein sehr, sehr schmaler Grad.
00:05:39: Das heißt, es ist ein wahnsinnig hoher Kostendruck in den internen Entwicklungsprozessen um digitale Innovation mit reinzubrechen.
00:05:46: Die letzten Endes ist das Geschäftsmodell der Kunden so innovieren und profitabler gestalten lassen dass sie eben CO-Zweih einsparen, aber es sich auch letzten Endes leisten können müssen.
00:05:56: Das ist ein bisschen anders in der Landtechnikbranche als man für technologische Innovationen meistens auch noch bereit, ein bisschen mehr zu bezahlen.
00:06:02: Sie müssen genauso den Kunden nutzen mit sich bringen wie das in der Logistikbrancher auch der Fall ist.
00:06:08: Der Kunde ist letztendlich sehr ähnlich am Ende des Tages, auch weil er völlig anderes Business hat.
00:06:13: Für ihn geht's um seine Totalcost of Ownership – um seine Kostennutzerechnung Zuhause auf den Höfen oder in seiner Spedition.
00:06:20: Und dafür ist jede Lösung, die er einkauft muss sich rentieren.
00:06:24: Muss sich letzten Endes bei ihm wirtschaftlich widerspiegeln und das ist immer unser Ansatz für alle Lösungen, die wir in irgendeiner Form entwickeln, produzieren und vertreiben egal ob in der Landtechnik oder Logistikbranche.
00:06:35: Wie gesagt ich glaube die Logistika Branche ist stark geprägt von CO-Zwei-Regularien und die Land Technikbranche ist glaube ich stark innovativ dadurch gepräght dass es einfach einen unheimlichen Trend zur Technologisierung hätte.
00:06:47: Am Ende des Tages werden im Moment schon seit Jahren die Höfe immer professioneller.
00:06:52: Das heißt, der Trend zu absoluter Profitechnik ist ganz klar da und zwar weltweit natürlich in, ich sag mal hoch industrialisierten Märkten eher und schneller als das noch nicht so stark ausgeprägt in das realisierte Märkten.
00:07:04: der Fall ist aber auch dort wenn man jetzt mal in Indien denkt wo es von einem Einkuhbetrieb eben jetzt auch gerade da umgeht.
00:07:09: wie kriege ich denn Maschinen nach Indien?
00:07:12: Riecht die richtigen Maschine an den richtigen Ort In Indien kann sich richtigen Service erstellen Und Gedo hat jetzt wirklich von einem Kuhbetrieb auf einen ersten kleinen Traktor, der vielleicht mit dem Sechzig-Siebzig-Achtzig-PS-Motor ausgestattet ist und dann eben dort über die Felder fährt.
00:07:27: Völlig andere Herangehensweise, Thema Digitalisierung spielt erst mal eine ganz andere Rolle.
00:07:32: aber in allen gut industrialisierten Märkten ist der Trend völlig klar zur Hochtechnologisierung zum absoluten Profi-Markt, Profikunden, Großkundenbetriebe – und die brauchen Profitechnologien!
00:07:44: Und zu Profi-Technologien gehören eben auch viele digitale Add-ons, die in irgendeiner Form helfen das Geschäft irgendwie profitabler zu gestalten.
00:07:52: Das heißt CO²-Rularien haben einen starken Digitalisierungstrend in der Logistikbonse ausgelöst und Technologisierung dem Grunde nach aufgrund der Anforderungen an Profimärkte immer größer werdende Betriebe, immer leistungsstärkere Technik ist der Hauptgrund meiner Ansicht nach, der dazu geführt hat dass es in der Landtechnik viel über Innovationen und Digitalisierung gesprochen wird.
00:08:17: Was glaubst du, wenn wir gerade auch auf die Landtechnik schauen?
00:08:23: Gerade die Entwicklung in der Landtechnie ist schon besonders weil sie saisongetrieben ist.
00:08:27: ja also wir haben halt enge Erntefenster Zeitfenster wo neue Technologien eben nur getestet werden können oder in den Markt gebracht werden können.
00:08:37: das ist das eine.
00:08:38: und auch diese engen Ernte Fenster wo genau die Maschine ... performen muss, da darf kein Stillstand sein.
00:08:46: Ist das eher ein Treiber oder eher einen Bremser für Innovationen?
00:08:49: Wie schätzt du das ein?
00:08:50: Ich glaube wir haben es vielleicht geschafft von einem Bremser zu einem Treiber umzubauen... aber das war was ich am stärksten lernen musste als ich aus der Automotivbranche vor über fünfzehn Jahren in die Landtechnikbranche gewechselt bin,... dass dort eben der Wind anders weht und das ist eben andere Zeitfenster gibt, die man schlichtweg erwischen muss.
00:09:07: Was ja auch auf so eine Firma wie uns einen ganz anderen Produktionsdruck ausübt.
00:09:10: Am Ende des Tages kommt der erste Schnitt, wann auch immer er kommt.
00:09:14: Mal ist es im April der Fall, mal ist es in Mai der Fall... In manchen Regionen ist das auch früher der Fall.
00:09:19: Das heißt unsere gesamten Prozesse müssen darauf aufgebaut sein diesen Erntezeitfenstern ja letzten Endes zu folgen.
00:09:26: Das ist schon eine gewisse Herausforderung.
00:09:28: aber ich glaube dadurch dass wir sehr viel internationaler auch erproben mittlerweile haben wir das schon geschafft ein Stück weit den vermeintlichen Nachteil durch interne Umorganisationen und auch Geld, was wir in die Hand nehmen dafür ... einfach zu ändern und dadurch wieder Beschleunigung aufzunehmen.
00:09:44: Wir erproben international weltweit das gesamte Jahr, weil irgendwo ist ja immer Ernte... ...und dann fliegen wir die Maschinen und unsere Leute einfach da hin und erprobend dort.
00:09:54: Das ist sowieso gut, weil die Bedingungen eben einfach vollkommen unterschiedlich sind... ...um wir sicherer sein können dass wenn wir dann später mal Maschinen dorthin liefern,... ...dass sie halt auch wirklich entsprechend funktionieren.
00:10:03: Gleichzeitig haben wir aber auch bei uns hier ein großes Entwicklungs- und Forschungszentrum also ein Future Lab gebaut in Lingen wo wir natürlich auch ganzjährig durch verschiedene Prüfstands ein ganz anderes Maß an, sagen wir mal qualitativer Absicherung in die Maschinen reinbringen können und gar nicht mehr so sehr darauf angewiesen sind.
00:10:20: Aber unsere Konstrukteure sagen immer du kannst noch so viel berechnen und analysieren und FEM analysieren auf dem Prüfstandstell.
00:10:27: Die Wahrheit liegt sowieso nur auf den Feld.
00:10:29: Und deswegen ist es gut dass wir international aufgestellt sind überall auch Kooperationspartner haben und wirklich ganz jährlich unsere Maschine auf der Weltkugel ... erproben können.
00:10:39: Und deswegen glaube ich, ja es war ein Nachteil... Ja das war etwas was ich echt auch leeren musste wo ich auch... Wo andere Zeitfenster und Geschwindigkeiten vorher angepasst werden mussten als ich begonnen habe bei KRONE.
00:10:50: War einer meiner ersten Aufgaben den Produkt Entstehungsprozess zu entwickeln und Projektmanagement daraufhin aufzubauen.
00:10:56: Und genau dabei geht's darum dass die Entwicklungszyklen letzten Endes den Ehren der Saison folgen müssen.
00:11:02: Es hat uns aber schon geholfen ... international zu erproben, weil wie gesagt irgendwo ist immer Ernte.
00:11:09: Wo siehst du?
00:11:10: In welcher Branche siehst Du mehr Digitalisierungspotenzialen?
00:11:13: also wenn du mal auf die Logistikbranche schaust hast halt viel höhere Stückzahlen größere Betriebe ja auch größere Flotten in der Landtechnik einfach generell komplexere Maschinen dafür weniger Stückzahl saison getriebene Entwicklung.
00:11:32: Wo stehen die beiden im digitalen Reifegrad, wenn das miteinander vergleicht?
00:11:35: Also ich kann ja nur auf uns gucken und ich kann nur sagen dass wir uns wunderbar ergänzen.
00:11:39: Ich nehme mal ein Beispiel Wir haben eine große Smart Connect Box, eine KSC-Box entwickelt.
00:11:44: Die kommt aus ihrer Entwicklungsarbeit Im Prinzip aus der Landtechnik weil wir eben in der Lage sein mussten over the air Digitale Services auf Maschinensteuergeräte Flaschen encodieren zu können Egal wo wir denn dann sitzen und wo der Kunde mit seiner Maschine ist.
00:12:00: Wirtschaftlichkeit, Skalierung nur im Landtechnikbereich bei unseren Stückzahlen.
00:12:05: Schwierig!
00:12:06: Was wir also getan haben ist... Wir haben das Ganze zusammen mit der Logistikbranche entwickelt und haben dort in ganz anderen Stückzahl-Dimensionen eine Wirtschaftlichkeit in das Produkt Smart Connect Box reingebracht Und das finde ich ist eine ganze charmante Ergänzung.
00:12:19: Deswegen würde ich gar nicht sagen welche Branche der anderen folgt oder nicht folgen.
00:12:23: Ich glaube dass es sich bei uns wirklich immer mal wieder die Hand gibt Und mal ist die Landtechnikgruppe in Ticken vor, dann haben wir aber das Problem dass wir ja die Preise nicht erreichen können und deswegen skalieren über die Nutzfahrzeuggruppe.
00:12:34: Dann hat die Nuzfahrzeug-Gruppe eine spannende Idee wo wir sagen Menschen Beladungsmanagement Kamera Labeling usw.
00:12:43: kann man vielleicht auch nutzen um mit irgendeiner Form Bale Tracking zu machen.
00:12:46: auf dem Hof also geht die Nutzfahrzeug Gruppe wieder ein Stück nach vorne.
00:12:49: dann kommt der die Land Technik und zieht nach.
00:12:51: Also die beiden Branchen nehmen sich da nicht viel, wechseln sich immer so ein bisschen ab ... unterstützen sich gegenseitig aus der einen Seite ... ... stärker vielleicht mit einer rein technologischen ... ... Innovationskraft und auf der anderen Seite stärker ... ... mit einer wirtschaftlichen Skalierbarkeit.
00:13:06: Und deswegen glaube ich, dass sich beide nicht viel nehmen... ...und sich aber auch beide brauchen um letzten Endes ... ... wirtschaftliche Lösungen zu entwickeln,... ...die dann überhaupt marktanschlussfähig sind.
00:13:17: Das gehört ja auch immer dazu das er dann entsprechend bezahlbar sein.
00:13:19: Ja, spannend.
00:13:20: Also es ist wirklich nicht so getrennt sondern ihr tauscht euch in den beiden Bereichen auch untereinander aus und profitiert davon.
00:13:28: Das ist sicherlich ganz klar so gewollt.
00:13:31: Ich meine die Holding, die ja ein bisschen als Muttergesellschaft über der Nutzfahrzeug- oder Leittechnikgruppe sitzt hat auch zur Aufgabe das zu machen.
00:13:42: wenn sie irgendwo Synergiepotenziale an der einen Seite sehen dann ist es vor allem nochmal unser Job die richtigen Kontakte auf der anderen Seite zu aktivieren und zu sagen, Mensch, redet mal miteinander.
00:13:52: Wenn das nicht sowieso schon passiert ist, mittlerweile kennen sich alle, die in irgendeiner Form in ähnlich gelagerten Themen unterwegs sind.
00:13:58: es gibt Austausch-Formate auf Produktionsebene, auf Entwicklungsebene, auf Telemetrierebene, fast jeder Art und Weise, bei der Innovationsfähigkeit wird kooperiert.
00:14:09: Das Future Lab was wir in Linken gebaut haben ist für beide Spaten ganz klar da.
00:14:14: Da geht es eher darum, welche Prüfstande werden durch welche Maschinen mal belegt.
00:14:17: Also so ein Thema Priorisierung.
00:14:18: aber nein ich glaube das wir das mittlerweile ganz gut hingekriegt haben.
00:14:21: die beiden Branchen obwohl sie zwei völlig unterschiedliche Branchen haben leider Gottes auch konstruktiv nicht an vielen Stellen miteinander irgendwie Synergien heben können an den richtigen Stellen somit einander zu verbinden dass wir eben effizient unterwegs sind als Gesamtgruppen.
00:14:38: Ja, spannend.
00:14:39: Lass uns gerne vielleicht mal in so einzelne Themen ein bisschen tiefer reingehen die glaube ich nicht nur für die Landtechnik spannend sind sondern vielleicht auch im Logistikbereich oder auch V-Branche oder ähnliches.
00:14:53: Thema Remote Service beispielsweise Wie steht ihr da?
00:14:59: Ist es ein Thema in beiden Branchen oder...
00:15:02: Absolut Ich glaube, dass wir in der Nutzfahrzeugbranche ja ein durchaus sehr gutes Service-Netz haben – Deutschlandwald aber auch dann eben in den näheren europäischen Ländern.
00:15:11: Und da geht es natürlich genau darum, das wir mit vielen digitalen Helferleihen schnell herausfinden wenn wir Fahrzeuge sehen, aber auch wenn wir zum Beispiel Fahrzeugen wieder in Zahlungen nehmen.
00:15:20: Wir haben eine sehr große Flietgesellschaft also eine Vermietgesellschaft die permanent auch Fahrzeige ankauft, verkauft, in Zahlung nimmt und immer wieder bewerten muss wie ist eigentlich der Zustand der Kiste?
00:15:31: Aber auch wenn wir klassischerweise im normalen Werkstattbereich unterwegs sind, geht es einfach unheimlich stark darum.
00:15:38: Das ist meiner Ansicht nach immer ähnlich wie in der Landtechnik.
00:15:41: Am Ende geht's um Einsatzzeit.
00:15:43: Der Trailer muss auf die Straße.
00:15:44: Da muss er rollen damit er seine Kilometer macht, damit er die Waren von A nach B fährt und damit verdient er letzten Endes sein Geld.
00:15:49: Gleich jetzt muss die Lackmaschine auch machen, die muss aus Feld.
00:15:51: Die ist nicht permanent im Einsatz.
00:15:53: Dies kann Traktor, der im Prinzip ganzjährig unterwegs ist.
00:15:56: das heißt es geht immer um die Einsatzzeit Und die sicherzustellen ist, letzten Endes unser Job als Hersteller.
00:16:01: In der Logistikbranche genauso wie in der Latechnikbranche Die Lösungen sind manchmal ein bisschen anders.
00:16:05: Das wo man hinschaut es manchmal ein wenig anders Die Schwerpunkte sind manchmal etwas anders.
00:16:10: In der Landmaschinenbranche ist natürlich stark Der Gutflussenthema weil ich einfach wahnsinnig viel Material Durch die Maschine durchziehe und viel Verschleißauftritt anstellen die vielleicht nicht immer nur mit einem bloßen Auge sehe.
00:16:24: Und in der Logistikbranche geht es darum, dass man im Prinzip sich Achsen, Reifen, Bremsen, Tragwerksteile und solche Geschichten eben anschaut um sicherzustellen das die Kiste einfach sicher ist.
00:16:37: Auch dort versuchen wir über Digitalisierung sensorig schneller herauszufinden.
00:16:44: in welchem Zustand befinden sich die Fahrzeuge und die Maschinen die bei uns in irgendeiner Form zur Wartung gebracht werden?
00:16:50: Wie können wir dort möglichst schnell kostengünstig und qualitativ hochfertigt eben nach unserem Versprechen die Kisten servicieren, sodass sie schnell wieder auf die Straße oder aus Feld kommen.
00:17:00: Im Landtechnikbereich habt ihr auch Services, die man nachträglich flexibel dazu buchen kann?
00:17:07: Lassen sich solche Konzepte auch für den Logistik-Bereich kopieren?
00:17:10: Absolut!
00:17:11: Das bindende Glied ist immer die Chronosmart Connectbox weil über diese sind wir in der Lage auf Daten zuzugreifen von der Maschine um gleichzeitig Daten draufzuspielen Natürlich immer im Einverständnis mit dem Kunden, am Ende gehören die Kunden die Daten.
00:17:24: Wir hoffen aber Ihnen mit Lösungen davon zu überzeugen dass er gewillt ist uns die Daten zu überlassen damit wir ihn besser beraten können oder servisieren können.
00:17:32: wenn wir also sehen aufgrund der Daten die wir von seiner Maschinen oder von seinem Trailer abziehen da entwickelt sich ein Fehler oder die Schwingung nimmt zu oder Geräusche entwickeln zu oder Temperaturen verändern sich dann können wir relativ schnell darauf schließen, oh da ist ein Lager das irgendwie ausgetauscht werden muss oder es müssen mal keine Ahnung Messer geschliffen werden macht der Kunde natürlich selber.
00:17:53: Aber solche Themen versuchen wir natürlich schon zu erfassen und zu analysieren um den Kunden dann sehr gezielt darauf hinzuberaten.
00:18:00: Das heißt die Themen differieren natürlich ein bisschen.
00:18:03: was genau schaue ich mir an?
00:18:05: aber das Prinzip ist gleich.
00:18:06: Ich brauche einen Steuergerät auf der Maschine oder auf dem Trailer dass Daten sammelt von verschiedenen Sensoren analysiert, zu uns schickt und wir den Kunden dann entsprechend sehr gezielt auf seinen Fall möglicherweise kommen.
00:18:21: Den Fehlerfall quasi predictive zu beraten damit ja am Ende des Tages immer eine einsatzsichere Maschine hat.
00:18:29: Ja du hast gerade das Thema Daten angesprochen.
00:18:32: wie ist da eure Wahrnehmung?
00:18:34: Sind beide Branchen gleichermaßen offen oder vielleicht auch verschlossen ihre Daten zu teilen?
00:18:39: Das ist ja durchaus mal ein sensibles Thema.
00:18:42: Absolut!
00:18:43: Ich glaube, es hat einen Sensibilität abgenommen.
00:18:46: Die Daten gehören dem Kunden, gibt's keinen Vertun.
00:18:49: Aber wir versuchen den Kunden natürlich wirklich davon überzeugen, dass wenn wir Zugang zu seinen Daten haben dann wissen wir eben auch besser wie es seiner Maschine geht oder wie es seinem Trailer geht.
00:19:00: und wo deutet sich irgendein Selfisfall an?
00:19:03: Und das ist für den Kunden ganz klar was fährt mindestens mal, dass er uns Zugang daraus Services abzuleiten.
00:19:15: Ob man perspektivisch aus diesen Daten auch noch weitere Services oder Geschäftsmodelle für uns ableitet, da sind wir noch so ein bisschen in den Kinder schuhen.
00:19:22: ich glaube da ist noch ganz viel möglich weil ich glaube wir machen noch zu wenig aus den Daten die wir einsammeln vom Feld oder von der Straße.
00:19:30: aber ich glaube die Empfindlichkeit und die Abwehrhaltung gegenüber der Öffnung von Daten mit dem Hersteller im Sinne von dann wissen sie aber ja genau was ich mache verfällt die Garantie oder die Kulanz ist nicht mehr so gut, weil sie sagen du hast aber irgendein Fehler gemacht.
00:19:47: Ich glaube und hoffe dass er bei uns sehr schnell gelernt hat das es eben absolut nicht der Fall ist und dass wir jetzt wirklich dafür nutzen wollen ihn letzten Endes vor aufkommenden Fehler füllen zu schützen.
00:19:56: Und dafür ist das ein das einzig probate Mittel und ich glaube dass deswegen das Verständnis gewachsen ist, ist einfacher für uns viel zugangstilender anzubekommen und daraus dann hoffentlich mehr Werte.
00:20:11: dann nehme ich notwendig die Krüte in Kauf und teile meine Daten.
00:20:15: Du hast gerade schon erzählt, diese Struktur, die ihr bei KRONE habt ist bewusst so dass ihr voneinander lernen wollt das ihr Erfahrung teilen wollt.
00:20:26: Ist es einfach historisch so gewachsen oder wurde das bewusst so aufgebaut?
00:20:30: Diese zwei Stränge...
00:20:34: Also ich bin ja erst seit fünfzehn Jahren bei KRONA.
00:20:36: von daher weiß ich nicht genau wie's in den Sechziger, Siebziger und Neunziger Jahren war als die beiden Spaten sich quasi stark entwickelt haben, also wirklich auch größenmäßig stark entwickelt.
00:20:47: Bitte der Sechzigerjahre haben wir in Welte aufgrund eines sehr hohen Nachfragebundes nach dem Zweiten Weltkrieg von landwirtschaftlichen Maschinen das Werk gebaut und haben dort Landwirtschaftliche Kippa produziert.
00:20:59: aber schon ab einen Jahrzehnten oder einen Sitzig, also seit Anfang der Siebziger Jahre bauen wir dort ausschließlich LKW-Anhänger.
00:21:07: Ich glaube wenn man ganz ehrlich ist dann ist es schon so gewesen dass Firmen unterhalb des gleichen Inhabers eine zeitlange relativ starke Trend voneinander agierten.
00:21:20: Ich glaube aber, dass es mittlerweile eben durch auch eine andere Führungskultur und andere Fährungsleitsätze und auch Maßstäbe ganz gut gelogen ist sie viel näher einander zu bringen.
00:21:30: Sie sind halt sehr unterschiedlich.
00:21:32: die eine Branche ist umsatzmäßig deutlich größer hat aber eher ein margen schwaches Produkt.
00:21:38: Die andere Gruppe ist umseitsmäßig kleiner aber eher in Margen starkes Produkt ist, glaube ich für so eine Firmengruppe eine ganz charmante Kombination.
00:21:48: Aber wir haben schon aktiv führen müssen und aktiv verbinden müssen damit etwaige Gräben oder Silos zwischen den beiden blauen und grünen Firmen abgebaut werden.
00:22:00: Das kam jetzt nicht von ganz alleine.
00:22:02: aber das Verständnis dass es eine Notwendigkeit gibt voneinander zu lernen Dass man nicht arrogant sein sollte umzuglauben Man kann das alles selber Das ist ja für mich persönlich ein Grundsatzthema und eine Grundsatz-Einstellung, weshalb ich auch immer mag mit jungen Backstumsunternehmen und Startups zusammenzuarbeiten.
00:22:20: Weil ich immer davon überzeugt bin wir sind halt auch schon altes Unternehmen.
00:22:24: Wir sind hundertzwanzig Jahre alt!
00:22:26: Und bei aller Innovationskraft und bei allem charmanten Mix zwischen Traditionen und Vision was wir glaube ich ganz gut ineinander vereinen sollen wir nicht uns einbilden dass wir alles selber können.
00:22:37: Rhein kapazitiv schon nicht aber auch kompetent seidlich nicht.
00:22:40: deswegen ... bin ich schon immer ein großer Fan von Kooperationen gewesen, auch im eigenen Laden.
00:22:46: Was kann man von so Start-ups lernen?
00:22:47: Also... Ich
00:22:48: kann vielleicht ein Beispiel nennen wo wir mit einem Startup und unserem Entwicklungsbereich zusammen saßen ... ... und es ging darum dass wir gemeinsam relativ kurz für sich festlegen sollten was erwarten wir eigentlich ... ... von dieser Lösung die das Start up angeboten hat.
00:23:03: Und der normale Prozess sagt dann Wir machen jetzt einen lasst ein Heft und beschreiben erstmal grundsätzlich, was wir von einem Produkt erwarten.
00:23:09: Dann antwortet die Technik mit dem Pflichtenheft und sagt das ist tatsächlich möglich?
00:23:13: Und dann geht das Ganze in so einen ich sage mal dokumentierten Dialog und am Ende kommt da ein Dokument heraus, was dann tatsächlich umgesetzt wird.
00:23:19: Da gehen aber auch ganz gerne mal ein paar Monate durchs Land und wenn du auf dieser Art und Weise mit soem Gründung sprichst der sagt pass mal auf sie sitzen jetzt einen halben Tag zusammen hier.
00:23:27: schreibt mir einfach mal ihr lauert einfach los und ich notiere mir was eigentlich euer Grundsatz ist ... was euer Verständnis dessen ist, was ich euch eigentlich liefern soll... ...bezogen auf diese Innovation die ich euch liefern kann.
00:23:39: Dann haben wir das mal zwei oder drei Stunden gemacht und da hat er gesagt, super Sache!
00:23:42: Nächste Woche komme ich mit dem ersten Muster,... ...und das bauen wir bei euch mal ein und dann gucken wir ob es läuft.
00:23:48: Und genau so haben wir es gemacht.
00:23:49: Das heißt eine gewisse Hemdämlich-Karfigkeit, ... ...eine gewisse Fünfe gerade sein lassen.
00:23:55: Kultur,... ....die da ein bisschen reinbringen war immer mein Ansatz... ...und meinen Wunsch bei Startupkooperation.
00:24:01: Ich glaube dass sie... einerseits natürlich Kompetenzen haben, die wenig haben.
00:24:05: In einem Fall zum Beispiel ging es um Akustikkompetencen.
00:24:08: wir wollten unsere Kabine akustisch ruhiger machen Wir hatten aber keine Akustikkingenieure.
00:24:13: wie sollen wir also eine Kabine?
00:24:16: Akustisch ist auch mal über klassische mechanische Kunst und diese Maßnahmen hinaus aktiv geräuschmäßig reduzieren.
00:24:23: Also natürlich ist es richtig sich draußen mal umzuschauen wer solche Lösungen entwickelt hat Und das sind dann eben Menschen Wie in dem Fall, der Gründer ist in Hamburg auf den Kiez aufgewachsen und die war das einfach zu laut.
00:24:35: Und er konnte nachts nicht pennen weil er immer diesen ganzen Lärm gehört hat und er hat sich seine erste Umfeld-, Geräuschreduzierungslösung ans Bett gebaut.
00:24:44: Das sind doch genau die Geschichten aus denen auch geile Unternehmen irgendwie entstehen und tolle Innovationen entstehen.
00:24:51: So eine Firma wie unsere, die natürlich ob ihrer Größe mittlerweile auch in gewissen Prozessen arbeiten muss Brauch glaube ich ab und zu mal den ganz frischen Blick von draußen, der hoffentlich immer beschleunigend wirkt.
00:25:05: Anreichern wirkt.
00:25:06: dazu ist ein hohes Maß an Offenheit erforderlich.
00:25:09: diese Not Inventative Mentalität kann man da eben nicht gebrauchen Und das ist für mich das das Tollste an diesen Kooperation.
00:25:17: Natürlich Zugang zur Innovation zu bekommen die wir so nichts aus dem eigenen Dunstkreis heraus hätten entwickeln können.
00:25:23: aber auch Ja, Hemmsämlichkeit in der Arbeitsweise wieder ein Stück weit mit reinzukriegen ohne alle Prozesse völlig zu vergessen.
00:25:30: Schon klar!
00:25:32: Aber trotzdem wirkt das stark beschleunigend auf so einen Unternehmen wie das unsere.
00:25:36: und bei uns geht es immer ums Thema Bespannlichkeit.
00:25:38: Wir müssen schneller sein als unser großen Wettbewerber.
00:25:40: Wir müssen schneller mit den Wünschen des Kunden in einer Produktentwicklung umgehen können.
00:25:47: Das macht uns stark.
00:25:48: Es hat uns stark gemacht und das muss uns im Zukunft noch viel stärker machen.
00:25:52: Super spannend.
00:25:54: Vielleicht noch eine letzte Frage zu dem Thema, gibt es was, das sich immer wieder überrascht für diese beiden Welten miteinander vergleicht?
00:26:03: Die Identifikation mit den Produkten und der Firma.
00:26:09: Insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich ist es so dass wir immer noch viele Mitarbeiter haben die selber von Höfen kommen, die einen Hof Hintergrund haben, die den Familienbetrieb vielleicht im Nebenerwerb noch übernommen haben oder wo der Bruder den Familien Betrieb übernommen hat ... unsere Maschinen in ihren Entwicklungszyklen, auf deren Höfen tatsächlich getestet werden.
00:26:27: Ganz ehrlich ein ehrlicheres Feedback kriegt man von solchen Leuten halt nicht.
00:26:31: Das heißt die Identifikation mit dem Unternehmen... Mit dem Namen Krone, mit der Firma, mit dem Inhaber und mit der Kultur, die dahinter steckt,... ...in guten wie in schlechten Zeiten!
00:26:41: Und wir sind momentan durchaus in witzchefflich anspruchsvollen Zeiten.... ...und da ist es auch nicht einfach so eine Kultur hochzuhalten.
00:26:46: aber das müssen wir letzten Endes immer immer immer schaffen weil... Unser größtes Gutes, im letzten Endes alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
00:26:53: Alle Kollegen die wir haben... Die letzten Enden ist dafür brennen, die Firma weiterzuentwickeln, die Produkte weiter zu entwickeln.
00:26:59: Und das ist... Damit steht Umfeld der Erfolg von unserer Firma.
00:27:05: Super!
00:27:06: Dann vielen Dank für diese Einblicke.
00:27:09: Gerne.
00:27:10: Schön dass du da warst.
00:27:11: Vielen Dank.
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