KI im Mittelstand mit der SPIN-Methode einführen – mit Eike Zimmermann von KI.SH (DD#14)

Shownotes

Eike Zimmermann leitet den KI Transferhub bei KI.SH, einem Förderprogramm der Wirtschafts- und Technologietransfer Schleswig-Holstein, das kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen einen niedrigschwelligen Einstieg in KI-Anwendungsfälle ermöglicht. Im Gespräch mit Johannes Kasch, Content Marketing Lead bei slashwhy, macht Eike deutlich, warum die eigentliche Arbeit am KI-Projekt weit vor der Tool-Entscheidung beginnt: beim Verstehen, was ein Problem im Unternehmen wirklich kostet.

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Die wichtigsten Erkenntnisse:

Viele mittelständische Unternehmen sind bei KI abwartend. Das liegt nicht unbedingt an Skepsis, sondern weil ihnen niedrigschwellige Impulse und Grundlagenwissen fehlen. Eike Zimmermann zeigt mit der SPIN-Methode, wie sich Situation und Problem sauber trennen und Auswirkungen in Euro und Arbeitsstunden beziffern lassen, bevor überhaupt über ein Werkzeug gesprochen wird. Sein Fazit: Die wertvollste KI-Anwendung läuft meistens unsichtbar im Hintergrund, während viel Aufmerksamkeit auf spektakuläre Anwendungsfälle geht, die im Mittelstand selten das eigentliche Problem lösen.

Das besprechen wir in dieser Folge:

  • Was KI.SH und der KI Transferhub konkret für kleine und mittelständische Unternehmen leisten
  • Warum viele Unternehmen bei KI abwartend sind und was wirklich dahintersteckt
  • Die SPIN-Methode: Wie man Situation, Problem, Implikation und Nutzen sauber voneinander trennt -Ein konkretes Praxisbeispiel: Wie ein händischer Prozess bei 1.200 Mitarbeitenden hohe versteckte Kosten erzeugt
  • Warum Veränderung nur gelingt, wenn Mitarbeitende von Anfang an aktiv einbezogen werden
  • Welche Förderprogramme es für KI-Vorhaben in Schleswig-Holstein gibt

Für wen ist diese Folge relevant?

  • Führungskräfte und Entscheider im Mittelstand, die einen pragmatischen Einstieg in KI suchen
  • Digitalverantwortliche, die vor der Frage stehen, ob und wo KI im eigenen Unternehmen sinnvoll ansetzt
  • Alle, die verstehen wollen, wie man KI-Vorhaben wirtschaftlich bewertet, bevor man sie umsetzt

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Über unseren Gast:

Eike Zimmermann leitet den KI Transferhub bei der Wirtschafts- und Technologietransfer Schleswig-Holstein (KI.SH). Über das Netzwerk und Ökosystem der Einrichtung unterstützt er Unternehmen unterschiedlichster digitaler Reifegrade dabei, wertschöpfende KI-Anwendungsfälle zu identifizieren. Als Partnerprojekt arbeitet er eng mit dem Anwendungszentrum zusammen, das mit über 20 Wissenschaftler:innen aus sechs Hochschulen des Landes Machbarkeitsstudien durchführt und Prototypen entwickelt.

Über unseren Host:

Johannes Kasch arbeitet als Content Marketing Lead bei slashwhy in Hamburg. Gemeinsam mit seinem Team macht er komplexe Themen aus Digitalisierung und Softwareentwicklung leicht greifbar und verständlich – immer mit Fokus auf Storytelling statt Buzzwords. Zuvor hat Johannes Kampagnen u.a. mit Sony Xperia, dem Deutschen Bundestag und RTL umgesetzt und moderiert regelmäßig Content-Formate auf Sport-Events und Konferenzen. Was ihn dabei antreibt: seine große Neugier auf Menschen, ihre Perspektiven und die Überzeugung, dass der wertvollste Moment in jedem Gespräch dann entsteht, wenn unterschiedliche Welten voneinander lernen.

Über slashwhy:

Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren.

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Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz

Transkript anzeigen

00:00:05: Moin Eike, schön dass wir jetzt zusammensetzen.

00:00:07: Du bist ja heute hier Speaker bei unserem Event KI meets Kiel und Spring sitzen auch gerade in Kiel.

00:00:12: Du wirst ja verantwortlich bei KISH.

00:00:15: Wofür genau?

00:00:16: Was macht ihr was machst du da?

00:00:18: Also KIS H ist mit meinen Augen eine fast einzigartige Konstruktion wie es in Schleswig-Holstein gibt ein Förderinstrument das kleine und mittelständische Unterleg nehmen und öffentlichen Einrichtungen ermöglichen soll, niedrigschwellig Kontakt mit Use Cases zu kommen.

00:00:39: Und eben zu schauen was sind wertschöpfende KUs Cases?

00:00:43: Das Besondere an diesem Zahler-Programm ist das Unternehmen in diesen Zeit kein Geld bekommen sondern die bekommen eine Wissensleistung.

00:00:52: Da gibt es zwei Teilprojekte, das eine.

00:00:56: und damit kommen wir jetzt zur Ausgangsfrage Was mache ich hier bis der sogenannte KI-Transfer habe, den ich leite jetzt seit fast zwei Jahren und wir sind angesiedelt in der Wirtschafts- und Technologietransfer Schleswig-Holstein.

00:01:10: Das heißt, wir haben über unser großes Netzwerk, über unser Ökosystem den Zugang zu den unterschiedlichsten Unternehmen und versuchen mit unterschiedlichstens Formaten den Unternehmen und den jeweiligen digitalen Reifegrad gerecht zu werden und dort sozusagen anzudocken.

00:01:30: Und wir haben als Partnerprojekt zur Seite das Anwendungszentrum, und das tut letztlich genau, dass er sagt es wendet KI in der Praxis an.

00:01:39: Das Anwendung zentrum besteht momentan aus etwas über zwanzig Wissenschaftlerinnen aus den sechs großen Hochschulen des Landes und die helfen dann Unternehmen, die mit uns gesprochen haben Machbarkeitsstudien durchzuführen Prototypen zu entwickeln beraten bei der Umsetzung, beraten oder begleiten muss man fast eher sagen.

00:02:02: Bei so Alltags-Einführungsproblemen was ja explizit nicht sind als KESH ist ein Dienstleister, ein Umsetzungsdienstleister.

00:02:12: das heißt alles was wir machen ist letztlich nur eine Risikominimierung für verändernd mittelständische Unternehmen damit die ihre sauer verdienten Kröten nachher in den Use Case stecken können der auch wirklich wertschöpfend ist, weil wir das in der gemeinsamen Arbeit emittelt haben.

00:02:29: Das heißt bei euch sitzen da sehr viele kluge Köpfe rund um das Thema KI.

00:02:34: die können ja viele Tipps geben.

00:02:35: schauen hey wo steht ihr eigentlich?

00:02:37: was ist das Richtige für euch gerade?

00:02:38: Wo solltet ihr vielleicht weiter reinsteigen?

00:02:41: Richtig!

00:02:42: Genau.

00:02:42: und also das ist sowieso der erste Schritt zu sagen was ist denn überhaupt der richtige Use Case?

00:02:48: Wir sagen immer so ein bisschen flapsig dass wichtige an KI ist zu wissen wann man sie nicht benutzt Denn viele So eine Herausforderung, vor denen ein Unternehmen steht gerade im Mittelstand sind nicht zinkt auch KI US-Cases.

00:03:00: Nur weil KI gerade in aller Munde ist, ist es noch lange nicht ein Pflaster für jede Wunde die ich habe.

00:03:07: Da gibt es Prozessprobleme, da gibt es Probleme und Herausforderungen, die ich mit Standardsoftware lösen kann oder mit einem Stück Individualsoftware.

00:03:15: aber KI muss das eben nicht immer sein.

00:03:18: Was war denn dein erster Bührungspunkt mit KI?

00:03:20: Wann hast du das erste Mal davon gehört?

00:03:22: Und wann hast du vielleicht auch das erste Mal selbst damit gearbeitet?

00:03:27: Das erste mal habe ich tatsächlich in meinem vorherigen Berufsleben damit Kontakt gehabt.

00:03:33: Da ging es darum, dass sich bei einer Firma angestellt war die Software für die berufliche Bildung produziert hat bzw.

00:03:41: also für Bildungsträger und die Idee war herauszufinden welche Qualifikationsmodule am besten dazu geeignet waren bestimmte Personen eben hinterher in Arbeit zu vermitteln, ob es dort einen Zusammenhang gibt zwischen einer bestimmten Modul-Kombination ausgehend von einem bestimmten Arbeitnehmerinnenprofil.

00:04:04: Das fand ich sehr spannend.

00:04:06: auf der anderen Seite aber auch so ein bisschen erschreckend dass da eben über Bildungssege Informationen von einer Maschine generiert wurden.

00:04:16: Da war ich noch sehr skeptisch, da wusste ich nicht richtig viel.

00:04:21: Aber ich glaube, was geblieben ist aus der Zeit eben auch diese gesunde Skepsis von KI sinnvoll einzusetzen ist und wann nicht.

00:04:32: Das finde ich eine ganz gute Überleitung.

00:04:34: jetzt zum Thema Status quo-Einordnung.

00:04:36: wo stehen die Unternehmen jetzt in Schleswig-Holstein vor allem mit dem Du oder den ihr dann ja sprichst?

00:04:42: Ja

00:04:44: Wie würdest du da so die... Da nicht mal die Erfolgslage, sondern die Gefühlslage erst einmal beschreiben.

00:04:49: Skepsis ist das Neugierde?

00:04:50: Was nimmst du da gerade wahr für Gefühle?

00:04:56: Ich kann es natürlich nicht pauschalisieren für alle.

00:04:58: Also man muss dazu sagen einfach zur Größen-Einordnung wir haben in Schleswig-Holstein einhundertdreißigtausend Unternehmen ungefähr und dafür sind etwas über einen Viertel Handwerksbetriebe.

00:05:09: Das heißt wir haben hier in Schlechtlich-Hollstein sehnlich Großindustrie, wenige Großunternehmen.

00:05:16: Also es ist jetzt nicht so wie in Bayern oder in Nordrhein-Westfalen und das heißt wir haben eben einen sehr starken Mittelstand und das Gefühl ist dass viele Unternehmen abwartend sind.

00:05:32: und das hat aber nichts damit zu tun dass sie nicht glauben dass KI an irgendeiner Stelle hilfreich ist sondern den fehlen einfach ... so die ersten Impulse, den fehlt ein bisschen Grundlagenwissen.

00:05:45: Und ich glaube es ist auch oft scheu... ...die daraus erwächst dass sich möglicherweise als Unternehmen denke ich muss selber mehr von Technik verstehen bevor ich das einsetzen kann.

00:05:58: und ich glaube also da setzen wir tatsächlich an und sagen eigentlich geht's erst noch um das Problem.

00:06:03: Die technische Lösung ist erstmal zwei Tage nicht.

00:06:05: erstmal geht es darum zu erkennen was brauchen wir?

00:06:08: Und zwar ganz individuell als Unternehmen weil Unternehmen aus der gleichen Branche können völlig unterschiedliche Herausforderungen haben.

00:06:17: Wenn ich jetzt mal persönlich durch LinkedIn-Scroller oder mir irgendwelche Artikel durchlesen, da das so sehr viel überfolge, welche amerikanischen Techunternehmen die dann investieren?

00:06:28: und die stellen jetzt den besten AI-Engineers der Welt ein für Millionen Gehälter werden wieder eingestellt.

00:06:34: gleichzeitig siehst du irgendwelchen Konzerne die drucken auf ihre Verpackung drauf.

00:06:38: Zahnbüß ist jetzt auch AI-powered und so weiter.

00:06:42: Wie schätzt du denn das ein bei Unternehmen in Schleswig-Holstein?

00:06:45: Vielleicht, wenn man einen Blick allgemein auf Deutsch unternehmen, sind die trotz dieser Kinderstritte gerade... Sind sie on track?

00:06:54: Verzerren diese Tech Player an diese Konzerne?

00:06:57: Verzehren die vielleicht das Bild?

00:06:59: Ist

00:07:00: eigentlich alles in Ordnung oder müssen wir uns doch ein bisschen beeilen?

00:07:05: Also ich glaube, wir könnten den ganzen Podcast mit der Diskussion verbringen was On Track sein bedeuten und welche Maßstäbe man dafür anlegt.

00:07:15: Ich habe gerade ein Podcast gehört auf Heise mit dem Florian von den Rise of AI und er sagte dass Deutschland in Europa eigentlich eher im Mittelfeld mitspielt das KI-Modelle angeht Der argumentiert aber sehr von der technischen Seite und eben auch sehr aus der Sicht von den Bedarfen, vom großen Konzern.

00:07:36: Also das was wir erleben sind ich sag mal neben dem ganz grundlegenden Digitalisierungsproblemen sind einfache Prozesserleichterungen sind manchmal auch sagen wir einfach low hanging fruits Und Ich glaube schon dass wir nicht in der Lage sind mit dem großen Firmen, die wie du gerade sagst auf LinkedIn posten und dann irgendwie ganz fantastische Erfolgs Stories und Millionen Investitionen erzählen.

00:08:07: Dass wir da mithalten können oder weiße überhaupt oder müssen genau ich glaube dieses Müssen ist nämlich das Wichtige denn dass was die der Mittelstand hier macht haben ein sehr gut abgegrenztes Aktionsfeld indem sie bestehen müssen.

00:08:26: Sie müssen sich Ich sag mal, zukunftsfähig, dynamikrobust also gegen Einflüsse der Märkte aufstellen und damit sie die gerade beschäftigt.

00:08:38: Also die wollen gar nicht nach draußen prosauen.

00:08:42: wir haben jetzt gerade was super super tolles gemacht denn Ehrlicherweise ist die beste KI, die man gar nicht so sehr merkt.

00:08:49: Weil sie einfach still im Hintergrund ihren Dienst verrichtet.

00:08:52: Das heißt das sind meistens keine Dinger, die irgendwie ganz flashy dann nach außen wirken, die ich dann auf meine Packung drucken muss.

00:08:59: Die Selbstschöpfung ist meistens viel höher.

00:09:02: wenn ich es schaffe Prozesse in meinem Unternehmen ja so zu optimieren dass die Leute die bei mir arbeiten damit extrem gut arbeiten können also dass sie das auch annehmen mögen Ist

00:09:15: das vielleicht auch so ein verbreitetes Missverständnis?

00:09:18: Also dieses schwarz-weiß-denken, also entweder hey wir machen noch gar nichts mit KI oder ist es alles automatisiert.

00:09:25: Wir können die Hälfte unserer Leute jetzt mit KI supporten oder so.

00:09:29: aber es gibt ja auch ganz viel dazwischende irgendwie.

00:09:31: Wir wissen, dass die Leute, die unternehmen bisschen das Bewusstsein sind diese ganzen Zwischenstufen

00:09:36: gibt.

00:09:36: Die sagt einige Stufen ne?

00:09:37: Ja!

00:09:38: Die musst du ja hochgehen Stück für Stück

00:09:41: Ja, also wenn man so einen Reifegradmodell sich anschauen würde.

00:09:44: Dann wäre das ein Stufenmodell.

00:09:46: Es wäre vermutlich auch sein Art Digitalisierungs- und KI-Stufenmodel, wenn man KI quasi als eine weitere Veredelungsstufe in der Digitalisierung betrachtet.

00:09:59: Wobei man auch sehen muss dass KI gerade durch so fertige Tools ja die Fähigkeit hat auch Unternehmen digitalisieren, wie zum Beispiel Handwerksbetriebe zu unterstützen.

00:10:08: Das heißt die können auch die Früchte der KI-Entwicklung für sich ernten und nutzbar machen.

00:10:16: Zum Beispiel

00:10:16: jetzt von einem JetGPT einen Gemini und ein Co

00:10:19: z.B.. Nichts nicht zwingend also es gibt ja ganz viele andere Tools.

00:10:22: Also wie gesagt diese Tools oder alles was dann KI Modellen draußen ist das sind Werkzeuge.

00:10:31: d.h.

00:10:32: Die helfen mir nur Wenn ich ein Problem habe, dass sich mit dem Werkzeug lösen kann.

00:10:36: Das heißt wenn das Werkzeug was ich hab im Hammer ist und ich möchte aber gerne einen Zenz da in mein Haus einbauen dann hilft mir der Hammer nicht.

00:10:43: D.h.

00:10:43: das Wichtigste ist rauszufinden was möchte ich machen so?

00:10:47: Und wenn ich an Handwerksbetriebe zum Beispiel denke die brauchen zum einen wegen des geringen Digitalisierungsgrades sehr niedrigschwellige Tools wie z.B.

00:10:59: darf ich Beispiele nennen

00:11:00: bitte ja.

00:11:01: also Handwerk.

00:11:01: Betriebe haben Basic Probleme, sag ich jetzt mal.

00:11:06: Es gibt die Baumpfleger.

00:11:08: Die Baumpflege hängt den ganzen Tag mit einer Hand am Sicherungsseil und der anderen an der Kettensäge.

00:11:13: Und wenn ich die dann anrufe, kann sie nicht annehmen.

00:11:16: Und Baumpflegger ist ja auch kein so exklusiver Beruf, dass sich denke Mensch, der kann grad nicht!

00:11:21: Da versuche es den Target bei noch ein paar Mal bis er dann dran geht.

00:11:24: Sondern ich rufe aber den nächsten Baumpflegen an.

00:11:26: Das heißt eine Baumpfläger braucht vielleicht einen KI-Tool in einer Art besseren Anruf.

00:11:32: Das ist beantwortet, der Ihnen hinterher sagen kann hier Person X Y hat angerufen möchte zwei drei Bäume geschnitten haben hat nächstes Wochenende Zeit bitte zurückrufen und so und so.

00:11:43: also wirklich eine Art bessere Anrufe.

00:11:45: Beantworter.

00:11:47: Anzeigsbetriebe haben aber auch gerade im Bereich Tischler, Zimerei Fensterbauer haben oft hohe Kosten dadurch dass sie nachbessern müssen.

00:11:59: Und sagt der Bauherr, wieso hat das Fenster den Anschlag links?

00:12:03: Ich habe doch rechts gesagt.

00:12:04: Und dann sagt er Handwerker, die haben links gesagt und dann geht das so weiter.

00:12:08: Das heißt einfach eine Software ein Tool entfremdet mit dem man normalerweise über Teams oder Zoom Meetings aufzeichnet und zusammenfasst und auf einem Laptop mitlaufen lassen während man bei der Bestandsaufnahme ist und dann fast an das Tool die Aufgaben zusammen schickt es per Mail ins Büro noch bevor der Handwerkern sein Auto eingestiegen ist oder ihr Auto, wie es eine Handwerkerin ist.

00:12:32: Und sowas brauchen die also wirklich ganz grundlegende Hilfen zu sagen.

00:12:37: Schau mal das.

00:12:38: darüber haben wir gesprochen.

00:12:40: Ist das richtig so sich das einfach freigeben zu lassen?

00:12:43: Das sind jetzt einfach zwei Beispiele.

00:12:44: davon gibt es noch einige mehr und die brauchen eben diese diese leicht zugängliche Art von KI.

00:12:52: Also tatsächlich unterscheiden wir ... in der Arbeit mit Unternehmen so diese groben Geschmacksrichtungen, ... ... ich sag mal Eittachs-KI.

00:13:00: Also fertige Tools, wo ich ein paar Euro in die Hand nehme und dann ... ... ein monatliches Abo irgendwo habe und dann so einen Tool nutzen kann.

00:13:07: Und das andere da geht es wirklich um ... ... prozessoptinierende, unterstützende oder möglicherweise sogar ersetzende KI... ...die dann aber eben erfordert dass ich als Unternehmendaten habe,... ...die ich dort einfüttere, mit denen ich ein Modell ... ... fütte oder trainiere damit ich hinterher ... die Antwortenfliege dich braucht.

00:13:27: Und das gilt es dann natürlich für jedes Unternehmen, individuell rauszufinden?

00:13:30: Was ist das?

00:13:30: Was brauchst du gerade und was hilft dir wirklich weiter?

00:13:33: Lässt man sich jetzt nur blenden oder verlocken von den Möglichkeiten, die es theoretisch da draußen ergibt...

00:13:38: Ja genau!

00:13:39: Das würden angesprochen die Unternehmen denn sich so gegenüber KI fühlen oder positionieren.

00:13:46: Das Problem mit KI ist glaube ich dass es einfach eine so große Wolke ist von allen möglichen ... Hype-Wahrheiten, Begehrlichkeit.

00:13:56: Also einfach eine große Projektionsfläche für Begeierlichkeiten.

00:13:59: Ich sagte das vorhin schon glaube ich... Die größte Begeärlichkeit ist dass KI doch bitte die zehn oder fünfzehn Jahre, die man in der Digitalisierung verschlafen hat ungeschehen machen.

00:14:10: und das kann sich nicht immer, es kann sich vielleicht in sehr kleinen Teilen bewahrheiten aber eben im Großen und Ganzen nicht.

00:14:16: Und was wir mit Unternehmen machen dass wir im Limit ins Gespräch gehen und die keine konkrete Idee haben, sagen wir komm dann lass uns K.I erstmal zur Seite legen tun wir auf den Parkplatz.

00:14:30: jetzt reden wir mal über das was euch gerade weh tut was denn ihr drei Sachen in eurem Arbeitsalltag abhaken könntet oder abschießen oder entfernen könnte?

00:14:41: Was wäre denn das?

00:14:43: Und dann zähnt man nämlich an sich über die Dinge zu unterhalten wie so tatsächlich für das Unternehmen in dem Moment wichtig sind.

00:14:50: Und dann versucht man herauszufinden, was für eine Art von Herausforderung ist das und man versucht vor allen Dingen herauszufunden wie groß oder in der Wirtschaftlichkeit gedacht wird, dass das Problem ist.

00:15:03: Denn erst dann wenn ich das gemacht habe kriege ich überhaupt ein Gefühl dafür ob es sich lohnt das zu lösen?

00:15:12: Oder wenn ich mehrere Probleme habe was davon nichts zuerst löse weil ganz vielleicht auf Wertschöpfendste ist so Und das ist letztlich etwas, das hilft den meisten Unternehmen richtig, richtig gut weiter.

00:15:27: Das heißt wir haben da eben auch viele Formate, nennt es Mass-Anstattformateworkshops die wir mit vielen Unternehmen parallel durchführen.

00:15:36: Das machen wir dann immer bei multibiskatoren Workshops.

00:15:41: Letztlich machen wir das bei regionalen Wirtschaftsförderungen.

00:15:45: Die laden einfach einen Haufen Unternehmens aus ihrer Hut ein und dann machen wir dort ... zu einem Workshop.

00:15:51: Und das ist eigentlich ganz toll, weil die Unternehmen immer denken... ..."Oh je, oh je, hoffentlich kriege ich heute was ich

00:15:59: möchte.".

00:16:01: Ich weiß aber gar nicht, was ich möchte!

00:16:03: Also das ist so ein ganz diffuser Zustand und hinterher sind sie tatsächlich sehr glücklich.

00:16:09: Das sage ich jetzt nicht, weil es ein tolles Eigenlob ist, sondern weil wir merken, dass das einfach für die Unternehmung gut funktioniert.

00:16:16: kann ihr einfach wirklich erst mal zur Seite schieben und zu gucken Worum geht es euch denn als eurem Unternehmen ganz persönlich?

00:16:24: In dem Kontext hast du in deinem Slide Deck für heute Abend ja auch was vorbereitet.

00:16:27: Und zwar die Spin Methode, das passt ja eigentlich ganz gut dazu zu schauen.

00:16:31: Wie sind wir eigentlich aufgestellt und was brauchen wir?

00:16:35: Kannst Du uns da einmal durchleiten – die Spin-Methode SPIN?

00:16:39: Was bedeutet das?

00:16:40: Für wen ist das relevant?

00:16:44: Also... Die Methodik, die Du ansprichst.

00:16:47: möglicherweise gibt es auch zwei, drei andere die man stellstattreten nehmen könnte.

00:16:51: Die entzinden wir aber als extrem hilfreich... ...die Spinway-Tode kommt eigentlich aus dem Sales.

00:16:58: Das heißt irgendwann in den fünftiger, sechziger Jahren hat man irgendein Schlauerverkäufer festgestellt dass man so große Investitionsgüter wie Maschinen nicht so leicht verkaufen kann, wie Radiergummis oder Schrauben und er hat gedacht Mensch vielleicht ist das total sinnvoll mal zu gucken was große Unternehmen denn tatsächlich brauchen und ob mein Produkt dazu passt.

00:17:18: Und um das rauszuschnitten, hat er sich diese Spin-Methode ausgedacht... ...und dies eigentlich so schön weil die einem hilft, sondern aus dieser ganzen Emotion bei mir läuft irgendwas nicht.

00:17:33: oder wir haben ein Problem, die ganze Emotion erstmal zur Seite zu legen.

00:17:37: Das heißt, das habe ich gerade schon gesagt, diese vier Buchstaben Spinnen sind das Akronym.

00:17:43: für einmal die Situation, das heißt ich schau mir eine Situation an und zwar ohne Bewertung erst mal.

00:17:50: Denn eine Situation ist erstmal so wie sie ist.

00:17:53: Und das Problem muss nicht da sein.

00:17:57: wenn ich aber das ziemlich besährt und sage Ich möchte diese Situation ändern und ich kann es momentan nicht weil ich nicht weiß wie als damit entsteht ein Problem Das heißt ich muss eben herausfinden warum ist das für mich ein Problem?

00:18:12: Das heißt, das schon mal voneinander zu trennen und nicht sagen die Situation ist das Problem sondern dass da zwei Komponenten zugehören.

00:18:19: Das führt ein eben auf die Spür zu sagen okay wo muss ich denn Veränderungen anstoßen?

00:18:26: Und selbst dann wenn ich das gemacht habe weiß ich immer noch nicht wie teuer ist mein Problem.

00:18:31: Das heißt wenn ich um die Ecke komme als schlauer Verkäufer und sag dir du hast das Problem nötig dir fast fünfzigtausend Euro Ist das gut?

00:18:39: Keine Ahnung!

00:18:39: Ist es teuer?

00:18:40: weiß ich nicht.

00:18:40: Ich weiß ja nicht, was das Problem wert ist.

00:18:42: Gefühlt kann ich nicht gut schlafen aber es ist fünfzigtausend Euro wert?

00:18:47: Man ahnt es nicht und deswegen gibt es das nächste die Implikation.

00:18:51: Das heißt ihr Problem hat auch Auswirkungen.

00:18:53: damit meine ich jetzt nicht dass sich vielleicht schlecht schlafe als Unternehmerin sondern damit meinte ich, dass im Unternehmen Dinge passieren weil diese Situation ist wie sie ist.

00:19:04: Prozesse werden verlangsamt mir geht Umsatz verloren Ich verliere den Anschluss an meine Marktbegleiter oder so.

00:19:17: Und wenn ich das dann gemacht habe und sage, okay, ich liste in meiner Auswirkungen auf, dann ist es meistens relativ einfach nur mit einem breiten Daumen auch ein Geldwerter dran zu hängen.

00:19:29: Ich weiß nicht, hilft dir ein praktisches Beispiel?

00:19:32: Vielleicht

00:19:33: für unsere Zürcher da draußen.

00:19:34: Wenn wir jetzt mal überlegen, hört sich die Folge an, vielleicht sind das ja Digitalentscheider im Mittelstand.

00:19:40: Vielleicht können wir Darian Beispiel mal aufgreifen.

00:19:43: Genau, ich nehme ein halbfektives Beispiel zusammen gemischt aus zwei drei Unternehmen die er hatten.

00:19:52: Letztlich ging es darum für ein großes Unternehmen was Außendienstmitarbeiten da hatte zu gucken ob man die Touren optimieren kann.

00:20:02: Da sind irgendwie Mitarbeitende und sie haben ihre Routen... Das

00:20:07: ist Situation in der Zeit?

00:20:08: Das ist wie

00:20:08: Situation genau.

00:20:10: Und dann sagte die Chefin, ja und das muss doch irgendwie möglich sein, dass irgendwie mit KI besser zu planen.

00:20:18: Dann haben wir gedacht okay, könnten uns vorstellen aber was gibt es denn sonst noch?

00:20:22: Und da machen wir eben diese Workshops und dann machen wir das nicht nur mit der Geschäftsführung in diesem Fall sondern laden eben auch andere Positionen aus dem Unternehmen ein, aus dem Sales, aus einem Service, ausm.

00:20:34: Außendienst, aus der Verwaltung.

00:20:37: und

00:20:38: die fragen

00:20:38: wir!

00:20:39: Und manchmal kommt das einfach so ganz leise daher.

00:20:41: In dem Fall war es dann die Dame aus der Verwaltung, die sagte ja und da müssen wir noch den ganzen Objektzettel.

00:20:47: Das ging um eine Gebäudereinigung und da stellte sich dann raus jede Person, die ein Objekt reinigt hat so einen kleinen Auftragszettel und wenn's durchgeführt hat haben sie das abgehakt, Boden gesaugt, Boden gewischt, Fenster geputzt In der Anführung zu sein digitale Zettel, ein PDF wurde dann in die Verwaltung gebracht.

00:21:11: Und dann haben sie das händisch in ihr Rechnungsprogramm überführt.

00:21:17: Jeden Zettl, jeden Objektzettel eines Mitarbeitenden... Jeder Mitarbeiter hatte sechs bis acht Objekte für seine Tour und das Unternehmen hatte tausend zweihundert Mitarbeitende.

00:21:28: Das sind sehr viele Zetteln?

00:21:29: Ja, da sind sehr viel zettel.

00:21:30: Sehr viele

00:21:31: ländische

00:21:32: Prozesse oder...?

00:21:32: Genau!

00:21:33: Jetzt kann man sagen es ist doch kein Problem.

00:21:35: Da sitzen irgendwie fünf Personen Die machen den ganzen Tag nichts anderes, aber sie werden ja dafür bezahlt.

00:21:40: Also ist alles

00:21:40: gut.".

00:21:41: So und das Problem entsteht erst durch die Hintergrundwissen.

00:21:45: eigentlich sollten diese Personen zukünftige Verträge vorbereiten mit dem zukünftigem Kund in Verhandeln über Zeitpunkte, Kosten usw.

00:21:58: Und weil ihr das eben nicht durchgängig machen könnt, weil die dieses Zettel einfliegen, verzögern sich halt Aufträge... zusätzlich dazu kommt, dass Fehler entstehen durch die händische Händigkeit.

00:22:10: Das heißt, die Mitarbeitenden sind unzufrieden weil sie falsche Abrechnungen kriegen und wenn man... Und das sind dann eben... Wenn wir schon zu weit gehen?

00:22:20: Ich bin jetzt sozusagen.

00:22:20: das Problem kann man sozusagen auf diese händischer Arbeit reduzieren, weil die ist langsam, die ist fehleramtfällig und die Implikation ist eben unzufredene Mitarbeitende fehlender Umsatz und extremer Zeitbedarf auch.

00:22:40: Kann man relativ gut berechnen

00:22:41: sein?

00:22:42: Genau!

00:22:43: Und dann kriegt man ein Gefühl dafür, das kann man sich dann in Geld ausrechnen, interne Stundensätze zu anderem.

00:22:47: kurz durchrechnet unser Mensch... Das ist ganz schön viel Geld was wir da im Jahr für diese Arbeit ausgeben.

00:22:56: und dann heißt es ja aber nicht automatisch dass man das einspart sondern dann guckt man was kann man denn sag ich mal einigermaßen belastbar inkriegen?

00:23:06: und dann sagt man, die reduzieren die Zeit vielleicht auf twenty-fünf Prozent.

00:23:10: Ich sage jetzt mal so!

00:23:12: Und dann guckt man was das kostet beziehungsweise was eine Umsetzung kostet und Überraschung in dem zahl wäre es ein kleines Stück Software dass das kann.

00:23:23: PDF soll ich vergleich macht Buchung Das ist nicht besonders aussendlich.

00:23:29: Und dann sieht man, was der Return on Invest ist.

00:23:31: Und gleichzeitig hat man zufriedenere Mitarbeitende, weil ab dem Zeitpunkt die Überweisungen alle stimmen und die Stundenabrechnung... ...und zusätzlich hat man eben noch den Wert das die personenschaträge, die sie eigentlich bearbeiten sollen jetzt rechtzeitig bearbeiten.

00:23:46: Man kriegt sozusagen den neuen Umsatz früher und so hat eben eine kleine Ursache wie ein händischer Prozess sehr viele Auswirkungen, oft nicht offensichtlich sind, wenn man eben als Unternehmensleitung hier so auf dieser Meta-Eben ist.

00:24:03: Und deswegen sind sie so wichtig diese Workshops.

00:24:05: Klingt super simpel mit der, mit dieser Spin-Methode also fast einfach im Markt zu sein.

00:24:10: aber ich glaube die Kunst liegt gar nicht darin umzusetzen diese Methode sondern sich wirklich aktiv hinzusetzen und sagen können wir machen das?

00:24:16: Wir machen uns jetzt mal diesen Gedanken dazu ne?

00:24:18: Das ist ja die eigentliche Herausforderung dass man das vielleicht auf die leichte Schultern nennt.

00:24:22: Naja... Ich glaube ich weiß nicht ob das ein Kulturelles Problem ist das, kennt ihr bestimmt auch.

00:24:30: Dass jemand sagt, komm hier nicht mehr mit einem Problem, komm in eine Lösung.

00:24:34: und na klar möchte ich nicht als Leitungsperson irgendwie jedes kleine Problem irgendwie mehr anhören um mir dann selber überlegen was jetzt der Mitarbeiter machen kann.

00:24:45: Das ist aber eine Denkweise die hilft im großen Kontext nicht gut.

00:24:49: also klar wenn das Papier im Kopierer alle ist, dann finde man eine Lösung kriegst du schon hin.

00:24:55: Aber gerade in diesem Bereich wo Ich eben erst mal herausfinden muss, was für ein Gewicht hat denn mein Problem?

00:25:01: Wie teuer ist es denn das?

00:25:02: Ist das überhaupt nicht hilfreich gleich in Lösungen zu denken.

00:25:06: Jetzt seid ihr ja als Unternehmen, was eben auch mit anderen Unternehmen arbeitet kennt ihr den Double Diamond.

00:25:16: Da geht's ja darum aus einem Problem nicht direkt eine Lösung zu verwandeln sondern erstmal zu gucken... Was ist denn überhaupt der Problemraum?

00:25:25: Also, was gehört alles zu diesem Problem dazu?

00:25:28: und das ist letztlich quasi eine andere Methode vielleicht ein Problem zu betrachten.

00:25:34: Nämlich erst noch zu gucken, wo kommt das her, warum ist das Problem da?

00:25:37: an welchen Stellen habe ich Stellschrauben um dann zu entscheiden wie die richtige Lösung aussieht.

00:25:43: Ein Schlauermann hat mal gesagt wenn du sehr viel Energie investierst auf einen sehr hohen Berg zu steigen stell bitte sicher dass es der richtige Berg ist.

00:25:51: Und so banal sich das anhört... Das

00:25:53: ist übrigens Frage unserer UX-Land, lösen wir nicht das richtige Problem gerade.

00:25:56: Ja genau!

00:25:58: Und tatsächlich auch so banals ich es anhört, dass es manchmal für Unternehmen die eben sehr in sich gefangen sind, sehr schwer herauszufinden.

00:26:09: aber letztlich, das ist einfach eine Methode diese Spin-Methode.

00:26:13: und was uns wichtig ist, dass wir nicht einmalig eine Input liefern und sagen hier das machen wir mal zusammen Und dann gehen die Leute zwar mit einer Idee, aber ansonsten hilflos wieder nach Hause.

00:26:26: Sondern wir möchten denen auch einfach diese Methode mit an die Hand geben weil das wird ja nicht das einzige sein sondern sie würden sich gerne im unternehmerischen Umfeld dann eben auch oder in ihrem eigenen Unternehmen nochmal mit sehr Frage intensiv auseinandersetzen.

00:26:41: also sofern geht es uns immer um Hilfe zur Selbsthilfe.

00:26:46: und wenn man dir deinen Vortrag für heute ne?

00:26:49: Wenn wir da noch mal reinschauen In diesem Kontext ich hab die Sleite gerade nebenbei aufgemacht.

00:26:56: Raufgeschaut, das ist eine tolle Headline der Mensch als Treiber der Wertschöpfung.

00:27:01: Wenn du jetzt diese Spin-Methode vielleicht mal dir geschnappt hast also jetzt als Zuhörer vielleicht dann ist natürlich die Frage ja was machen wir denn jetzt damit?

00:27:09: Wir haben jetzt offensichtlich die Lösung für dieses Problem gefunden und sie nutzen.

00:27:12: dann verspricht aber wie gehen wir da jetzt ran an das ganze Thema?

00:27:17: Bisher anscheinend ganz großer Vertreter davon, den Menschen hier an die erste Stelle zu stellen oder zumindest ganz weit vorne mit auf diese Reise zu nehmen.

00:27:26: Was bedeutet das?

00:27:27: Der Mensch als Treiber der Wertschöpfung?

00:27:29: Naja ich glaube auch da steckt eigentlich eine ganz banale Erkenntnis dahinter wenn ich etwas mache was hinterher benutzt gekauft vergütet werden soll dann habe ich am besten etwas, was Leute auch benutzen wollen.

00:27:46: So das gilt für Produkte und Dienstleistungen.

00:27:49: Das gilt aber letztlich auch fürs Veränderung die in meinem Unternehmen hervorrufen.

00:27:52: alles was dazu dient Prozesse zu verbessern und eben zu verändern muss etwas sein als die Leute die damit in diesen Prozessen arbeiten oder dort eingebettet sind auch mitmachen wollen sollen mögen.

00:28:08: Und... Ich weiß nicht Ob du dich mit ERP oder CRM System auskennst, kommt immer der Punkt in Unternehmen gerade so wenn sie im Wachstum sind wo Sie sagen wir brauchen das ERP-System.

00:28:22: Die bisherige Excel Tabelle funktioniert nicht mehr.

00:28:25: also wir brauchen jetzt was echtes und dann wird vermutlich nach drei bis siebzehn Gesprächen mit irgendwelchen Vertrieblern kauft der Chef ein ERP System und lässt es wie so einen Zement Sack vom Himmel fallen mitten in seine Leute in seinen Betrieb rein und sagt, hier ist das neue CAD-System.

00:28:43: Das nutzen wir

00:28:43: jetzt.".

00:28:44: Und dann wundert er sich warum alles mega lange dauert die Leute total unzufrieden sind.

00:28:48: Das ist quasi so der Klassiker!

00:28:51: Bei der Cali – und wir haben ja gerade hergeleitet sie sind sehr gut da drin zu gucken wo kneifst es bei Unternehmen?

00:28:59: Wir sind sehr good darin das Problem zu identifizieren und zu bewerten und auch eine technische Lösung herbeizuführen oder sich zumindest vorzustellen.

00:29:10: Aber wenn wir das genauso machen wie bei so einer großen Software Einführung, dann sagen wir nachher dem Unternehmen super.

00:29:16: Und hier haben wir jetzt alles im KI gemacht und jetzt mal einfach weiter.

00:29:21: Das funktioniert halt nicht.

00:29:23: Das heißt gerade wenn ich Prozesse verändere muss sich immer die Menschen auch zumindest nicht nur mit einbeziehen sondern eben auch tatsächlich aktiv befragen Was brauchst du denn, damit dein Prozess besser wird?

00:29:41: Wenn ich mich richtig mache, dann mach' ich quasi diesen Workshop im Großen.

00:29:45: Das heißt, ich frage in einem gesamten Unternehmen welche Prozesse würdest du gerne bei dir abschaffen erleichtern, verkürzen und so weiter um mir einmal diesen gesamten Input zu holen?

00:29:56: Dann sind die Leute nämlich am Ende auch nicht überrascht wenn es tatsächlich kleine Veränderungen gibt.

00:30:00: Und wer weiß vielleicht haben wir richtig Bock da drauf mitzumachen und unterstützen einen sogar dabei.

00:30:06: Und das ist, glaube ich, das Beste was man erreichen kann.

00:30:09: Denn dann kann ich nämlich die Wertschöpfung auch realisieren, dass ich mir voll schön auf meinem Zettelchen ausgerechnet habe... ...und bin eben nicht überrascht wie vielleicht andere Leute, die dann zerstellen... Ich wollte doch diesen Return haben hier!

00:30:22: Warum kommt er denn nicht zustande?

00:30:23: Ja weil ich das eben nicht mit den Leuten umgesetzt.

00:30:26: Sein dieser klassischer Change Prozess wurde dir auch deine Supporter irgendwie suchen muss, die da vielleicht auch mitwirken.

00:30:32: Das kannst du dann auch vor den Kritikern im Unternehmen verteidigen und sagen, hey ist doch gar nicht so schlimm.

00:30:37: Es war eigentlich eine gute Sache für uns.

00:30:38: Ja genau.

00:30:39: Aber das reicht ja nicht wenn es vom Management kommt.

00:30:41: Die sagen natürlich...

00:30:43: Es reicht nie!

00:30:45: Also Veränderung wurde noch nie gut gefunden nur weil sie vom Management kommen.

00:30:49: Dazu sind Menschen einfach viel zu unterschiedlich.

00:30:52: Und auch dass es eine völlige Banalität.

00:30:55: Weil Menschen sind unterschiedlich, obwohl sie vielleicht gleich als sind unterschiedliche Ängste die haben wenn sie unterschiedlich alt sind, vielleicht doch die gleichen Ansichten.

00:31:05: Und du musst zumindest wissen wie Sie darauf reagieren und schauen ob du die irgendwie trotzdem mitgenommen kriegst.

00:31:13: Denn in jeder Veränderung kann eigentlich das zu meiner Überzeugung auch für jeden etwas Gutes stecken.

00:31:19: Wenn es nicht gerade dazu angetan ist den Job, den eine bestimmte Person ausführt einfach zu löschen bzw.

00:31:28: denen einfach wegzurationalisieren dann wird es tatsächlich schwer ...

00:31:32: um jetzt mal direkt ins Umsetzen zu gärmen und damit auch das Auto ... ... unseres Gesprächs einzuleiten.

00:31:39: Ich habe euch auf der Website gesehen bei KSH, ihr bietet ja auch Förderung an oder ... ... unterstützt im Bereich Förderungen.

00:31:45: Wie war das gar nicht so bewusst?

00:31:46: Vielleicht kannst du da einmal kurz erklären... ... für wen ist es relevant, welches Unternehmen, welcher Use Case kann sich für sowas dann anmelden,... ... wo kommt dieses Geld her, was kann man damit machen?

00:31:57: Das ist sehr spannend!

00:31:59: Das würde ich, glaube ich kurz fassen weil tatsächlich gibt es einige Förderprogramme die sich auch unterscheiden in Anforderungen und dem was sie fördern.

00:32:09: aber damit das jetzt nicht zu sehr ausartet.

00:32:12: Also unabhängig davon dass KISH ja schon ein Förderprojekt ist also da dass man eine Wissensförderung bekommt Lassen wir die Leute natürlich nicht in dem Moment, wo man mit denen eine Machbarkeit evaluiert hat.

00:32:26: Dann einfach im Regen stehen?

00:32:28: Sondern natürlich geht es dann auch darum wie können sie das jetzt gut umsetzen und zwar nicht nur technisch umsetzten sondern vielleicht auch finanziell denn auch da ist kein Geheimnis wenn's wirklich darum geht eine KI zu implementieren.

00:32:43: in meine Daten, Flows usw.

00:32:46: Das ist ein Entwicklungsarbeit das wird Geld kosten Und dafür gibt es eben unterschiedlichste Förderprogramme.

00:32:54: Das heißt, das häufigste ist so eine Art betriebliche Innovationsförderung,

00:32:58: d.h.,

00:32:58: wenn ich meine betrieblichen Prozesse verändere oder zeredle dann kann ich betrieblich Innovationenförderungen bekommen.

00:33:06: Dafür haben wir dann bei der Wirtschaftsfördering unsere Innovationsberater die da die besten Programme kennen und aussuchen hier nach Rahmenbedingungen des Unternehmens auch.

00:33:15: Ich kann aber tatsächlich auch ein eigenes neues Produkt, was eben maßgeblich auf KI basiert ins Leben ufen und dafür das Land Schleswig-Holstein.

00:33:26: Und ich glaube auch dass es relativ einmalig die KI Zollerichtlinie, die Digitalisierungsminister Dirk Schröter mal ins Leben gerufen hat implementiert und dort kann ich mir eben auch mit gar nicht so wenig Geld eine KI Idee wenn sie besonders gut ist auch fördern

00:33:44: lassen.".

00:33:45: Das heißt alle Unternehmen aus SH?

00:33:47: ... an dieser Stelle gerne mal bei euch auf der WhatsApp vorbeischauen.

00:33:51: Alle Unternehmen, die vielleicht nicht aus das Haar kommen, da gibt es auch Möglichkeiten... ... einfach mal in ein Regie gucken.

00:33:56: oder hast du da vielleicht noch ein paar konkrete Tipps wo man mal ansetzen könnte?

00:34:00: Also wir sind in dem was wir im Alltag tun natürlich sehr aufschließlich Holstein fokussiert.

00:34:06: Nichtsdestoweniger haben wir ein großes KI-Ökosystem ... hinschließlich vollstellen, damit meine ich dann eben auch die KI-Dienstleister... ...die das hinterher umsetzen können.

00:34:16: Also Software unternehmen unterschiedlicher Größe,... ...die unterschiedlichste Geschmacksrichtung bedienen also wirklich von der technischen Seite oder der Hardware-Seite den Betrieb von KI Modellen auf Hardware oder... Ganz normal, irgendwelche Sprachmodelle basierten Tools oder einfach Softwareunternehmen die im Bereich Computer Vision sitz sind.

00:34:43: Und da kann man natürlich gucken wenn man sagt ich brauche mal irgendjemand der sich mit Bildverarbeitung auskennt gerne bei uns auf der Webseite schauen.

00:34:51: und ansonsten bieten tatsächlich aber auch ganz viele andere Bundesländer ähnliche, sag ich mal vorsichtig Projekte an.

00:34:59: Es gibt zum Beispiel das ARIC in Hamburg.

00:35:02: es gibt auch ein KI Transfer Hub in Mecklenburg-Vorpommern und es wird garantiert auch in anderen Bundesländern geben also Ken Hashin AI.

00:35:12: In Bayern ist er relativ gut ausgestattet was das angeht.

00:35:17: ja aber eben Fördermittel gibt es bis auf diese Bundesförderung.

00:35:21: die betrieblichen Innovationen dann tatsächlich ... für das, was ich eben genannt habe in Schleswig-Holstein.

00:35:28: Und dazu müssen eben Unternehmer aus Schleszig-Holtstein

00:35:30: kommen.".

00:35:31: Also klären!

00:35:31: Dann ist das der abschließende Call to Action?

00:35:33: Ja super!

00:35:34: Eike

00:35:34: vielen, vielen Dank für das Gespräch.

00:35:35: Vielen Dank für die vielen Insights, die du mit uns geteilt hast.

00:35:39: Sehr sehr gerne!

00:35:39: Dein Profil, eure Website verlegen wir auch noch an den Show Notes und dann bis auf bald.

00:35:45: Ja, vielen, sehr dank für das nette Gespräch!

00:35:48: Freu mich wenn es geholfen hat.

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